„Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt.“

Wer: Claudia Roth
Wann: 16. Juni 2018
Wo: „Tagesspiegel“

Wenn dereinst einmal unter Historikern über die Ursachen des Untergangs der Grünen debattiert werden wird, dann wird eine wirre Theaterwissenschaftlerin sicherlich an erster Stelle genannt werden. Das Studium der Theaterwissenschaft hat die grüne Linkspopulistin Claudia Roth freilich nie abgeschlossen.

Theater erster Güte veranstaltet sie dennoch pausenlos. Vielleicht ist ihr gesamtes politisches Leben nichts anderes als der hilflose Versuch, endlich eine ordentliche Theaterwissenschaftlerin zu werden. Und dazu muß man Gesellschaft und Medien natürlich mit möglichst viel Klamauk, Unsinn, Hysterie und bühnenreifem Wahnsinn kontaminieren.

Die ganze Anmaßung und Perversität der Grünen wird mal wieder an einem aktuellen „Tagesspiegel“-Interview deutlich, das uns über Claudia Roths Umerziehungsgelüste im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Rußland unterrichtet. Darin vertritt sie die These, daß wir Deutschen uns mit nationalem Freudentaumel und Begeisterung zurückhalten sollten.

Warum? Weil es die AfD gibt. Und diese instrumentalisiere die deutsche Fahne. Ich soll mich also in meiner Begeisterung etwas zurücknehmen, weil die AfD irgendwie eine schlimme Partei ist.

Nun habe ich selbst die AfD gewählt. Darf ich mich also doch völlig unschuldig für Siege und schönen Fußball begeistern?

Hat sich die Bescheuertheit unserer Politiker eigentlich je deutlicher gezeigt als in diesen Zeiten, wo die AfD im Bundestag sitzt und die guten Parteien ein Mätzchen nach dem anderen aufführen? Von „Ich will nich‘ neben der AfD sitzen“ bis zu „Den Ausschußvorsitz kriegste nich“?

Kommen wir also jetzt zum masochistischen Teil dieses Artikels und studieren selbstgeißelnd mal die besten Statements der Haß-Predigerin Claudia Roth. Die reichhaltigen Wortbeiträge dieser Dame nehme ich auch zum Anlaß zu einer grundsätzlichen Abrechnung mit linksgerichtetem grünen Gedankengut.

Frau Roth hat das Wort:

Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt. Und ich will auch niemandem verbieten, ein Fähnchen aufzuhängen. Ich finde aber, dass es uns Deutschen gut zu Gesicht steht, wenn wir Zurückhaltung walten lassen mit der nationalen Selbstbeweihräucherung.

Tja, was soll dieser Irrsinn genau bedeuten? Wieviel Jubel ist jetzt erlaubt? Was darf ich empfinden? Wo beginnt „Selbstbeweihräucherung“? Über die Implikationen und die Realitätstauglichkeit ihrer volkspädagogischen Äußerungen scheinen viele Grüne gar nicht nachzudenken. Vielmehr geht es einfach darum, irgendwie etwas Böses, etwas Dräuendes an die Wand zu malen und sich selbst als nationale Therapeuten zu inszenieren. Irgendwie irgendeinen Stuß vom Stapel lassen, damit man sich selbst gutfühlt. Das ist die Conditio humana der grünen Existenz.

Nun entgegnet der Interviewer, was denn dagegen spreche, daß sich die Deutschen ein paar Wochen lang selbst feierten. Rothens Antwort:

Habe ich gesagt, wir sollten nicht feiern? Von meinen Eltern habe ich nur gelernt, dass es keine Gnade der späten Geburt gibt. Über Jahrzehnte haben wir in einem breiten demokratischen Konsens geschafft, uns der deutschen Geschichte zu stellen. Das hat uns stark gemacht und uns im Ausland hohe Anerkennung verschafft.

Nun gibt es mit der AfD eine Partei, die einen Schlussstrich ziehen will. Eine Partei, die auch die deutsche Fahne instrumentalisiert, um Ausgrenzung gegenüber Menschen zu signalisieren, die in ihren Augen nicht dazugehören. Das lässt sich nicht einfach so ausblenden, das sollten wir im Blick haben. Deshalb: Feiern ja, Nationalismus nein.

