„Schämen Sie sich! Haben Sie denn überhaupt keinen Anstand? Hier wird ja NS-Sprache benutzt. Und Sie klatschen auch noch.“

Wer: Anton Hofreiter
Wann: 2. Februar 2018
Wo: Deutscher Bundestag, Berlin

Anton Hofreiter hat die gleichen Initialen wie Adolf Hitler und ist eigentlich ein ganz sympathischer Kerl. Leider ist er nicht sonderlich intelligent – und leidet an der für Grüne typischen Nazi-Paranoia. Nichtsdestotrotz bin ich stolz, nun auch endlich mal Herrn Hofreiter auf dieser Internetseite einen Ehrenplatz zu verschaffen und ihn mit einem Zitat zu würdigen.

Am 2. Februar hielt der AfD-Abgeordnete Dr. Gottfried Curio eine packende Rede zum Thema Doppelpaß. Dabei muß man noch nicht einmal die Position der AfD zu diesem Thema teilen, um die Rede toll zu finden. Denn das erste Mal hat man wirklich das Gefühl, daß es im Bundestag eine echte Opposition gibt und eine Partei, die sich kompromißlos für deutsche Belange einsetzt. Ohne die sprachliche Folter politisch-korrekter Phrasen.

Es ist einfach herrlich, diese klare und polemische Rede zu hören. Ergötzend ist auch, daß der AfD-Mann eben erkennbar kein „Nazi“ ist, sondern eine gewisse Intellektualität und rhetorisches Können demonstriert.

Was ist nun passiert? Gar nichts.

Na, so einfach ist es nicht. Wir leben schließlich in einem neurotisch-nekrophilen Post-Nazi-Deutschland, in dem eine politisch unreife Kindergarten-Generation permanent die Vergangenheit in der Gegenwart korrigieren und nicht erwachsen werden möchte. In seiner Rede sagte Gottfried Curio z.B. dies:

Ein zur Regel entarteter Doppelpaß untergräbt Staat und Demokratie.

Wir sind fassungslos. Solche Sätze ebnen einer erneuten Ermordung von 6 Millionen Juden den Weg. Denn das Wort „entartet“ wurde auch von den Nazis gebraucht.

Da ist es nur folgerichtig, daß Anton Hofreiter, der nette Junge aus Bayern, durchdreht. Er schleudert dem AfD-Mann unter anderem dies entgegen:

Schämen Sie sich! Haben Sie denn überhaupt keinen Anstand? Hier wird ja NS-Sprache benutzt. Und Sie klatschen auch noch.

Seine Anwürfe scheint Hofreiter mehrmals zu wiederholen. Er redet sich richtig in Rage und bekommt einen roten Kopf. Hofreiter scheint fast den Tränen nahe zu sein während seines Wutausbruchs. Gegen Ende der Rede ruft er:

Herr Kollege Curio, gestatten Sie eine Zwischenfrage?

Die lapidare Antwort des AfD-Mannes:

Nein.

So viel zu den Szenen, die sich im Bundestag abspielten und die ich versucht habe, möglichst korrekt anhand der Informationen aus einem „bento“-Artikel sowie einem dort platzierten Video wiederzugeben.

Eigentlich kaum zu glauben, daß solch ein Kindergarten-Verhalten im deutschen Parlament grassiert. Aber es verdeutlicht, daß sich die Grünen wirklich in der Weimarer Republik wähnen. Gerade diese ewigen Nazi-Mahner haben also ganz offensichtlich die wenigste Ahnung von den echten Nazis. Verglichen mit den historischen Nazis ist die AfD eine links-alternative Love-Peace-and-Harmony-Truppe, wo Neger, Ossis, Stotterer, Juden, Lesben und selbst Muslime mitmischen.

Man schaue sich den kleinen Zusammenschnitt auf „bento“ an und staune. Da sitzt ein eingeschnappter Bub auf seiner Bank und will nicht wahrhaben, daß es solche Leute wie Gottfried Curio gibt.

