„Was am Sonntag in Chemnitz passiert ist, nennt man nicht Selbstjustiz. Es ist Jagd auf Andersaussehende gemacht worden – das nennt man einen Pogrom.“

Wer: Jürgen Trittin
Wann: 31. August 2018
Wo: trittin.de

 

trittin-chemnitz-pogrom-twitter

 

Dieses Zitat von Trittins Homepage ist gleich aus mehreren Gründen amüsant und frappant. Zum einen, weil Herr Trittin hier mal kurz den Legastheniker heraushängen läßt und aus dem sächlichen Pogrom ein männliches macht. Als geschlechtergerechter Grüner ist das doppelt skandalös.

Zum anderen stellen Trittins Worte auch eine freudsche Fehlleistung dar, da sie ungewollt recht genau den Mord eines Deutschen durch Flüchtlinge beschreiben. Der wiederum dem vorausgegangen ist, worüber der ehemalige Umweltminister nun hyperventiliert – nämlich die Proteste nach der Gewalttat. Jürgen Trittin beschreibt hier also unbewußt die Situation, die durch messermordende „Schutzsuchende“ initiiert wurde.

Diese lustigen Ironien findet man immer wieder, wenn man den gemeinen Gutmenschen und seine Äußerungen studiert. So auch z.B. in diesem völlig verrückten Tweet des „Spiegel“-Redakteurs Georg Diez zu den Demonstrationen in Chemnitz:

 

 

Trittins Zitat rangiert nicht zuletzt deshalb im Bullshit-Sektor, weil er von einer Jagd auf „Andersaussehende“ spricht. Sofern man also nicht seinen eigenen Zwilling oder Drilling jagt, ist quasi alles „einen Pogrom“.

Zu Chemnitz muß man eigentlich nicht mehr viel sagen. Medien und Politik haben sich wieder einmal in schockierender Weise als geistig korrupt entlarvt. Eine kleine Auseinandersetzung, wie sie in Deutschland wohl täglich dutzende Male stattfindet, wurde zur „Hetzjagd“ hochsterilisiert.

Die „Tagesschau“ zeigt manipulierte Bilder einer friedlichen AfD-Demonstration in Chemnitz – und entschuldigt sich hernach. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maßen wird medial und politisch zum Abschuß freigegeben, weil er die Medienhysterie kritisiert und das „Hetzjagd“-Video als unseriös einstuft.

Selten hat sich der kollektive Irrsinn unseres Landes derartig schrill gezeigt wie in diesen Tagen. Der von Flüchtlingen ermordete Deutsche kommt in der Debatte allenfalls noch am Rande vor. Der „Kampf gegen rechts“ wird als neue Endlösung propagiert. Und ein sehr merkwürdiges Konzert wird in Chemnitz veranstaltet. Dort werden sehr merkwürdige Texte gesungen, und der Opfer durch rechte Gewalt wird gedacht.

Kürzlich las ich eine ausgezeichnete Zusammenfassung der politisch-medialen Verwerfungen infolge von Chemnitz. Dort kann jeder noch einmal minutiös nachverfolgen, wie sich die Eliten und der gutgläubige Teil des Volkes in eine kollektive Psychose hineinsteigerten.

Jeder überzeuge sich selber von der Lügenhaftigkeit der Berichterstattung in folgendem Artikel auf „Publico“:

„Unterstellen, verdrehen, Thema wechseln“

Dieser Text animierte mich auch zum Schreiben dieses Blogeintrags. Als ich davon las, daß Trittin die Chemnitzer Proteste als „Pogrom“ einstuft, sah ich mich zum Handeln gezwungen.

 

PS: Auf Twitter ist das Pogrom übrigens wieder sächlich:

 

 

„Das ist ein Skandal: Die AfD-Landtagsfraktion #Niedersachsen steckt hinter der anti-muslimischen Kampagne ‚MähToo'“

Neues aus dem grünen Kindergarten. Man kann es sich ja eigentlich gar nicht mehr vorstellen, wie irre viele Grüne sind. Ich war ja selbst mal einer. Bin dann aber erwachsen geworden.

Jüngst startete die AfD in Niedersachsen eine ulkige Kampagne gegen das Schächten von Tieren. Sie parodierte die lächerliche Hysterie der frauenfreundlichen #Metoo-Psychose und der ausländerfreundlichen #Metwo-Neurose, indem sie den Hashtag „Mähtoo“ kreierte.