Schon wieder diese Vogelscheiße. Kann die Claudia es denn nicht lassen? Von Alexander Gauland habe ich gelernt, daß die NS-Zeit ein Vogelschiß ist im Vergleich zu den restlichen gut 1000 Jahren deutscher Geschichte. Wer hat jetzt das Richtige von uns beiden gelernt? Es ist für Grüne wohl unvorstellbar, daß auch so etwas wie die Nazi-Zeit zwangsläufig irgendwann zur historischen Fußnote wird. Und daß sich das auch sehr gut und richtig anfühlt. Claudia Roth sollte sich lieber auf den Dreißigjährigen Krieg stürzen. Da wurde von reaktionären Kräften nämlich schon längst ein Schlußstrich gezogen. Wenn wir wollen, daß Katholiken und Protestanten sich nicht die Birne einhauen, braucht es das beherzte Einschreiten der Grünen gegen das Vergessen.

Schlimm an Rothens Antwort ist diese unsagbar peinliche, moralisierende, übergriffige Selbstgewißheit, aus der sie schöpft. Die AfD will bekanntlich keinen Schlußstrich unter die Nazi-Zeit ziehen, sondern lediglich die Relationen in unserem Selbstverständnis wiederherstellen. Nicht jeder ist Anhänger eines masochistisch-hysterischen Geschichtsbildes. Daß die AfD dabei nach rechts übersteuert, ist nichts Ungewöhnliches für politische Parteien. Intelligente Menschen können das einordnen und erleben dies als Frischekur angesichts des nervenden sogenannten „Konsenses“, den Klein-Claudia hier beschwört.

Der normale Mann auf der Straße kann diese Scheiße einfach nicht mehr hören – und trotzdem Mitgefühl für die 6 Millionen ermordeten Juden und ihre Nachfahren empfinden.

Dann erzählt uns Roth noch, daß sie von ihren Eltern gelernt habe, daß es keine Gnade der späten Geburt gebe. Ihre Eltern waren also schon Nazi-Hypochonder, da wundert der Weg der Tochter nicht. Nicht alles, was einem die Eltern eintrichtern wollen, ist ja auch tatsächlich richtig. So erklärt sich vielleicht auch das infantile Getue der Claudia Roth. Denn erwachsene Menschen hinterfragen ja die elterlichen Prägungen. Ich bin jedenfalls froh, deutlich nach 1945 geboren worden zu sein, und empfinde dies als Gnade – da können Claudis Eltern faseln, so viel sie wollen.

Der Rest aus dem obigen Absatz ist nichts weiter als grüne AfD-Paranoia. Das gesamte Interview dreht sich um Themen wie Putin, Gündogan und Özil, um die sogenannte Integration, „Flüchtlinge“ etc. Der Redakteur des „Tagesspiegel“ lenkt das Gespräch nach einem Geplänkel über die beiden Erdogan-freundlichen DFB-Türken auf AfD-Anhänger, die sich in Deutschland vielleicht nicht mehr zuhause fühlten. Daraufhin antwortet die grüne Roth:

Manche Untersuchungen kommen zum Ergebnis, dass vor allem junge Männer das Gefühl haben, nicht dazuzugehören und nicht gebraucht zu werden. Es gibt aber auch andere Menschen, die sich in Deutschland nicht mehr zu Hause fühlen: Juden, die Angst vor Antisemitismus haben, Muslime, die unter einem wachsenden antimuslimischen Rassismus leiden, zunehmend auch wieder Schwule und Lesben und Queers, die sich nicht sicher in diesem Land fühlen. Da sehe ich eine große Gefahr.

Deshalb muss es die wichtigste Aufgabe der Politik sein, Zusammenhalt herzustellen statt zu spalten. Unser neuer Heimatminister, der offensichtlich glaubt, sein Haus käme auf Führungsebene auch ohne Frauen aus, vertritt hingegen ein brandgefährliches, ein exklusives, ein ausgrenzendes Heimatbild. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, war der Versuch einer Ausbürgerung.