„Bento“ ist so eine Art „Spiegel Online“ auf Sesamstraßen-Niveau. Und so kommt auch der Artikel über diesen „Skandal“ daher, der sich deutlich mit Hofreiter identifiziert und ebenfalls so tut, als sei etwas Schlimmes im Bundestag passiert. Auffällig ist, daß der Doktorgrad des AfD-Mannes im gesamten Artikel und im Video unterschlagen wird, während er auf Youtube genannt wird.

Erschütternd finde ich persönlich nicht die Rede des AfD-Mannes, sondern die unglaubliche Infantilität des Grünen Anton Hofreiter, aber auch der übrigen Vertreter der etablierten Parteien, die mit Buh-Rufen reagierten, die erkennbar Ausdruck der Verunsicherung sind und eher ein Pfeifen im Walde darstellen.

Man kann an den Reaktionen wunderbar studieren, wie kastriert unsere Politiker mittlerweile sind. Sie laufen sofort zu Mutti und heulen, sind total außer Fassung, wenn jemand wie Gottfried Curio in einer klaren Sprache gegen Doppelpaß und Überfremdung argumentiert. Sie wissen gar nicht, daß man im Volke durchaus ähnlich denkt und spricht.

Unsere Politiker scheinen vergessen zu haben, daß die AfD-Position und deren sprachlicher Ausdruck ein ganz normaler Bestandteil unserer Demokratie sind. Dabei muß man wie gesagt diese Position gar nicht teilen.

Man kann regelrecht sagen, daß die Vertreter der etablierten Parteien demokratieunfähig sind. Denn die Rede Curios gehört genauso in den Bundestag wie irgendein Multikulti-Bereicherungsgedöns von Grünen oder Linkspartei. Der Bürger entscheidet, was ihm lieber ist.

Sehr erhellend sind die Reaktionen anderer Politiker auf die Rede laut „bento“:

Der Antrag der AfD sei „zutiefst fremdenfeindlich“, sagte der FDP-Abgeordnete Jürgen Martens und warf Curio „diffamierendes Gerede“ und „völkische Floskeln“ vor.

Der Linke-Abgeordnete Niema Movassat sagte, der Antrag sei „schwer erträglich“ und ein Sammelsurium „völkischer Begriffe“.

Grünen-Politikerin Filiz Polat sagte, sie sei „zutiefst schockiert“ über die Begründungen der AfD für ihren Gesetzentwurf.

Wir Bürger sind ja nicht doof und registrieren, daß hier keine Sachargumente geliefert werden, sondern man sich lediglich über angebliche No-Go-Begrifflichkeiten mokiert sowie mit pauschalen Zuschreibungen wie „fremdenfeindlich“ oder „völkisch“ etc. arbeitet.

Das ist argumentativ ziemlich dünn. Und das Volk kennt diese Phrasen zur Genüge. Ich habe nichts „Völkisches“ in der Rede wahrgenommen. Lediglich eine Kritik an naiver Integrationsromantik wider jegliche Realität.

Ja und was ist an „völkisch“ eigentlich so schlimm? Oder an „entartet“? Was genau bedeuten diese Wörter denn, daß sie gar so schröcklich sind?

Mit diesen Fragen kommt man auf eine Ebene, auf der die meisten berufsempörten Politiker ziemlich alt aussehen – und die verdeutlicht, daß Kampfbegriffe wie „völkisch“ zumeist der Dämonisierung dienen, aber inhaltlich kaum mit etwas „gefüllt“ werden können, das diese allumfängliche Empörung rechtfertigt.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vorwurf „Er hat ‚entartet‘ gesagt!“. Solche linguistischen Supermänner waren die Nazis nicht, daß sie das Wort „entartet“ neu erfunden hätten. Problematisch war vielmehr die pauschale Entwertung und Dämonisierung von zumeist jüdischer Kunst, die man als „entartet“ bezeichnete.

Nur in diesem Zusammenhang ist der Begriff also problematisch. Sonst darf man gerne alles Mögliche als entartet bezeichnen – z.B. auch unsere Demokratie.

Unsere Demokratie ist fürwahr entartet. Und das haben wir Leuten wie Hofreiter und seinen Gesinnungsgenossen zu verdanken.

