„Und beim nächsten Mal trifft’s dann halt uns Grüne.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 20. November 2018
Wo: Twitter

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen „Göringismus“. So nenne ich fortan das penetrant dümmliche Geschwafel von Katrin Göring-Eckardt. Die ehemalige Ober-Grüne hat sich nicht nur einen Namen gemacht hinsichtlich epochal-fundamentalem Blödsinn wie der Frauenkirche, die nach grünem Weltbild natürlich nur von den Nazis zerstört worden sein konnte, sondern übt sich im Twitter-Zeitalter auch immer wieder in der Aufführung von Kleinkunstwerken, die wir dann alle auf unseren Rechnerinnen und Rechnern bestaunen dürfen.

Gibt es eigentlich auch intersexuelle Computer? Und warum wurde aus dem Motherboard ein Mainboard? Das nächste Megathema der Grünen scheint auf.

Zurück zu unserer heißgeliebten Katrin. Jüngst ging mal wieder eine Erregungswelle durchs Internet, als Fernsehzuschauer im Büro einer „Polizeiruf“-Kommissarin einen „Fuck AfD“-Aufkleber entdeckten. Auf Nachfragen erklärte die ARD, daß die Gemüter sich wieder abkühlen könnten, da der Aufkleber bereits seit neun Jahren an dem Schreibtisch der taffen Kommissarin klebe. Von politischer Propaganda kann also keine Rede sein. Dies weckte wiederum Argwohn, da die AfD ja erst seit fünf Jahren existiert.

Hier tut sich ein neues Forschungsfeld für den sogenannten „Faktenfinder“ der „Tagesschau“ auf – der merkwürdigerweise noch nicht den Weg ins „geschlechtergerechte“ Sprachparadies gefunden hat. Grüne Hexen Feministinnen sollten dafür streiten, daß aus dem „Faktenfinder“ eine „Faktenfinderin“ wird.

Viel interessanter als diese Episode aus der Endphase der Merkel-Demokratur ist aber, was Katrinchen zu dieser Causa auf Twitter zu sagen hat, nachdem der Aufkleber offenbar entfernt wurde:

 

 

Machen wir uns klar: Katrin Göring-Eckardt glaubt also ganz fest daran, daß irgendwann mal in einer populären ARD-Serie ein antigrüner Aufkleber oder Ähnliches auftauchen könnte. Denkbar wäre z.B. ein Motiv wie „Bündnis 90/Die Pädophilen“. Oder „Grüne? Nein danke!“ in Anlehnung an die Anti-Atombewegung.

Ich glaube kaum, daß die Grünen in solch einer Situation die „Kunstfreiheit“ verteidigen würden. Aber darum geht es ja nicht, denn in was für einem Geisteszustand muß man sich befinden, um anzunehmen, daß jemals irgendwo im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein despektierlicher antigrüner Aufkleber prominent platziert werden würde?

Natürlich ist solch ein naiver Tweet von Katrin-Göring Eckardt nichts Außergewöhnliches. Er verdeutlicht aber schön, in was für einem selbstgerechten und realitätsentrückten Saft der gemeine Grüne schmort.

 

PS: Die Reaktionen auf Twitter sind fast ausnahmslos kritisch und durchaus amüsant.

„Endlich gibt es wieder Demokratie in Bayern. Eine Alleinherrschaft wird beendet. Demokratie atmet wieder auf.“

Wer: Robert Habeck
Wann: 12. Oktober 2018
Wo: Twitter

Jüngst wurde ich mal wieder dreist nach den Regeln des Internetzeitalters hereingelegt, als ich auf Twitter gutgläubig folgende reißerische Schlagzeile las:

Schockaussage vor Bayern-Wahl – Grünen-Chef Habeck sorgt für Entsetzen

Natürlich dachte ich sogleich: Geil, neuer Stoff für mein Blog. Mal sehen, was dieses Mal wieder so ein Grüner für Stuß erzählt hat.

Mal abgesehen von Äußerungen zu Heimat, Vaterland, Volk und Patriotismus ist Habeck eigentlich nicht dafür bekannt, gedanklichen Sondermüll von sich zu geben. Für mich ist er einer der sympathischeren Grünen.

Als ich dann den verlinkten „Bild“-Artikel las, mußte ich denn auch enttäuscht feststellen, daß hier ein Riesenwind um eine Petitesse gemacht wurde. Einmal mehr mußte ich realisieren, daß in Deutschland „kapitalistische Pressefreiheit“ herrscht. Gedruckt und geschrieben wird das, was Geld bringt. Was viele Klicks generiert.