Ich kenne fast nur gutsituierte Akademiker, die AfD wählen. Und das tun sie hauptsächlich wegen Merkels Invasionspolitik. Wegen der freiwilligen Selbstgleichschaltung der Medien. Und wegen der Unfähigkeit der Politik, dem Islam hier in Deutschland seine Grenzen aufzuzeigen. Auch wegen der Erosion des Rechtsstaates im Namen der totalen „Willkommenskultur“.

Die in obiger Passage zitierten Aussagen sind typisch für den wirren Geisteszustand von Frau Roth. Juden, Schwule, Lesben und sogenannte Queers würden sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Und die armen Muslime, die für die Unsicherheit letztgenannter Personengruppen verantwortlich sind, auch nicht. Was hilft? Selbstredend mehr „Integration“. Warum gibt es eigentlich nur mit Muslimen Integrationsprobleme? Vermutlich weil wir denen noch nicht genug Integrationsangebote gemacht haben.

Das, was Roth hier als „wachsenden antimuslimischen Rassismus“ bezeichnet, ist vielleicht auch so etwas wie eine gesunde Immunabwehr, wenn diese Klientel uns mit ihrem islamischen Chauvinismus auf die Nerven geht. Wenn Messer, Kartoffel-Mobbing, Kopftücher und Parallelgesellschaften Alltag werden in unseren Städten.

Die heutigen Grünen sind ein derartiger Schwachmaten-Verein, daß es einem immer wieder die Sprache verschlägt. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an den gutgemeinten Ratschlag von Volker Beck, doch Arabisch oder Türkisch zu lernen, falls man sich ein bißchen fremd fühlt im muselmanischen Kalifat Germanistan. Diese Zeilen schreibt wohlgemerkt ein ehemaliger grüner Stammwähler. Gerade deshalb erfassen mich regelmäßig fast körperliche Schmerzen, wenn ich diese totale Verblödung bei den Grünen studiere, deren Nazi-Psychose jeglichen positiven Ansatz beim Thema Migration verhindert.

Schlimmste Phrasen-Folter stellt diese Zeile aus obiger Passage dar:

Deshalb muss es die wichtigste Aufgabe der Politik sein, Zusammenhalt herzustellen statt zu spalten.

Die moderne Palliativ-Medizin hat ein weiteres Aufgabenfeld. Immer mehr Menschen suchen Kliniken auf und schildern rätselhafte Schmerzen am ganzen Körper, nachdem sie akustischen und optischen Einwirkungen von Claudia Roth ausgesetzt waren.

Bin ich naiv, oder würde es nicht vielmehr den Zusammenhalt in der Bevölkerung stärken, wenn für Muslime und Migranten die gleichen Regeln gelten würden wie für den Rest des Volkes? Wenn sogenannte Flüchtlinge beinhart geprüft und hinsichtlich Mißbrauchs und Fehlverhaltens kontrolliert würden? So wie das bei uns Deutschen ja auch geschieht?

Würde es den Zusammenhalt nicht stärken, wenn man die AfD formal wie jede andere Partei auch behandeln würde? Teilnahme und Redezeit in Talkshows? Gleiche Rechte im Bundestag? Wenn man die AfD und ihre Wähler nicht ständig als sogenannte „Nazis“, „Dumpfbacken“ und dergleichen denunzieren würde?

Ist ja nur so eine Idee von mir.

Phrasenfolter zum zweiten:

Unser neuer Heimatminister, der offensichtlich glaubt, sein Haus käme auf Führungsebene auch ohne Frauen aus, vertritt hingegen ein brandgefährliches, ein exklusives, ein ausgrenzendes Heimatbild. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, war der Versuch einer Ausbürgerung.

Die Mehrheit unseres Volkes geht selbstredend mit Seehofer d’accord in Sachen Islam. Auch der Buddhismus gehört nicht zu Deutschland. Er ist ein Fremdkörper. Aber ein recht angenehmer und interessanter. Ein Fremdkörper ist er trotzdem. Früher gab es mal so etwas wie geschichtliche Bildung. Man kannte – und fühlte – die Säulen unserer Kultur. Und da gehört ganz gewiß nicht der Islam dazu, selbst wenn er nicht negativ durch eine ganze Reihe von Perversitäten wie Zwangsverheiratungen, Kopftuch, „Beschneidung“, religiösem Totalitarismus etc. auffiele.