Diese Kampagne ist tierfreundlich unter besonderer Berücksichtigung von Schafen. Es dauerte nicht lange, bis irgendwelche Geisteskranken aus ihren Löchern kamen und behaupteten, diese Aktion gelte ja gar nicht dem Tierschutz, sondern solle Haß gegen Muselmanen schüren.

Schlagender Beweis: Die Leute, die diese Kampagne unterstützen, verspeisen völlig ungerührt Fleisch aus der Massentierhaltung. Die ganze Sache ist also ganz schlimm verlogen. Und die grünen Gutmenschen sind selbstverständlich allwissend. Sie wissen, daß sämtliche #Mähtoo-Aktivisten und -Unterstützer Fleisch aus der Massentierhaltung konsumieren. Und genau deshalb kann man nur islamfeindlich sein. Denn hier besteht ein zwingender Widerspruch.

An solchen Stellen denkt man immer wieder, Deutschland ist dem Untergang geweiht angesichts solch irrer Gutmenschen. Einige Tweets zu dem Thema lesen sich wie Realsatire. Man sieht, was Gutmenschen für glibberige und wabernde Gehirne haben, denn sie kommen nicht auf die Idee, daß unter den Unterstützern von #Mähtoo auch Vegetarier, Veganer und Bio-Fleischesser sein könnten.

Und sie kommen auch nicht auf die Idee, daß selbst das Leben in der Massentierhaltung angenehmer ist als das Leben in der Massentierhaltung mit anschließendem Schächten. Mal ganz abgesehen davon, daß selbst wenn alle #Mähtoo-Unterstützer Massentierhaltungsfleisch verzehren würden, niemand wissen kann, ob jemand aus dieser Gruppe „islamfeindlich“ ist.

Ich persönlich hasse diese kranken Gutmenschen einfach immer mehr, denen jegliche geistige Seriosität schlichtweg scheißegal ist und die sich wie infantile Idioten benehmen. Als ich noch Grüner war, in den 90ern, gab es diesen Wahnsinn noch nicht. Es ist ja auch kein Wunder, daß sich in den letzten Jahren mit der AfD eine dezidiert antigrüne Partei formiert hat. Warum ist das wohl so?

Weil die Grünen komplett irre geworden sind.

Und weil ihr Zeitgeist die anderen Parteien kontaminiert hat.

Dabei habe ich persönlich gar nichts gegen rationales grünes Denken. Das sucht man heute aber vergeblich – bzw. es verschwindet hinter dem überbordenden Gutmenschenwahn der heutigen Grünen und hinter Pharisäern wie Claudia Roth, Volker Beck, Katrin Göring-Eckardt und all den anderen Moral-Junkies.

Genug gefaselt. Schauen wir uns doch mal den Tweet eines grünen Nachwuchstalentes an. Timon Dzienus ist Sprecher der Grünen Jugend Niedersachsen. Was hat er uns zu der #Mähtoo-Kampagne zu sagen:

 

 

Heul weiter, du Opfer. Ich dachte immer, die Grünen seien eine progressive Tierschutzpartei. Wie geisteskrank muß man gerade als Grüner sein, wenn man das Schächten im Namen der Religionsfreiheit“ verteidigt? Wie irre muß man da sein? Das kann man sich wohl nur mit einer gewissen Abgrenzungswut gegenüber der AfD erklären.

Und natürlich mit neurotischer Islam-Unterwerfung.

Und warum heult dieser „Grüne“ hier eigentlich so weinerlich in der Gegend herum? Ist dieses Opfergetue nicht eine Strategie der „Rechtspopulisten“?

Der Spaß geht weiter:

 

 

Das kann man eigentlich nur noch als Realsatire bezeichnen. Dank an Herrn Timon Dzienus, daß er uns seinen infantilen Geisteszustand hier so schön auf dem Silbertablett serviert.

Ist ja auch ungeheuerlich. Da nutzen Menschen ihre demokratischen Rechte, um anderer Meinung als die Grünen zu sein! Unfaßbar!

Leute, wenn Ihr in solch einem Kindergarten-Modus verharrt, wird das nie wieder etwas mit einer Regierungsbeteiligung im Bund.

