„Diese #Obergrenze der Hilfsbereitschaft ist armselig! Unser Land ist stark genug, Grundrechte uneingeschränkt zu verteidigen.“

Wer: Sven Giegold
Wann: 9. Oktober 2017
Wo: Twitter

Sven Giegold ist ein gar nicht so unwichtiger Grüner und beschreibt sich auf seinem Twitter-Account so:

Sprecher der Abgeordneten von B90/Grüne im Europaparlament. Demokratie, EU-Wirtschafts- & Finanzmarktpolitik, Solidarische Ökonomie, Green New Deal, NRW-LaVo.

Hier noch mal sein Tweet in voller Pracht:

Das ist ein typisch linkspopulistischer Gutmenschen-Kommentar zur aktuellen Asylpolitik. Herr Giegold leugnet wie sehr viele Politiker tapfer, wie sehr unser Asylsystem durch Pseudoflüchtlinge ausgehöhlt wird, und feiert stattdessen seine grenzenlose Gutmenschlichkeit.

Ist es nicht eine Schande, daß solche Linkspopulisten im Europaparlament sitzen? Waren wir uns nicht einig, daß es ein „Nie wieder!“ geben muß? Jawohl, Linkspopulisten sind eine Schande für jedes Parlament.

Gerade wir Deutschen haben hier eine große Verantwortung. Man denke nur an die Kommunisten, die die Weimarer Repubik mit auf dem Gewissen haben.

Weiß Herr Giegold eigentlich nichts über den massiven Asylmißbrauch in Deutschland? Ist das Europaparlament eine Art Narrenkäfig?

Weiß Herr Giegold nichts über Anerkennungsquoten, darüber, wie angebliche „Flüchtlinge“ hier in Deutschland in Asylbewerberheimen Atheisten oder Christen schikanieren?

Die Grünen sind eine derart widerwärtige Gutmenschenpartei, daß es selbst dem Autor dieses Blogs immer wieder die Sprache verschlägt. Eine Obergrenze wird ironischerweise gerade dazu führen, daß unser Asylsystem wieder besser funktioniert und den Richtigen geholfen wird. CSU-Chef Horst Seehofer sprach nicht umsonst von 200000 echten Flüchtlingen, also anerkannten.

Man will also den wirklich Bedürftigen helfen und nicht Unmengen von Asylmißbrauchern ins Land lassen. Ob das klappt, ist eine zweite Frage. Aber genau dieses Vorgehen wird die Effizienz unseres Systems eher stärken und seine Aushöhlung durch Pseudo-Flüchtlinge und grüne Gutmenschen-Industrie stoppen.

Bei dieser Gelegenheit kann man ja so manchem Vollidioten noch einmal den Begriff des Gutmenschen erklären. Dieser Begriff stellt nicht das Ideal des guten Menschen infrage, wie es manch verwirrte Geister behaupten, sondern macht sich lustig über die egoistische Pseudomenschlichkeit von wahnhaften Gewissensonanisten,  wie es die Grünen und viele andere Linke heutzutage sind.

Die „Obergrenze der Hilfsbereitschaft“ ist also nicht „armselig“, sondern trägt schlicht und einfach der Realität Rechnung: Den Bedürfnissen des deutschen Volkes – er hat „Volk“ gesagt! – und dem inflationären Asylmißbrauch durch orientalische Glücksritter, die völlig absurde und naive Vorstellungen vom Leben in Europa haben.

Bleiben noch zwei Fragen zu erörtern: Was will dieser Typ mit den „65 Millionen Menschen auf der Flucht“, und warum plappert er etwas von „Grundrechte uneingeschränkt verteidigen“?

Will der jetzt etwa für die Religionsfreiheit und den Kinder- und Frauenschutz in Flüchtlingsheimen sorgen? Will er deutsche Frauen vor muselmanischen Vergewaltigern schützen? Was meint er mit Grundrechten?

Okay, er checkt es einfach nicht, daß Migration kein Grundrecht ist, sondern Asyl. Dazu bedarf es einer Auslese – zum Wohle der wirklich Bedürftigen und des deutschen Volkes.

Er hat schon wieder „Volk“ gesagt!

Es ist dieser Grundrechtsfanatismus der Grünen und unserer merkwürdigen, protestantischen Kanzlerin, die es sonst nicht so mit der Rechtsstaatlichkeit hält, der offenbar jede Realität zu leugnen im Stande ist. Wenn die Kanzlerin das Grundrecht auf Asyl so geil findet, warum nimmt sie dann nicht Edward Snowden auf, einen offensichtlich politisch Verfolgten, der dazu auch noch um Asyl in Deutschland ersuchte?