Gehört American Football zu Deutschland?

Gehört Baseball zu Deutschland?

Nein? Aber wieso denn nicht?

Das bedeutet eine Ausgrenzung von Menschen, die diese Sportarten betreiben, die für deren Identität sehr wichtig sind. Das ist der Versuch einer Ausbürgerung!

Die ganze Islam-Debatte ist derartig neurotisch und dumm, daß es eigentlich kaum auszuhalten ist. Wenn sich Ex-Bundespräsident Christian Wulff ehedem wenigstens den Buddhismus ausgesucht hätte in seinem Dazugehörigkeitsbedürfnis. Aber warum gerade diesen vormodernen, frauenfeindlichen, totalitären, rückschrittlichen Islam, dessen Vertreter regelmäßig groteske Absonderlichkeiten von sich geben?

Ich hätte im übrigen auch vollstes Verständnis dafür, wenn ich als Christ in China leben würde und dort Menschen der Auffassung wären, daß das Christentum nicht zu China gehöre. Das ist nun mal Fakt. Nur in Deutschland hat man mit solch simplen Feststellungen Probleme.

Und das liegt u.a. an Claudia Roth.

„Ich möchte, daß es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt.“

Wer: Bettina Jarasch, ehemalige Parteivorsitzende der Berliner Grünen
Wann: 2. Dezember 2017
Wo: Landesparteitag

Wie verschiedene Medien berichten, wollen die Berliner Grünen ein Konzept für die erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund entwickeln. Was sich die Grünen da im einzelnen vorstellen, ist weniger interessant.

Wichtiger ist die Grundeinstellung der Grünen, daß alle Menschen gleich sind und teils gravierende, essentielle kulturelle Unterschiede daher ignoriert und beschönigt werden. Die enorme kulturelle Rückständigkeit des Islams wird tapfer geleugnet. Ein Integrationskonzept, welches darauf Rücksicht nähme, wäre mit den Grünen nicht machbar, da sich keiner von ihnen als „Rassist“ oder „Nazi“ fühlen möchte.

Nach Möglichkeit werden auch die Errungenschaften des westlichen Kulturkreises ausgeblendet und heruntergespielt zugunsten des heiligen Kultes um die Toleranz. Der Tanz um die Toleranz sozusagen.

Daher verwundert es nicht, daß wir Folgendes im „Focus“ und der „Welt“ lesen dürfen:

Die Grünen greifen auch das Neutralitätsgesetz an, das Lehrern das Tragen religiöser Symbole verbietet. Zuletzt hatten mehrere muslimische Kopftuchträgerinnen, die als Lehrer abgelehnt worden waren, auf dem Klageweg Entschädigungen erstritten. Die Bildung müsse neutral sein, das lasse sich jedoch nicht an Kleidungsvorschriften festmachen, argumentiert die Partei.

„Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt“, sagte die ehemalige Landeschefin Bettina Jarasch. „Was wir brauchen, sind Regelungen, die religiöse Manipulation wirksam ahnden, anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen.“ Das Thema ist in der Partei stark umstritten. Die erwartete Debatte unter den 130 Delegierten blieb jedoch weitgehend aus.

Einer erwachsenen Muslimin ist es zuzumuten, ohne Kopftuch als Lehrerin in Erscheinung zu treten. Es ist doch angeblich nur ein religiöses Symbol. Mehr nicht. Warum haben Musliminnen derartige Probleme, dieses abzulegen, fällt es doch Christen auch nicht schwer, ein Halsband mit Kreuz abzulegen oder zu verbergen? Was tragen eigentlich männliche Muslime als religiöses Symbol? Und warum tragen auch männliche Christen das gleiche christliche Symbol wie die Frauen? Gibt es eigentlich Christen in Deutschland, die nur ihren Mädchen das Tragen eines Kreuzes vorschreiben – und das nur ab Beginn der Geschlechtsreife.

Man muß wohl ein Grüner sein, um sich derartig offensichtliche und entlarvende Fragen bezüglich des kulturellen Entwicklungsstandes des Islams nicht zu stellen. Was verspricht man sich bei den Grünen von Kopftuchlehrerinnen? Eine bessere Integration von Kopftuchschülerinnen?