 

 

PS: Wie erklären wir diesen Leuten, daß ihr infantiles Gehabe nicht normal ist, einer Demokratie unwürdig und das größte Subventionsprogramm für die AfD?

Werdet endlich erwachsen und begreift, daß eine Demokratie nicht nur nach links, sondern auch nach rechts voll ausgereizt werden darf.

„Die Nazis haben die Frauenkirche zerstört.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 19. Oktober 2015
Wo: Morgenmagazin, ARD

Ich persönlich bin erstaunt, wie häufig ich seit dem Start dieses Blogs Katrin Göring-Eckardt mit Artikeln huldigen und verewigen durfte. Eigentlich dachte ich, daß Leute wie Claudia Roth, Volker Beck oder Renate Künast wesentlich mehr Material für ein Blog wie dieses abliefern würden.

Weit gefehlt. Davon abgesehen bin ich froh darüber, nun auch mal wieder einen echten Klassiker präsentieren zu dürfen. Angesichts des täglichen Schrotts, den Grüne allüberall von sich geben, ist es durchaus schwierig, sich auch hinreichend den Klassikern zuzuwenden.

Genau genommen handelt es sich ja bei Göring-Eckardts Einlassungen zur Dresdner Frauenkirche und den Nazis um einen „Youngtimer“, also um einen sehr jungen Klassiker.

Seit dem Herbst 2014 war in Deutschland die Kacke am Dampfen, denn viele Menschen nahmen es sich in Dresden heraus, Demokratie auch wörtlich zu nehmen, und demonstrierten gegen die Islamisierung des Abendlandes. Natürlich gibt es gar keine Islamisierung! Wie wir alle durch staatlich gelenkte Medien und weltoffene Politiker wissen.

Trotzdem wurde in Dresden und anderswo weiter demonstriert. Zusätzliche Brisanz erfuhr das Ganze durch die rechtswidrige Öffnung unserer Grenzen durch eine ehemalige FDJ-Sekretärin. Nun strömten Tausende und Abertausende häufig nicht asylberechtigte Hävelmannflüchtlinge in unser schönes Land, die zuvor schon zahlreiche sichere Staaten durchquert hatten – aber eben unbedingt in Deutschland vor Krieg und Verfolgung gerettet werden wollten.

Überall in Europa schüttelte man den Kopf über die Schuldgrandiosität der Deutschen und den damit verbundenen infantilen Größenwahn, die halbe Welt retten zu wollen. Der „Flüchtling“ wurde zum neuen Nationalheiligtum – in der unbewußten Hoffnung, eine ältere, negative Fixierung wiedergutmachen zu können, die uns seit Jahrzehnten peinigt. Der „Flüchtling“ wurde gewissermaßen der positiv gewendete „Jude“ unserer Zeit. Vernunftlose Idealisierung sollte vernunftlose Dämonisierung übertünchen.

Die Vergangenheit sollte in der Gegenwart korrigiert werden. Auf daß wir Gutmenschen endlich diese blöden Schuldgefühle loswerden. Die Vertreter der linken Parteien und der CDU müssen uns jedenfalls erklären, warum kein anderes Land in Europa – außer Schweden – dem Asylwahn verfallen ist und woher dieses enorme moralische Getöse herkommt, das die „Willkommenskultur“ begleitet und das jegliche Zweifel am „lupenreinen Flüchtling“ übertönt.

Die allergrößten Schuldgefühle bezüglich unserer deutschen Vergangenheit haben natürlich die rechtschaffenen Grünen. Als Katrin Göring-Eckardt im Oktober 2015 in der ARD zum Thema Pegida interviewt wird, ist sie ganz außer sich, daß es Menschen wagen, gegen die Islamisierung und die sogenannte Flüchtlingspolitik zu demonstrieren.

Im Interview sagt sie ganz putzig, daß sie leider die Gegendemo in Dresden nicht besuchen konnte, aber bereits auf einer Pegida-Gegendemo in Erfurt die schlimme „Hetze“ hören konnte. Was für eine Petze! Wir hingegen hören uns geduldig die viele Hetze gegen Pegida und Ostdeutsche an und fragen uns, wogegen die „Nazis raus“-Hetzer eigentlich demonstrieren und warum ganz normale Menschen als „Nazis“ bezeichnet werden.