Als Zeitdiagnostiker verzweifele ich immer mehr an unserer Gesellschaft. Man schaue sich mal das Publikum unter diesen Tweets an. Überall melden sich infantile Moralapostel zu Wort, die nicht etwa ins Gespräch bringen, ob die #Mähtoo-Kampagne eventuell „islamophob“ sein könnte, sondern dies mit allerhöchster Grimmigkeit als selbstverständlich voraussetzen – und häufig mit irren, paranoiden, verschwörungstheoretischen Erklärungen aufwarten.

Da wird etwa moniert, warum der Jud‘ und sein koscheres Fleisch in der Kampagne angeblich nicht vorkämen. Das ist der Beweis! Islamophobie! Pöse AfD!

An anderer Stelle wird ganz klar konstatiert: Hilfe, Mutti, die Kampagne ist antisemitisch.

Wann befreit sich dieses Land endlich von diesem minderwertigen Gutmenschengeschmeiß?

Der Humanität und dem Tierwohl würden wir damit einen großen Dienst erweisen.

„Der Mauerfall brachte Freiheit – und die Einheit in Deutschland und Europa. Wer heute wieder Mauern bauen will, setzt all das auf’s Spiel!“

Wer: Bündnis90/Die Grünen
Wann: 13. August 2018
Wo: Twitter

Dieser famose Tweet wurde auch von Katrin Göring-Eckardt „retweetet“, was zu dem schönen Umstand führt, nun ein weiteres Zitat von ihr aufnehmen zu können. Göring-Eckardt ist einsame Spitze, was das Verfassen von fragwürdigen Statements angeht.

Bei obigem Thema kann ich mitreden, da ich selbst Ostler bin und den Fall der Mauer erlebt habe. Also der Mauerfall brachte erst mal recht wenig Freiheit, und alte Freiheiten, die man in der DDR hatte, verschwanden.

Gewonnene „Freiheiten“ waren Prostitution, soziale Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, sozialer Autismus, Arbeitslosigkeit, Milliardäre, Porsches, SUVs, Islamisierung, Ellenbogengesellschaft, „Bild“-Zeitung, politische Korrektheit und eine perverse Kultur des Konsums, Narzißmus und Innovationsstresses. Von manchen auch als „Wohlstand“ bezeichnet.

Alles ganz einfach zusammenzufassen in dem Satz: „Wir konkurrieren uns zu Tode.“

Aus den obigen gewonnenen Freiheiten ergeben sich die verlorenen Freiheiten, wozu u.a. ein größeres soziales Vertrauen, mehr Nähe zwischen den Menschen und überhaupt mehr Entspanntheit zwischen den gesellschaftlichen Milieus gehörten. Es gab z.B. keinen bürgerlich-akademischen Standesdünkel.

Aber lassen wir das. Ich will hier Axel-Springer-Fans nicht zur Weißglut treiben, aber vielleicht kann sich der eine oder andere jetzt besser erklären, warum die Linkspartei im Osten so groß ist.

Schwachsinnig ist der Göring-Eckardt-Tweet natürlich aus anderen Gründen. Eben noch redete sie von deutschen Familien, die durch den antibürgerlichen Schutzwall getrennt wurden. Dann sagt sie, daß der Schutz der außereuropäischen Grenzen vor Hävelmann-Flüchtlingen, die sich selbst von ihren Familien trennen, um diese mit den von Deutschen erarbeiteten Sozialleistungen zu versorgen, gleichbedeutend sei mit dem Bau der Berliner Mauer.

Wer jetzt wieder Mauern bauen wolle, setze die Errungenschaften des Mauerfalls auf’s Spiel. Wo ist da der Zusammenhang? Die Mauer in der DDR war ja undurchdringlich und galt den eigenen Leuten. Ein bißchen Stacheldraht und Zäune in und um Europa zum Schutz vor Schutzsuchenden bedeuten ja keineswegs ein Ende der Reisefreiheit. Noch ein Ende der Einheit Europas. Dutzende Morde und zahlreiche Vergewaltigungen in Deutschland hätten durch einen wirksamen Schutz vor Schutzsuchenden verhindert werden können.