Das mag gutgemeint sein, zeigt aber das völlige Verkennen der Natur des Islams. Das Kopftuch ist kein bloßes religiöses Symbol wie das Kreuz am Halsband, sondern eben vor allem ein Bekenntnis zur rechtlichen Minderwertigkeit der Frau – bzw. zu einem vormodernen Geschlechterverhältnis mitsamt doppelten moralischen Standards.

Soll so etwas in der Schule affirmiert werden?

Wie doof muß man sein, um diese Dimension jenseits der rein religiösen Bekenntnissymbolik ignorieren zu können?

Und wie doof muß man sein, um die verheerende Wirkung auf muslimische Mädchen in Neukölln ausblenden zu können, die in ihren Familien häufig einem patriarchalen Druck, einer autoritär-religiösen „Erziehung“ ausgesetzt sind?

Diese Mädchen könnten stolz und anerkennend auf muslimische Lehrerinnen ohne Kopftuch schauen, sich inspirieren lassen und beginnen zu begreifen, daß sie in einem familiären Lügensystem aufwachsen.

Wie bescheuert müssen Grüne sein, die diese familiäre Realität bei vielen Muslimen in Deutschland ausblenden können?

Es lebe der heilige Tanz um die Toleranz.

Diese Partei war einmal emanzipatorisch, aufklärerisch und kritisch – kritisch gegenüber autoritären Strukturen jedweder Art. Das hat die Grünen attraktiv gemacht. Auch heute sind sie noch attraktiv, wenn sie z.B. die „autoritäre Ökonomie“ kritisieren – also die immergleichen Rechtfertigungen inhumaner Zustände mit dem „Argument“ der Konkurrenzfähigkeit, des Erhaltens von Arbeitsplätzen etc.

Geht es aber um heilige Minderheiten, versagt auf einmal die Kritikfähigkeit.

Es gibt nur wenige Linke, die das Ideal der Aufklärung auch universell anwenden. Auch in „falsche“ Richtungen.

 

 

PS: Trockener Kommentar eines Lesers:

Kurios ist allerdings, daß ausgerechnet die Grünen mit ihrem Programm von Feminismus, Homehe und Genderallerlei sich zum Steigbügelhalter machen.

„Wenn das so weitergeht mit der tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“

Wer: Alexander van der Bellen
Wann: 25.4. 2017
Wo: Wien, Diskussionsrunde im Haus der Europäischen Union

Der Ösi-Präsident Alexander van der Bellen ist natürlich auch ein Grüner. Und als solcher soll er hier auch seine Würdigung erfahren. Aktuell läßt er verlautbaren, daß ihm das Verbot der Vollverschleierung nicht behagt, wie es im Integrationsgesetz in Österreich vorgesehen ist. Darüber wollen wir aber nicht lamentieren.

Denn über die verschlungenen Pfade des Internet bin ich ob dieser aktuellen Causa bei einem früheren Verbalvergehen van der Bellens gelandet. Ich erfuhr darüber etwas in der „Jungen Freiheit“! Die Leser seien also gewarnt, wenn sie den Link anklicken. Der „Kampf gegen Rechts“ könnte Schaden nehmen bei der Lektüre dieser Zeitung. Und man selbst könnte zum Nazi-Zombie mutieren.

Habe ich alles schon erlebt! Glauben Sie der Amadeu-Antonio-Stiftung und nicht den rechten Hetzern, die Sie zu manipulieren versuchen!

Zurück zum Thema: Wie deppert der gemeine Grüne mittlerweile ist, kann man schön an solchen Verlautbarungen wie der obigen sehen. Selbst wenn man eine gewisse „Islamophobie“ in Rechnung stellte, so muß man doch schon arg neben der Spur sein, um auf einen Vorschlag wie den van der Bellens zu kommen.

Das islamische Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung der Frau. Frauen dürfen nicht selbstbewußt zu ihrer Sexualität stehen und sie ausleben. Dafür stehen auch der Jungfräulichkeitswahn und die weibliche Genitalverstümmelung, die unter Muslimen verbreitet sind. Wie verstrahlt muß man sein, um diese Bedeutung des Kopftuches ausblenden zu können. Nur ein Grüner kann wohl gleichzeitig Feminist sein und völlig verleugnen, unter was für einer Knechtschaft Frauen im Islam stehen.