Dann aber switcht Katrin Göring-Eckardt ins Pathetische und möchte noch mal klarmachen, was Dresden für eine tolle Stadt der „Dresdnerinnen und Dresdner“ sei. Und daß diese stolzen Dresdnerinnen und Dresdner sich von den bösen Pegida-Demonstranten, die ja auch „Dresdnerinnen und Dresdner“ sind, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen sollen. Sehr aufschlußreich sind der rührselige Tonfall und die treudoofe Gewißheit, mit der Göring-Eckardt sich eines Geistes mit der Moderatorin zu wissen meint. Katrin ist regelrecht besessen von ihrer vermeintlichen Gutheit, und es verursacht schon eine gewisse Seelenpein, dieser Frau bei ihrer Selbstbeweihräucherung zuzuschauen. Katrin im Wortlaut:

Aber meine Gedanken sind heute abend auf jeden Fall in Dresden bei der Gegendemonstration. Und ich finde es übrigens gut, daß sich die Dresdnerinnen und Dresdner, die sich mit ihrer Stadt identifizieren, jetzt auch zu ‚ner Aktion im Internet entschieden haben, wo sie posten, daß es ihr Dresden ist und daß sie nicht zur Pegida gehen, auch nicht da hingehören. Und Dresden, das ist vor allem die Frauenkirche. Die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben. Und das, finde ich, ist das Symbol, an das man heute denken sollte.

Manchmal, oder besser: ziemlich oft, hat man den Eindruck, daß viele Grüne geistesgestört sind, so neurotisch und kindisch hängen sie am Nazi-Narrativ. Je weiter das Kriegsende und die Nazi-Zeit zurückliegen, desto entschiedener und unerbittlicher wird der Widerstand gegen das NS-Regime. Nur ist das NS-Regime eben nicht mehr da. Wo nun hin mit dem heroischen Antifaschismus?

Das ist wohl die Erklärung dafür, daß heutzutage praktisch alles Nazi ist und verfolgt wird, was linke Ideologie infrage stellt. Früher war man da noch etwas toleranter. Die Nazi-Paranoia der Grünen und anderer Linker ist gewissermaßen das Gegenstück zur Sozialismus-Paranoia vieler Konservativer. Sie dient der Rechtfertigung und Immunisierung des eigenen Weltbildes.

Wer „Nazi“ ist, kann eigentlich keine guten Argumente oder berechtigten Anliegen haben. Oder besser noch: Der verdient es erst gar nicht, gehört zu werden.

Jeder schaue sich das Video mit Katrin Göring-Eckardt genau an. Es ist wirklich unfaßbar, was für ein kindlicher und naiver Geist aus diesen Äußerungen spricht. Das ist Gutmenschentum bis zur Vergasung. Da sieht man schön, daß der gemeine Grüne wie ein kleines, unselbständiges Kind an der Mutterbrust des Nazi-Narrativs hängt, Lichtjahre davon entfernt, die eigene widerliche und totalitäre Gesinnungsethik einmal zu hinterfragen. Göring-Eckardt wirkt fast wie eine brave Pionierin zu DDR-Zeiten, die der Lehrerin artig von den Erfolgen ihrer „Brigade“ berichtet.

Sie schwimmt während des Interviews quasi geistig in einem selbstgerührten Gutmenschenbrei dahin und driftet dabei völlig in eine Scheinwelt ab. Man kann schön studieren, wie das subjektive Gutsein einen autosuggestiven Selbstzweck darstellt, mit dem man die eigenen Sinne benebelt.

Eigentlich eine wunderbare Realsatire.

 

Ach so, und die Dresdner Frauenkirche wurde übrigens nicht von den Nazis zerstört, sondern von britischen Bomberpiloten.

In einem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Zivilbevölkerung.

Die Grünen sind so doof, daß man fast schon aus reiner Lust an der Provokation von einem „Bombenholocaust“ sprechen möchte. Aber keine Sorge, liebe Katrin, der Autor dieses Blogs ist ein aufrechter Demokrat.