Robert Habeck sagte zwei Tage vor der Wahl nichts weiter als das:

Das ist eine unsagbar harmlose und völlig zulässige Polemik in Wahlkampfzeiten. Die „Bild“-Zeitung hyperventiliert:

Der Grünen-Chef tut darin so, als sei die aktuelle CSU-Führung in Bayern KEINE demokratisch gewählte Regierung – dabei hat es noch nie Zweifel daran gegeben, dass die CSU ihre Wahlen immer nach den Regeln der Demokratie gewonnen hatte.

„Alleinherrschaft“ klingt außerdem gefährlich nach Diktatur – als gäbe es die Konkurrenz der anderen Parteien überhaupt nicht. Vielleicht meinte er „Alleinregierung“?

Auch eine „Alleinregierung“ herrscht allein, Ihr Volltrottel von der „Bild“.

Demokratie bedeutet Wandel. Regierungsparteien werden ab und an abgelöst. In Bayern geschieht das höchst selten bis nie. Da wird auch zukünftig die CSU die Mehrheit und den Bayernhäuptling stellen.

Ich persönlich bin nicht verlegen darin, auf Grüne verbal einzudreschen. Das sollte dann aber auch wirklich nur in begründeten Fällen geschehen. Dieser hier gehört nicht dazu. Denn das Wort „Demokratie“ kann man auch im übertragenen Sinne verstehen. Und genau so wird es Robert Habeck gemeint haben. Aber was soll man auch von einer Zeitung wie der „Bild“ erwarten?

Viel interessanter im Zusammenhang mit der Bayern-Wahl ist die allseitige hysterisch-positive Berichterstattung zum Ergebnis der Grünen. Ich hatte es zuletzt nicht für möglich gehalten, daß die Öko-Partei in Bayern auf 18 Prozent kommen könnte, zumal mit solch einer histrionischen, feministisch gehirngewaschenen Spitzenkandidatin. Allerdings kannte ich als Preuße auch nicht die besonderen lokalen Gegebenheiten Bavarias.

Ein paar Tage nach der Wahl ist mir dann ein Licht aufgegangen, warum die Grünen aller Wahrscheinlichkeit nach so gut abschnitten. Die Grünen waren die treibende Kraft beim Nein zu Olympia und beim Nein zur Flughafenerweiterung in München. Das sind Themen, die viele Bayern betreffen und umtreiben. Es verwundert daher auch nicht, daß die Grünen in München stärkste Kraft wurden und auch andernorts reüssierten. Auch der Untergang des Ozeandampfers SPD führte wohl dazu, daß sich viele Wähler in die grünen Beiboote retteten.

Was macht nun unsere Lügenpresse daraus? Fragen wir doch mal exemplarisch Jakob Augstein:

Wer ohne Vorbehalte, Abstriche oder Einschränkungen für ein weltoffenes, proeuropäisches und menschenfreundliches Deutschland steht, konnte am Ende tatsächlich nur bei den Grünen sein Kreuz machen. Angela Merkel hatte zwar seinerzeit gesagt: „Wir schaffen das.“ Aber die Einzigen, die den Eindruck vermitteln, als glaubten sie das auch wirklich, sind die Grünen.

Der Glaube hilft also. Man muß an die Willkommenskultur nur richtig glauben. Dann wird man auch gewählt. Und dann dieser Abschnitt in bester Augsteinistik:

Ja, Migration ist eine Herausforderung. Und was für eine. Aber es ist bei Weitem nicht die größte. Wenn man die Leute fragt, welche Themen ihnen wichtig sind, rangiert die Migration im hinteren Mittelfeld. Rente, Mieten, Steuern, Kriminalität, Umwelt kommen davor.

Ich will hier nicht so tun, als gäbe es keine rationalen Gründe, in München und größeren Städten grün zu wählen. Man muß aber wohl ein Augstein sein, um die obigen Themen so fein säuberlich zu trennen und hier einen Gegensatz aufzumachen. Denn einzig das Thema Umwelt wird durch die Migrationskrise nicht berührt. Alle übrigen genannten Themen werden teilweise sogar mehr als offensichtlich durch den Asylwahn tangiert.

Man muß wohl wirklich im Elfenbeinturm der Lügenpresse sitzen, wenn man so dämlich die Angst vor Kriminalität und die Flüchtlingskrise nicht in einen Zusammenhang bringt, wie Augstein das tut. Vom Mietenproblem wollen wir hier erst gar nicht reden.

Augsteinistik sollte als Zauberdisziplin auf Schloß Hogwarts gelehrt werden. Oder als psychiatrisches Krankheitsbild Eingang in die Medizingeschichte finden.