Oder ist der eine oder andere Ehrenmord lediglich ein Einzelfall und nicht Ausdruck einer viel tieferliegenden Pathologie, die viele muslimische Frauen zu spüren bekommen? Als ob es ein paar Ehrenmorde gäbe und der ganze Rest der muslimischen Töchter lebte voll emanzipiert, wie er wollte. Ich erinnere mich selbst noch an eine Begebenheit in einem Kanakenviertel migrantisch geprägten Berliner Stadtteil, wo ich türkische Mädchen zu Jungen sagen hörte: „Wir sind hier in Deutschland. Hier haben Frauen Rechte.“

Nun ja. Man muß wohl wirklich bescheuert sein, um ein derartig naives Verhältnis zum Kopftuch und zur islamischen Kultur zu haben wie Alexander van der Bellen. Davon abgesehen werden sich die vielen Mädchen, die zum Kopftuchtragen gezwungen werden, über die „Solidarität“ der deutschen Frauen freuen.

Auf der Veranstaltung in Wien sagte van der Bellen übrigens auch noch folgende präsidiablen Worte:

Es ist das Recht der Frau sich zu kleiden wie auch immer sie möchte, das ist meine Meinung dazu. Im übrigen nicht nur die muslimische Frau, jede Frau kann ein Kopftuch tragen.

Ja, es ist auch das Recht aller Menschen, mit dem Sex bis zum Eheschluß zu warten und keine unehelichen Kinder zu gebären. Wir sind auch völlig frei, Onanieren als Sünde anzusehen. Mal sehen, was Herrn van der Bellen noch so einfällt, wofür er sich einsetzen möchte.

Diese Zeilen verraten natürlich erneut eine extreme Naivität gegenüber der realexistierenden Kultur des Kopftuches. Auch viele Hipster-Musliminnen von heute, die das Kopftuch wirklich freiwillig oder aus Abgrenzungslust und Provokation tragen, verschleiern auf diese Weise die repressive Bedeutung dieses Kleidungsstückes – dem in 100 Jahren selbstverständlich kein Hahn mehr nachkrähen wird. Soviel Prophetie sei hier erlaubt.

Man bleibt bei solchen Äußerungen von Grünen irgendwie immer ratlos zurück. Was sind das für Menschen, die derartig geistig kastriert und angepaßt sind? Hat Herr van der Bellen schon mal etwas vom islamischen Chauvinismus gehört, davon wie viele Muslime über „Ungläubige“ reden? Wie sehr sie sich segregieren und einem kulturellen Autismus frönen?

Geht ja gar nicht. Dafür ist doch der Norbert Hofer zuständig.

„Deutsche sollen Arabisch lernen“

Jüngst schallte es hysterisch durch den digitalen Blätterwald:

Idee von Grünen-Politiker: Deutsche sollen Arabisch lernen

Auch dies ist eine Aussage eines Grünen, die so nie getätigt wurde. Grüne reden auch so schon genug Quatsch daher, aber viele Medien scheinen es zu lieben, Aussagen von Grünen skandalstmöglich zu verkürzen.

In einem Interview mit N-TV fabulierte der grüne Moraltheologe Volker Beck tatsächlich dies daher, als er auf Viertel in deutschen Städten angesprochen wurde, in denen kaum noch Deutsch zu hören ist:

Andere Länder gehen damit entspannter um, dass in manchen Vierteln auch mal eine andere Sprache von einer Migrationscommunity gesprochen wird. In den USA finden Sie ihr Chinatown, da finden Sie die Gegenden, wo die Mexikaner wohnen, oder je nachdem, welche Community in der Stadt gerade stark ist. (…) Da gibt es ein bisschen ein Unwohlsein, weil man das Gefühl hat, man bekommt was nicht mit. Aber wenn einem das wirklich wichtig ist, soll man diese Sprache lernen.