Und demonstriert deshalb gegen die Islamisierung.

 

 

„Still not loving Heimat“

Durch Zufall bin ich auf einen Facebook-Eintrag der Grünen Jugend Bayern gestoßen, der die ganze Pervertiertheit und Spießigkeit grünen Denkens offenbart. Es geht um einen Heimatkongreß der bayerischen Grünen, die aber höchst allergisch auf das Wort Heimat reagieren. So wie konservative Spießer in den 60ern kaum das Wort Sex aussprechen konnten, so haben grüne Spießer heute große Probleme mit Wörtern wie Heimat oder Nationalstolz.

In dem Facebook-Eintrag heißt es:

Auf dem Heimatkongress der Grünen Landtagsfraktion wurden in zahlreichen Workshops Grüne Forderungen diskutiert und weiterentwickelt. Es zeigte sich: Wir haben gute Ideen und es ist noch viel zu tun. Doch genauso wie der Begriff in den Workshops so gut wie keine Rolle spielte, wird es in der weiteren Arbeit keine politische Verwendung des Heimatbegriffs brauchen! GRÜN sollte besonders in diesen Zeiten unverwechselbar bleiben und dem Wunsch der Menschen nach unterscheidbaren Parteien klar nachkommen!

Aua. Diese „Unterscheidbarkeit“ sehnt sich der Wähler geradezu herbei, wie ich aus vertraulichen Gesprächen weiß. Es muß auch Parteien geben, die ein Problem mit dem Wort Heimat haben. „Heimat“ könnte schließlich auf manche Menschen ausgrenzend wirken.

Das eigentlich Kranke kommt aber noch. Man schaue auf dieses Bild und klicke, um es zu vergrößern:

heimatkongress gruene jugend bayern

Der Wortlaut der Transparente von links nach rechts:

Auch in der Wortwahl klare Abgrenzung zu Konservativen und Rechten!

Von Heimat zu reden schützt die Natur nicht!

Einsatz gegen Flächenfraß braucht keinen Heimat-Frame!

Grüne Werte und Ideen ohne Heimat-Frame zur Sprache bringen!

Still not loving Heimat

Vielfalt statt Heimat-Frame!

Nun denn. Ich finde es durchaus angebracht, hier von einem grünen Irrenhaus zu sprechen – gerade wenn ich mir die lachenden Gesichter auf dem Bild ansehe und die Parolen, die sie hochhalten. Das ist eigentlich schon Comedy-reif.

Die Grünen grenzen sich zu „Rechten“ also durch die Ächtung des Heimatbegriffes ab. Das wird Politikwissenschaftler und „Philosophen“ wie Richard David Precht freuen, die eine gewisse Einheitlichkeit der Parteien beklagen.

Wie soll man den Grünen erklären, daß man seine Heimat durchaus lieben und trotzdem linke Politik betreiben kann? Wie soll man ihnen erklären, daß es gerade der Integration nicht förderlich ist, wenn die, die schon lange hier leben, ihre Heimat nicht lieben und derartig verklemmt sind, daß sie beim Worte Heimat in die Hosen machen?

Ich bin ein ehemaliger Grüner (ohne Parteibuch) und sehe nur noch als Pathologe auf diese Partei. Ich habe gelernt, daß Heimatliebe, ein reflektierter Nationalstolz und linke Politik sich nicht ausschließen. Ich habe zudem gelernt, daß Gleichstellung, Gender, Multikulti, Refugees Welcome und Feminismus nicht „links“, sondern autoritär-esoterischer Schwachsinn sind.

Wer in die Gesichter auf dem obigen Bild schaut, der wird wohl nicht überrascht sein, wenn diese Menschen mich für einen „Nazi“ halten.

Jeder, der etwas auf sich hält, versteht solche „Hate Speech“ als Auszeichnung.

„Keine Nazi-Zombies im Göttinger Kreistag & Stadtrat! Geht wählen!“

Soeben schaute ich mal in meine Twitter-Timeline in der Hoffnung, die eine oder andere verbale Fehlleistung von Gutmenschen zu erhaschen. Ich habe nicht nur Grüne abonniert, sondern auch Journalisten der Lügenpresse wie z.B. Jakob Augstein. Allerdings bin ich erst am Anfang dieses Prozesses. Bislang habe ich nur wenige Spitzen-Grüne im Abo.