Na ja. Göring-Eckardt ist ja auch die Tante, die meint, daß die Dresdner Frauenkirche von den Nazis zerstört worden sei. Eigentlich kann sie ihr Gehirn gleich wegschmeißen. Würde wohl nicht auffallen und wäre ökologisch wertvoll. Ökologie und Nachhaltigkeit müssen ganz neu gedacht werden.

Man sieht an obigem Zitat einmal mehr sehr schön, wie Gutmenschentum die Sinne benebelt und ganz eigene „Logiken“ herstellt. Und man sieht einmal mehr, daß Gutmenschlichkeit die eigentliche Conditio humana des Grünen ist. Sonst könnten Grüne nicht regelmäßig derartig unsinnigen Unsinn von sich geben, der jeglicher Rationalität und Faktizität entbehrt.

Göring-Eckardt erzählt eine Menge Blödsinn. Da ist sie bei den Grünen gut aufgehoben.

„Das ist der erste illegale Pushback durch Europäer nach Libyen seit 2012. Bitte retweeten! #civilfleet“

Wer: Erik Marquardt
Wann: 30. Juli 2018
Wo: Twitter

Dieses etwas merkwürdige Zitat habe ich einfach mal kurzerhand übernommen, da ich in letzter Zeit wieder häufiger auf Twitter unterwegs war und mit diversem grünen Bullshit konfrontiert wurde. Vollständig sieht die Sache so aus:

Erik Marquardt ist seit September 2015 Mitglied des Parteirates der Grünen und engagiert sich in Migrationsfragen. Dieser Tweet zeigt schön die Weltfremdheit des gemeinen Grünen auf.

In Deutschland sind bereits Dutzende Menschen durch „Flüchtlinge“ getötet worden, zuletzt eine Flaschen sammelnde Rentnerin, und diesem Grünen fällt nichts anderes ein, als darüber zu hyperventilieren, daß sich die italienische Flotte nicht für Schleuserei und Schlepperei mißbrauchen läßt.

Was ist das für ein Wirrkopf? Die Leute haben sich in aller Regel selbst vorsätzlich in Seenot gebracht. Retter müssen sie an die nächstgelegene Küste bringen. Alles andere ist Schleuserei.

Aufgenommen habe ich den Tweet auch deshalb, weil der Tonfall am Ende so kindisch und pathetisch ist:

Das verstößt klar gegen das Hirsi-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Das ist der erste illegale Pushback durch Europäer nach Libyen seit 2012.

Als ob das irgendjemanden interessieren würde?

Wie irre muß man als Grüner sein, um nicht zu realisieren, wer hier mehrheitlich über diese Route nach Europa kommt? Das sind wohlgenährte Gewalttäter, Glücksritter und was weiß ich?

 

https://twitter.com/daspunkt/status/1027669624421273607

 

Die Grünen kümmern sich lieber um winzigste, rein formale rechtsstaatliche Nuancen als die schnöde Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Und zu dieser Realität gehören auch die zahlreichen Likes für grünen-kritische Tweets oder Kommentare wie z.B. auf „Welt Online“. Irgendwie schaffen es die Grünen, das Volk komplett zu ignorieren.

Unter Linken beruhigt man sich heutzutage mit der Konstruktion, die vielen Likes seien alle nur das Werk einer winzigen Zahl böser rechter Trolle. Na, wenn das keine Paranoia ist? Aber Verschwörungstheorien kommen selbstredend natürlich nur von bösen rechten Holzköpfen.

Und in „Filterblasen“ lebt der gemeine Grüne auch nicht.

 

„Das war eine richtige Sauerei von ihm.“

Wer: Claudia Roth
Wann: Ende Juli 2018
Wo: „Der Spiegel“

Noch mal Claudia Roth. Die Grande Dame des Gutmenschentums liefert dieser Tage ein trauriges Schauspiel grüner Impertinenz ab. Eigentlich steht alles wunderbar in diesem „Spiegel Online“-Artikel beschrieben. Ich schildere hier aber eine Instant-Variante der Realsatire, die Claudia Roth jüngstens dargeboten hat:

    CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hält eine Rede im Bundestag und fragt rhetorisch, wieviele Flüchtlinge die Grünen denn noch aufnehmen wollten, 5 Millonen, 10 Millionen?