Beck empfiehlt also uns Deutschen, Türkisch und Arabisch zu lernen, wenn wir in unseren Stadtvierteln auch wirklich etwas mitbekommen wollen. Zwar handelt es sich bei den reißerischen Überschriften zu diesem Beck-Interview tatsächlich um Verkürzungen seiner Aussage, ziemlich doof scheint Beck aber trotzdem zu sein. Sagt er doch den Deutschen implizit: Eure Stadtteile sind überfremdet. Paßt Euch an, wenn es Euch nicht paßt.

Da weite Teile westdeutscher Großstädte und Westberlins migrantisch geprägt sind, bedeuten Becks Worte nichts anderes als eine sprachliche Integrationsaufforderung an die autochthone deutsche Bevölkerung. Beck windet sich zwar wie üblich nach solchen Entgleisungen und rudert zurück, viel beklemmender ist es aber, daß ein Grüner überhaupt solch einen Stuß erzählt, selbst wenn er es nicht ganz so drastisch gemeint haben sollte.

Wenn man der grünen Toleranz- und Weltoffenheitsfolklore frönt, kommt es ganz schnell mal zu Fehlleistungen der Beckschen Dimension. Ein halbwegs realitätsaffiner Mensch würde nie auf die Idee kommen, solch verschwurbelte Sätze über Deutsche loszulassen, die in ihren überfremdeten Stadtvierteln auch mal etwas mitbekommen wollen.

Becks mangelnde interkulturelle Kompetenz zeigt sich auch in diesen Worten:

In den USA finden Sie ihr Chinatown, da finden Sie die Gegenden, wo die Mexikaner wohnen, oder je nachdem, welche Community in der Stadt gerade stark ist.

Warum fordert Beck hier implizit, daß wir uns den USA anpassen sollen? Wo ist seine Weltoffenheit und Toleranz für die deutschen Verhältnisse? Die USA sind schließlich eine europäische Exportnation, die durch Einwanderung erst entstanden ist und eine verhältnismäßig kurze Geschichte hat. Das Streben der Grünen nach Toleranz und Vielfalt hört wohl immer genau dann auf, wenn das Deutsche auf einmal als Teil der Vielfalt betrachtet werden kann. Oder wenn Menschen eben nicht den Kulturrelativismus der Grünen bevorzugen, sondern es für durchaus erstrebenswert erachten, daß sich die Migrationsmilieus langfristig „einnorden“, statt in kulturellem Autismus zu verharren, wie dies bei den Muslimen in Europa der Fall ist.

Schlußendlich seien dem lieben Volker vielleicht mal folgende Ausführungen einer Mutter anempfohlen, die auch gerne mehr davon mitbekommen würde, was in ihrem Stadtteil so läuft – aber dummerweise nicht Arabisch oder Türkisch lernen möchte:

Integration in München: Abschiedsbrief einer verzweifelten Mutter

Auszüge:

Also ich bin an einem Montagmorgen in den Nachbarschaftstreff ** *** ************ ******* (von der Landeshauptstadt München gefördert etc.. ) um hier am Frauenfrühstück teilzunehmen. Hier traf ich auf etwa 6-8 Mütter teilweise mit ihren Kindern. Alle Frauen trugen ein Kopftuch und keine von ihnen sprach Deutsch. Außer der sozialpädagogischen Leitung. Diese hat mir dann relativ schnell mitgeteilt, dass ich mir wahrscheinlich schwer tun werde mich hier zu integrieren (O-Ton!!!). Ich möchte dazu vielleicht noch anmerken, dass ich deutsch bin. Ich spreche fließend Deutsch und ich trage kein Kopftuch. Also habe ich ein wenig gelächelt und meinte dann, ich würde versuchen, mich zu integrieren.

Leider habe ich zu dem Frauenfrühstück, zu dem jeder aufgefordert war, etwas mitzubringen, Salami und Schinken in der Tasche gehabt. Damit hatte ich natürlich noch weniger Chancen auf Integration. Ich habe es nicht geschafft, in diesem Frauenfrühstück, das eigentlich integrativ sein soll, mit jemandem Deutsch zu sprechen und es war auch definitiv kein Interesse da. Weder seitens der Leitung darauf zu bestehen und auch die Frauen sahen sich glaube ich schon als eine eingeschworene arabisch-türkische Gruppe, die einfach den Raum nutzen wollte.