Da kommt es gelegen, wenn diese Spitzen-Grünen sich auch einmal herablassen, um törichte Tweets ihrer Jugendorganisation zu „retweeten“ oder zu „liken“, wie man heute sagt. Eine dieser Spitzen-Grünen ist Katrin Göring-Eckardt. Sie „likete“ folgenden Tweet der Grünen Jugend Göttingen:

Der Begriff des Nazis hat mittlerweile eine ähnliche Funktion wie der Begriff des Juden im Dritten Reich. Er dient nur noch der Diffamierung unliebsamer Personen. Heute ist jeder Nazi, der sich irgendwie kritisch zu Asylmißbrauch oder positiv zu AfD oder Pegida äußert.

Richtig beklemmend wird es, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr linke Gruppierungen den neuen Fetisch der sogenannten „Hate Speech“ anbeten. Diese „Haßparolen“ gehen freilich nur von „Rechten“ aus. Auf obigem Bild werden AfD-Anhänger und -Mitglieder als „Nazi-Zombies“ bezeichnet. Das ist wohl nicht nur Hate Speech, sondern auch eine Entmenschlichung des politischen Gegners.

Sicherlich werden die diversen Begrifflichkeiten des linken Milieus nicht mit dem Ernst benutzt, wie die Nazis dereinst z.B. den Begriff des Untermenschen gebraucht haben. Letztlich läuft es aber doch auf dasselbe hinaus. Auf dem obigen Bild ist ein Mensch mit AfD-Mütze zu sehen, ein anderer mit Hakenkreuzbinde. Und dann ist noch der Schriftzug „Hass“ zu sehen, garniert mit SS-Runen.

Vermutlich hätten die Juden im Dritten Reich regelrecht darum gebettelt, so von den Nazis behandelt zu werden, wie es die AfD mit den Muslimen vorhat. Aber zu solchen Betrachtungen ist im Deutschland des Jahres 2016 de facto kein Journalist in der Lage. Die AfD möchte ja noch nicht mal Muslime ausweisen, lediglich deren Zuzug begrenzen und dem islamischen Chauvinismus in Deutschland deutliche Grenzen setzen.

Man muß komplett neben der Spur sein, wenn man wie z.B. Charlotte Knobloch ständig Parallelen zum Aufstieg der NSDAP zeichnet.

Kommen wir aber zurück zu unseren geliebten Grünen, die man angesichts ihres Geflennes über Hate Speech nun wohl auch zu den „besorgten Bürgern“ rechnen muß. Auf Twitter sah ich nämlich auch noch, wie Frau Göring-Eckardt das Bild mit den „Nazi-Zombies“ ebenfalls verwendete:

Bei diesem Bild können einem durchaus Assoziationen an den „Völkischen Beobachter“ und seine entmenschlichenden Karikaturen kommen. Viel schlimmer aber ist es für mich zu realisieren, in was für einem entsetzlich infantilen und selbstgerechten Geisteszustand der gemeine Grüne sich befindet. Man muß sich vor Augen führen, daß diese Menschen völlig blind sind für ihre eigene „Hate Speech“, während sie im Gegenzug beim politischen Gegner sehr großzügig mit dieser Zuschreibung umgehen.

Bleibt abschließend festzuhalten, daß Katrin Göring-Eckardt sich gemein macht mit der „Nazi-Zombie“-Rhetorik der Grünen Jugend, indem sie deren Tweet likete und das entsprechende Bild verwendete.

Bleibt ihr nur noch der Trost, daß von Grünen noch weitaus schlimmere Dinge überliefert sind.

 
 

PS: Es ist durchaus erhellend, einmal die Ansichten der AfD zum Thema Islam im Original zu lesen. Diese sind derart sachlich und ausgewogen formuliert, daß sie auch von einer CDU unter Helmut Kohl hätten stammen können. Viel wichtiger scheint aber die rein formale Losung des Ober-Moslems Aiman Mazyek zu sein, daß es mit der AfD erstmals seit Hitler-Deutschland und der NSDAP wieder eine Partei gebe, die eine Religionsgemeinschaft existenziell bedrohe.