Die Grünen sind nichts anderes als ein Dopingfall der bayerischen Politik. Ihre Aufputschsubstanzen hießen Olympia und dritte Startbahn. Linkspopulistische Journalisten kriegten sich aber ob des fulminanten Ergebnisses gar nicht mehr ein und wähnten darin ein klares Nein gegen den sogenannten Rechtspopulismus und ein Ja zum Asylwahn.

Ich fürchte, da liegen unsere Qualitätsjournalisten falsch. Denn die Freien Wähler sind in Bayern nichts anderes als eine etwas bravere AfD, und bekanntlich hat das bürgerlich-konservative Lager in Bayern zugelegt, wohingegen das linke Lager Federn lassen mußte.

Es ist jedenfalls peinlich, wie sehr sich der Journalisten-Troß nach der Wahl für die Grünen ins Zeug legte und unverkennbar enttäuscht reagierte, als die CSU mit den Freien Wählern der bayerischen Demokratie frischen Wind einzuhauchen gedachte.

Wie dem auch sei, die Grünen sind jetzt jedenfalls auch mit 18 Prozent ordentlich gefickt.

 

 

„Die Nazis haben die Frauenkirche zerstört.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 19. Oktober 2015
Wo: Morgenmagazin, ARD

Ich persönlich bin erstaunt, wie häufig ich seit dem Start dieses Blogs Katrin Göring-Eckardt mit Artikeln huldigen und verewigen durfte. Eigentlich dachte ich, daß Leute wie Claudia Roth, Volker Beck oder Renate Künast wesentlich mehr Material für ein Blog wie dieses abliefern würden.

Weit gefehlt. Davon abgesehen bin ich froh darüber, nun auch mal wieder einen echten Klassiker präsentieren zu dürfen. Angesichts des täglichen Schrotts, den Grüne allüberall von sich geben, ist es durchaus schwierig, sich auch hinreichend den Klassikern zuzuwenden.

Genau genommen handelt es sich ja bei Göring-Eckardts Einlassungen zur Dresdner Frauenkirche und den Nazis um einen „Youngtimer“, also um einen sehr jungen Klassiker.

Seit dem Herbst 2014 war in Deutschland die Kacke am Dampfen, denn viele Menschen nahmen es sich in Dresden heraus, Demokratie auch wörtlich zu nehmen, und demonstrierten gegen die Islamisierung des Abendlandes. Natürlich gibt es gar keine Islamisierung! Wie wir alle durch staatlich gelenkte Medien und weltoffene Politiker wissen.

Trotzdem wurde in Dresden und anderswo weiter demonstriert. Zusätzliche Brisanz erfuhr das Ganze durch die rechtswidrige Öffnung unserer Grenzen durch eine ehemalige FDJ-Sekretärin. Nun strömten Tausende und Abertausende häufig nicht asylberechtigte Hävelmannflüchtlinge in unser schönes Land, die zuvor schon zahlreiche sichere Staaten durchquert hatten – aber eben unbedingt in Deutschland vor Krieg und Verfolgung gerettet werden wollten.

Überall in Europa schüttelte man den Kopf über die Schuldgrandiosität der Deutschen und den damit verbundenen infantilen Größenwahn, die halbe Welt retten zu wollen. Der „Flüchtling“ wurde zum neuen Nationalheiligtum – in der unbewußten Hoffnung, eine ältere, negative Fixierung wiedergutmachen zu können, die uns seit Jahrzehnten peinigt. Der „Flüchtling“ wurde gewissermaßen der positiv gewendete „Jude“ unserer Zeit. Vernunftlose Idealisierung sollte vernunftlose Dämonisierung übertünchen.

Die Vergangenheit sollte in der Gegenwart korrigiert werden. Auf daß wir Gutmenschen endlich diese blöden Schuldgefühle loswerden. Die Vertreter der linken Parteien und der CDU müssen uns jedenfalls erklären, warum kein anderes Land in Europa – außer Schweden – dem Asylwahn verfallen ist und woher dieses enorme moralische Getöse herkommt, das die „Willkommenskultur“ begleitet und das jegliche Zweifel am „lupenreinen Flüchtling“ übertönt.

Die allergrößten Schuldgefühle bezüglich unserer deutschen Vergangenheit haben natürlich die rechtschaffenen Grünen. Als Katrin Göring-Eckardt im Oktober 2015 in der ARD zum Thema Pegida interviewt wird, ist sie ganz außer sich, daß es Menschen wagen, gegen die Islamisierung und die sogenannte Flüchtlingspolitik zu demonstrieren.

