„Wer mich schächten oder erschießen möchte, muß in der Regel keine Strafe fürchten“

Volker Beck hat wieder zugeschlagen. Wie die FAZ berichtet, äußert Schächtungs- und Beschneidungsverharmloser Beck Unmut darüber, daß diverse Staatsanwaltschaften Verfahren wegen Beleidigungen gegen ihn eingestellt haben.

Nachdem Beck dereinst die Meinung vertrat, daß das muslimische Schächten von Tieren und die Genitalverstümmelung von Jungen vereinbar seien mit dem Grundgesetz, hagelte es logischerweise harsche Kritik. Daß nun Pegida-Sympathisanten auf Facebook dazu aufriefen, Beck zu schächten, ist gewiß nicht frei von einer gewissen Komik. Die Ironie ist freilich leicht zu verstehen.

Ein psychisch gesunder Mensch würde nun ins Nachdenken kommen. Könnte all der „Haß im Netz“ nicht auch irgendwie berechtigt sein? Auf solche Gedankengänge hofft man bei Grünen natürlich vergeblich. Moralapostel Beck ist offenbar das Leid von Tieren und Jungen, die für den religiösen Fanatismus von Muslimen (und Juden) dran glauben müssen, egal.

Genau an solchen Momenten zeigt sich auch sehr deutlich die pervertierte Moral unserer Gesellschaft und warum der Begriff des Gutmenschen so treffend und berechtigt ist. Daß dieser Begriff jüngst zum Unwort des Jahres gekürt wurde, bedeutet wohl eine Auszeichnung und zeigt, wie intellektuell beschränkt und realitätsentrückt die federführende Jury sein muß.

Auf der Zunge zergehen lassen muß man sich folgende Passage in der FAZ:

Beck kritisierte die Anklagebehörden. „Wer mich schächten oder erschießen möchte, muss in der Regel keine Strafe fürchten“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Mit diesen alltäglichen Drohungen muss ich leben.“ Er sorge sich aber um Menschen, die sich ebenfalls für Flüchtlinge und gegen Hass engagierten und die sich alleingelassen fühlten. Daher solle die Justizministerkonferenz darüber beraten, ob für die Bekämpfung des Hasses im Netz mehr Ermittlungskapazitäten mobilisiert werden können. Beck fordert keine neuen Gesetze, „sondern eine konsequente Anwendung des bestehenden Rechts“.

Hier schafft es der grüne Pharisäer Beck, seine widerlichen Äußerungen bezüglich Beschneidung und Schächten in einen Zusammenhang mit der Hilfe für Flüchtlinge zu bringen. Offenbar hat ihm die Droge Crystal Meth schon ordentlich das Hirn verdreht. Aber so sind sie, die lieben Grünen. Beklagen sich über angebliche Demagogie von „Rechtspopulisten“, sondern aber selbst den größten, manipulativen Restmüll ab. Es gibt Menschen, die Schächten und Genitalverstümmelung ebenfalls als Ausprägungen von Haß ansehen, den es zu bekämpfen gilt. Haß und Menschenverachtung können eben auch in religiösem Gewande daherkommen, wie wir spätestens seit der Inquisition wissen.

Und dann gibt es noch Menschen, die zwar das Asylrecht bejahen, aber den gegenwärtigen Asylmißbrauch durch vormoderne Horden, die selbst größte Probleme mit den Menschenrechten anderer haben, deutlich kritisieren. Ich selbst habe jüngst einen atheistischen Iraker kennengelernt, dem zu Hause der Tod droht und der von den lieben muslimischen Refugees in Flüchtlingsheimen drangsaliert wurde, weil er z.B. den Ramadan ignorierte.

Aber was das eigentlich für Menschen sind, die hier in großer Zahl Asyl fordern, interessiert den gemeinen Grünen sowieso nicht. Schließlich ist das eigene gute Gewissen von der Huldigung der Invasoren abhängig.

Das obige Zitat aus der FAZ ist auch deshalb besonders amüsant, weil Drogendelinquent Volker Beck die „konsequente Anwendung bestehenden Rechts“ fordert. Er selbst konnte von der Einstellung des Verfahrens gegen ihn profitieren. Andere sollen weniger gnädig davonkommen. Diese eigentlich schon psychopathologische Doppelmoral findet man sehr häufig bei Grünen.

Angesichts von Gestalten wie Volker Beck oder Claudia Roth muß man sich ernsthaft um unser Land Sorgen machen, wenn eine Jury das Wort „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres kürt.