Der Chef des Zentralrats der Muslime verrät damit wohl ungewollt, daß es für den realexistierenden Islam immer noch existenziell ist, nicht vollständig auf dem Boden unserer Verfassung zu stehen. Denn die AfD fordert nichts anderes, als die Werte dieser Verfassung auch unerbittlich gegenüber dem Islam durchzusetzen.

Die Gleichsetzung dieser Selbstverständlichkeit mit der Politik der Nazis gegenüber den Juden zeigt wohl ebenfalls ungewollt, auf was für einem zivilisatorischen Niveau sich der Islam noch befindet.

„Mecklenburg-Vorpommern, das am dümmsten besiedelte Bundesland“

Nicht jeder kommt damit klar, daß Deutschland eine Demokratie ist und die Wähler nach Gusto entscheiden. So auch der ehemalige grüne Landtagsabgeordnete und hauptberufliche Twitterer Daniel Mack. Angesichts des fulminanten AfD-Ergebnisses in Mecklenburg-Vorpommern sendete er diesen Tweet:

Twitter ist so etwas wie die Goldgrube für kritische Blogs wie dieses. Es gibt zwar mehr als genug törichte Äußerungen von Spitzengrünen, die uns auf analogem Wege erreicht haben. Allerdings bietet Twitter auch dem letzten Blödian und der letzten Blödianin bei den Grünen die Gelegenheit, Unfug in die Welt zu setzen.

Hier noch ein paar weitere Tweets des grünen Parteitalents Daniel Mack zum Thema:

Daniel Mack gehört wohl zu den Politikern, die ein Bundesland mit Bevölkerungsschwund auch gerne mit Klingonen, Aliens oder Predatoren besiedeln würden. Nicht jeder hält es für klug, demografische Probleme über den Zuzug vormoderner Kulturkreise zu lösen. Dazu zählen offenbar immerhin 20% der Mecklenburger.

Die geradezu neurotische Fremdenfreundlichkeit mancher Parteien entspricht übrigens der ebenso neurotischen Fremdenfeindlichkeits- und Naziparanoia in diesen Kreisen. Beide Phänomene sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn die eigene „Fremdenfreundlichkeit“ als unecht, neurotisch, kontraproduktiv, als Gewissensonanie entlarvt zu werden droht, dann muß man Kritiker umso schärfer als Rassisten, Nazis und Fremdenfeinde geißeln. Nichts ist so unschön wie der Verlust des eigenen Heiligenscheins.

https://twitter.com/danielmack/status/772485350216372224

Mir wäre neu, daß die Mecklenburger Deutsche aus Berlin oder Bayern als Fremde ansehen. Und mir wäre auch neu, daß die AfD etwas gegen „Fremde“ aus Deutschland oder Europa hat. Aber es geht doch nichts über den heiligen Kult der Fremdenfeindlichkeit in den linken Parteien. Es gibt eben anregende Fremdheiten und überfordernde, verstörende Fremdheiten. Aber wir wollen hier nicht allzu sehr differenzieren und das Talkshow-Niveau überschreiten.

Abschließend kann man aber auch noch etwas Positives über Herrn Mack sagen. Mir ist nämlich soeben aufgefallen, daß sein erstgenanntes Zitat eigentlich eine gelungene Anspielung ist auf den Ausdruck „dünn besiedeltes Bundesland“. Mecklenburg-Vorpommern ist also nicht nur am dünnsten besiedelt, sondern laut Mack auch „am dümmsten“.

Diesen Teil des Mackschen Humors wissen wir durchaus zu goutieren – trotz aller Schwächen in der inhaltlichen Argumentation.