Ich sprach sie dann auf den Familienbrunch ** ******* an (soll glaube ich stattfinden ** *** – ************ ** ****), das wäre doch was für uns, vielleicht würde dann auch mein Mann mal andere Väter kennen lernen und wir würden Anschluss als Familie finden. Hier wurde ich dann darauf hingewiesen, dass das Frühstück in getrennten Räumen stattfinden würde. Männer und Frauen getrennt. Das hätte sich nun mal so ergeben. Ich habe das erst für einen ziemlich schlechten Scherz gehalten. Leider war es keiner.

Ich habe nicht aufgegeben und war dann immer Dienstags vormittags in einer Krabbelgruppe ** ***. Hier, habe ich das Gefühl, haben sich die Mütter getroffen, die woanders nicht „willkommen“ waren und leider hatte ich hier das Gefühl, dass einige ausländische Mütter und Väter hier eher vergrauelt wurden. Also mein Eindruck zu dieser Einrichtung bezüglich Integration ist miserabel. Hier findet überhaupt kein Austausch statt!!! Wie kann eine Einrichtung von der Landeshauptstadt München so etwas tolerieren?? Aus meiner Sicht muss hier das komplette Konzept der Einrichtung in Bezug auf Integration in Frage gestellt werden.

Mein Sohn ist nun seit zwei Monaten hier im ***-** **** in einer betreuten Spielgruppe ohne Eltern. Die Betreuerinnen machen das ganz wundervoll mit den Kindern, aber die ersten haben schon das Handtuch geworfen, weil die Leitung der Einrichtung auch hier eine Form der Integration durchsetzen will, die einfach nicht funktioniert. Gerne berichte ich hier auch noch ausführlich zu den Gründen. Ich wurde lediglich darauf hingewiesen, dass ich meinem Kind zum Frühstück kein Schweinefleisch mitgeben darf!!!!! Hallo?! Wir sind hier in Deutschland!

Ich habe noch weitere Einrichtungen besucht. Unter anderem die Einrichtung „**** *** *******“ in der *********** *******. Hier kämpft eine unglaublich motivierte, gut ausgebildete Sozialpädagogin gegen Windmühlen. Auch hier war ich an vielen Terminen und musste leider auch feststellen, dass das Interesse vieler Migranten gleich Null ist sich und ihre Kinder zu integrieren.

Dieser Bericht einer integrationsfreudigen Mutter hält noch weitere aufschlußreiche Details bereit und löste ein gewaltiges Leserecho in der Münchner „TZ“ aus. Hier die Reaktion einer „Plüschi“:

Liebe Anna! Danke für Deinen Artikel!!! Ich bin Münchnerin und habe 3 Kinder im Grundschulalter. Jedes Deiner Worte stimmt! Ich habe eine Zeit lang mit meinen Kindern in der Nähe von Frankfurt gelebt und dort war es noch schlimmer. Meine Kinder durften auch dort keine Salami auf ihrem Pausenbrot haben, weil man sich nun mal „an der Mehrheit“ der Kinder im Kindergarten orientiert. Es gab im Kindergarten auch kein Ostern, nur ein Hasenfest.

Also bin ich von Hessen nach Bayern geflüchtet, in der Hoffnung hier meinen Kindern die Werte vermitteln zu können, die mir wichtig sind. Aber auch hier in München entwickeln sich die Dinge negativ, anstatt von Ausländern Integration zu fordern, wird von uns Anpassung und überzogene Toleranz gefordert. Übrigens Anna, ich bin diesen Monat auch von München Stadt aufs Land gezogen und meine Kinder gehen jetzt auch auf eine Privatschule. Demnächst lernen sie einen Kampfsport. Bin gespannt, was andere Mütter berichten. Liebe Grüße

Wie krank und dumm sowohl die Grünen als auch ihre Wiedergänger_*Innen in den anderen linken Parteien sind, kann man regelmäßig daran erkennen, daß sie Realitätslegastheniker sind und die oben beschriebenen Zustände offenbar völlig auszublenden in der Lage sind bzw. sie nicht als das begreifen, was sie sind.