„65 Millionen Menschen auf der Flucht“ sind nicht unbedingt alle asylberechtigt, verehrter Herr Giegold. Und den meisten dieser Menschen tut ein temporärer Aufenthalt in Deutschland gar nicht gut. Weil sie kulturell einfach noch im Mittelalter leben und in ihren Heimatregionen viel besser aufgehoben wären. Wo zudem Hilfe auch finanziell noch wesentlich billiger ist als hier in Deutschland.

Man entschuldige diesen langen Artikel. Es war der Versuch, dem Grünen Sven Giegold den Unterschied zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik zu erklären.

„Wir sind die letzten Mohikanerinnen und Mohikaner der Willkommenskultur, und darauf sind wir stolz.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 17.6. 2017
Wo: Grüner Bundesparteitag in Berlin

Dieses Zitat hört sich ähnlich trotzig und uneinsichtig an wie der Klassiker von Katrin Göring-Eckardt, in dem sie ihre Freude darüber kundtut, daß sich unser Land ändern werde im Zuge der massenhaften Flutung durch illegale Invasoren, von denen nur ein geringer Teil Aussicht auf Asyl in Deutschland hat.

Das ist traurig, denn so werden die Grünen ganz bestimmt nicht attraktiver für die Gemeinbevölkerung. Mal abgesehen davon, daß die Linkspartei ähnlich verstrahlt ist beim Thema Asyl wie die Grünen. Wer mal einen realistischen Einblick haben möchte in das realexistierende Asylunwesen und den lupenreinen Flüchtling, schaue sich doch mal auf diesem Blog um: Refugees Welcome

Sicherlich braucht unser Land qualifizierte Zuwanderung. Das Asylrecht ist dafür aber nicht geschaffen. Zudem sind die angeblichen Fachkräfte aus dem Orient oder Nordafrika überwiegend Analphabeten oder haben gerade mal so etwas wie Grundschulbildung.

Wer nicht realisieren will, daß die sogenannten „Flüchtlinge“ überwiegend Wirtschaftsmigranten sind mit vormodernem, schwerst integrierbarem Kulturstatus, der sollte wohl besser nicht Deutschland regieren.

Hier noch ein Zitat aus dem Kölner Stadtanzeiger:

Und schließlich widmete sich Göring-Eckardt der Flüchtlingspolitik – ein Thema, das von den Grünen zuletzt eher klein gehalten wurde. „Ich habe das Christentum immer anders verstanden: dass Nächstenliebe keine Obergrenze hat“, erklärte sie. „Ich hoffe, Horst Seehofer hört das. Eine Obergrenze wird es mit uns nicht geben.“ Denn: „Wir sind die letzten Mohikanerinnen und Mohikaner der Willkommenskultur; und darauf sind wir stolz.“ Der Familiennachzug für Asylsuchende müsse wieder gewährleistet werden.

Natürlich soll Nächstenliebe keine Obergrenze haben. Sie soll aber auch keine Selbstverleugnung bedeuten. Und sie soll auch nicht in Gutmenschentum Pharisäertum ausarten. Es ist eben die Frage, was Nächstenliebe genau bedeutet. Und sind die Obdachlosen in Deutschland, die Armen, die entsorgten Väter und entfremdeten Kinder kein Objekt der Nächstenliebe?

Ist es sinnvoll, durch unkontrollierte Gesten der Aufnahmefähigkeit zahllose Menschen aus Nordafrika oder dem Nahen Osten, die eigentlich schon in Sicherheit waren und häufig nur geringe Aussicht auf Asyl haben, dazu zu ermuntern, ins Wohlstandsland Deutschland zu pilgern und den eigenen Tod im Mittelmeer inkauf zu nehmen?

Hier landen wir beim Unterschied von Verantwortungs- und Gesinnungsethik. Nicht überall, wo „Nächstenliebe“ draufsteht, ist auch Nächstenliebe drin.

Das ist das klassische Grundproblem der Grünen und der linken Parteien.

Pharisäertum kennt für die Grünen leider auch keine Obergrenze. Und die Nächstenliebe hört ganz schnell auf bei Deutschen, Christen, „Heterosexuellen“, kritischen Eltern von Schulkindern sowie bei Männern und Vätern. Die werden schnell als „besorgte Bürger“ verächtlich gemacht.

Man stelle sich mal vor, ein Grüner würde ähnlich gegen Flüchtlinge polemisieren, die hier durch Anspruchsdenken, Hävelmann-Gebaren, religiöse Intoleranz, islamischen Chauvinismus und Frauenfeindlichkeit auffallen.