Im Interview sagt sie ganz putzig, daß sie leider die Gegendemo in Dresden nicht besuchen konnte, aber bereits auf einer Pegida-Gegendemo in Erfurt die schlimme „Hetze“ hören konnte. Was für eine Petze! Wir hingegen hören uns geduldig die viele Hetze gegen Pegida und Ostdeutsche an und fragen uns, wogegen die „Nazis raus“-Hetzer eigentlich demonstrieren und warum ganz normale Menschen als „Nazis“ bezeichnet werden.

Dann aber switcht Katrin Göring-Eckardt ins Pathetische und möchte noch mal klarmachen, was Dresden für eine tolle Stadt der „Dresdnerinnen und Dresdner“ sei. Und daß diese stolzen Dresdnerinnen und Dresdner sich von den bösen Pegida-Demonstranten, die ja auch „Dresdnerinnen und Dresdner“ sind, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen sollen. Sehr aufschlußreich sind der rührselige Tonfall und die treudoofe Gewißheit, mit der Göring-Eckardt sich eines Geistes mit der Moderatorin zu wissen meint. Katrin ist regelrecht besessen von ihrer vermeintlichen Gutheit, und es verursacht schon eine gewisse Seelenpein, dieser Frau bei ihrer Selbstbeweihräucherung zuzuschauen. Katrin im Wortlaut:

Aber meine Gedanken sind heute abend auf jeden Fall in Dresden bei der Gegendemonstration. Und ich finde es übrigens gut, daß sich die Dresdnerinnen und Dresdner, die sich mit ihrer Stadt identifizieren, jetzt auch zu ‚ner Aktion im Internet entschieden haben, wo sie posten, daß es ihr Dresden ist und daß sie nicht zur Pegida gehen, auch nicht da hingehören. Und Dresden, das ist vor allem die Frauenkirche. Die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben. Und das, finde ich, ist das Symbol, an das man heute denken sollte.

Manchmal, oder besser: ziemlich oft, hat man den Eindruck, daß viele Grüne geistesgestört sind, so neurotisch und kindisch hängen sie am Nazi-Narrativ. Je weiter das Kriegsende und die Nazi-Zeit zurückliegen, desto entschiedener und unerbittlicher wird der Widerstand gegen das NS-Regime. Nur ist das NS-Regime eben nicht mehr da. Wo nun hin mit dem heroischen Antifaschismus?

Das ist wohl die Erklärung dafür, daß heutzutage praktisch alles Nazi ist und verfolgt wird, was linke Ideologie infrage stellt. Früher war man da noch etwas toleranter. Die Nazi-Paranoia der Grünen und anderer Linker ist gewissermaßen das Gegenstück zur Sozialismus-Paranoia vieler Konservativer. Sie dient der Rechtfertigung und Immunisierung des eigenen Weltbildes.

Wer „Nazi“ ist, kann eigentlich keine guten Argumente oder berechtigten Anliegen haben. Oder besser noch: Der verdient es erst gar nicht, gehört zu werden.

Jeder schaue sich das Video mit Katrin Göring-Eckardt genau an. Es ist wirklich unfaßbar, was für ein kindlicher und naiver Geist aus diesen Äußerungen spricht. Das ist Gutmenschentum bis zur Vergasung. Da sieht man schön, daß der gemeine Grüne wie ein kleines, unselbständiges Kind an der Mutterbrust des Nazi-Narrativs hängt, Lichtjahre davon entfernt, die eigene widerliche und totalitäre Gesinnungsethik einmal zu hinterfragen. Göring-Eckardt wirkt fast wie eine brave Pionierin zu DDR-Zeiten, die der Lehrerin artig von den Erfolgen ihrer „Brigade“ berichtet.

Sie schwimmt während des Interviews quasi geistig in einem selbstgerührten Gutmenschenbrei dahin und driftet dabei völlig in eine Scheinwelt ab. Man kann schön studieren, wie das subjektive Gutsein einen autosuggestiven Selbstzweck darstellt, mit dem man die eigenen Sinne benebelt.

Eigentlich eine wunderbare Realsatire.

 

Ach so, und die Dresdner Frauenkirche wurde übrigens nicht von den Nazis zerstört, sondern von britischen Bomberpiloten.

In einem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Zivilbevölkerung.

Die Grünen sind so doof, daß man fast schon aus reiner Lust an der Provokation von einem „Bombenholocaust“ sprechen möchte. Aber keine Sorge, liebe Katrin, der Autor dieses Blogs ist ein aufrechter Demokrat.

Und demonstriert deshalb gegen die Islamisierung.