„Alle demokratischen Parteien haben verloren“

Am Wahlsonntag ließ Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen, laut „Süddeutscher Zeitung“ verlauten, daß bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 alle demokratischen Parteien verloren hätten. Alle Parteien bis auf die AfD hatten Verluste zu verzeichnen. Dies ist die typische Rhetorik eines abgehobenen Grünen, der vermeint, zur Speerspitze der Demokratie in Deutschland zu gehören, und der der üblichen „Nazi“-Paranoia der linken Parteien frönt.

Der AfD wird ihr demokratischer Charakter abgesprochen, was auch immer das sein mag. Denn wenn man genau hinschaut, bleibt es doch recht nebulös, was die etablierten Parteien damit meinen. Die Spitzenkandidatin der Grünen Silke Gajek geht sogar noch weiter und fragt:

„Haben wir eine Demokratie-Krise?“

Eine Krise der Demokratie ausgerechnet also in einer Zeit, in der sich selbige dank der AfD höchster Lebendigkeit erfreut. Für viele totalitäre Linke ist es leider schwer verdaulich, daß Demokratien auch von rechts her leben, nicht nur von links.

Ein User auf Telepolis merkt dazu an:

Was für ein Hochmut der AfD abzusprechen eine demokratische Partei zu sein. Wie diese Leute sich Demokratie vorstellen hat man ja schön gesehen: Andere Politik als „rechtsextrem“ diffamieren, igrendwelche Zensoren von Bertelsmann und der fragwürdigen Amadeu Antonio Stiftung zu installieren um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, Leute an den Pranger stellen und Hetzkampagnen gegen die eigenen Bürger anzufachen, nach den Maßstäben Ötzdemirs war Stalin wohl ein lupenreiner Demokrat.

Eine Ironie von Özdemirs Worten besteht darin, daß die Nationaldemokratische Partei Deutschlands, kurz NPD, an diesem Wahlabend ebenfalls deutlich Stimmen verloren hatte. Meint Özdemir also auch die NPD, wenn er von den demokratischen Parteien spricht?

Bliebe schlußendlich noch zu ergänzen, daß die Grünen und andere linke Parteien die Werte unserer Verfassung mit Füßen treten, wenn sie Frauenquoten fordern, Männer im Sorgerecht benachteiligen, wenn sie – mit Ausnahme der Linkspartei – die „religiöse“ Genitalverstümmelung kleiner Jungen legitimieren, wenn sie Frauen im Staatsdienst bevorzugt einstellen und befördern, wenn sie offene Grenzen propagieren und illegale Einwanderer einladen, die zum größten Teil nicht die geringsten Aussichten auf Gewährung politischen Asyls nach dem Grundgesetz haben – dafür aber den Empathie-Egoismus der linken Gutmenschenseele befriedigen.

Ein besonders demokratisches Bewußtsein legten die Grünen angesichts der Proteste von Pegida, der AfD oder besorgter Eltern, die ihre Kinder nicht der grünen Sexualideologie aussetzen wollen, jedenfalls nicht an den Tag. Bei den Grünen ist man sehr schnell dabei, Andersdenkende als „Nazis“ oder „rechts“ zu denunzieren und zu dämonisieren, statt sich in der Sache auseinanderzusetzen.

Dabei ist die AfD von heute nichts anderes als die Grünen der 80er Jahre – bloß eben von Rechts. Sie geht mit ihren problematischen Gestalten vielleicht sogar konsequenter um, als es die Grünen mit ihren Pädophilen, Kommunisten und dergleichen in den Anfangsjahren taten.

Jetzt kämpft man eben mal gegen Links.

 

 

PS: Daß es um das Demokratieverständnis der Grünen nicht sonderlich gut bestellt ist, zeigt auch der Fall der Rostocker Landtagskandidatin Isabelle Pejic, die dabei erwischt wurde, wie sie ein CDU-Wahlplakat abmontierte. Sie verteidigt sich zwar, daß das Plakat Radfahrer behindert habe, allerdings sind die gängigen Plakate ja nicht an Laternenmasten festgenagelt, sondern lassen sich problemlos einfach um 90 Grad drehen. Zudem ist merkwürdig, daß die Missetat um 2 Uhr nachts mit einer Freundin stattfand. Wir werden sehen, wie der Fall ausgeht.

 

isabelle pejic grüne cdu-wahlplakat