    Claudia Roth ruft in Richtung Rednerpult:“Nein! Alle, Herr Dobrindt!“

    in einer späteren Rede bezieht sich Dobrindt erneut auf Roth und zitiert sie korrekt, daß sie alle derzeit „Schutzsuchenden“ weltweit aufnehmen wolle

    Claudia Roth kriegt daraufhin viele sogenannte „Haß-Mails“ und „Morddrohungen“

    Claudia ist ganz außer sich und erbost über den Alexander und schreibt ihm einen bösen Brief, auch noch dem Herrn Schäuble und dem Herrn Kauder: Es war doch alles nur ironisch gemeint!

    Petzlieschen Claudia tratscht die Sache weiter und zeigt den bösen Brief „Spiegel Online“ und dem „Spiegel“

    die machen daraus ein weiteres Stück Qualitätspresse

    darin entfährt es Claudia über Alexander:“Das war eine richtige Sauerei von ihm.“

Ist ja ungeuerlich, was der armen, verlogenen, bigotten, feisten und unglaublich dummen Claudia da passiert ist. Da erzählt sie wie üblich hanebüchenen, dummdreisten Schwachsinn – und dann erdreistet sich jemand ein bißchen zurückzustänkern.

Man lese den „Spiegel Online“-Artikel. Ein Gewinn ist die Lektüre der Kommentare darunter.

Wie krank sind die Grünen eigentlich, daß sie ihre perverse Verlogenheit nicht selbst erkennen? Mal abgesehen davon, daß die Sache mit Claudias Zwischenruf schon vorher die Runde auf alternativen Blogs gemacht hatte, also bereits vor Alexander Dobrindts Retourkutsche. Die schlimmen „Haß-Mails“ und „Morddrohungen“ haben also höchstwahrscheinlich wenig mit Herrn Dobrindt zu tun.

Na und ob das wirklich ironisch gemeint war mit den „allen“ Flüchtlingen? Das bezweifeln wir hier mal energisch. Wollen die Grünen etwa weniger als die aktuell 70 Millionen Migranten aufnehmen? Dies käme ja einer Obergrenze gleich, die die Grünen bekanntlich ablehnen.

Und da Claudia Roth bisher immer noch quicklebendig ist, gehen wir mal davon aus, daß die „Morddrohungen“ auch alle ironisch gemeint waren.

Immer locker bleiben, Claudia. Ist doch alles bloß Spaß. Entspann‘ dich mal.

Sei dem Herrn Dobrindt ein gutes Vorbild.

„Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt.“

Wer: Claudia Roth
Wann: 16. Juni 2018
Wo: „Tagesspiegel“

Wenn dereinst einmal unter Historikern über die Ursachen des Untergangs der Grünen debattiert werden wird, dann wird eine wirre Theaterwissenschaftlerin sicherlich an erster Stelle genannt werden. Das Studium der Theaterwissenschaft hat die grüne Linkspopulistin Claudia Roth freilich nie abgeschlossen.

Theater erster Güte veranstaltet sie dennoch pausenlos. Vielleicht ist ihr gesamtes politisches Leben nichts anderes als der hilflose Versuch, endlich eine ordentliche Theaterwissenschaftlerin zu werden. Und dazu muß man Gesellschaft und Medien natürlich mit möglichst viel Klamauk, Unsinn, Hysterie und bühnenreifem Wahnsinn kontaminieren.

Die ganze Anmaßung und Perversität der Grünen wird mal wieder an einem aktuellen „Tagesspiegel“-Interview deutlich, das uns über Claudia Roths Umerziehungsgelüste im Zusammenhang mit der Fußball-WM in Rußland unterrichtet. Darin vertritt sie die These, daß wir Deutschen uns mit nationalem Freudentaumel und Begeisterung zurückhalten sollten.

Warum? Weil es die AfD gibt. Und diese instrumentalisiere die deutsche Fahne. Ich soll mich also in meiner Begeisterung etwas zurücknehmen, weil die AfD irgendwie eine schlimme Partei ist.

Nun habe ich selbst die AfD gewählt. Darf ich mich also doch völlig unschuldig für Siege und schönen Fußball begeistern?

Hat sich die Bescheuertheit unserer Politiker eigentlich je deutlicher gezeigt als in diesen Zeiten, wo die AfD im Bundestag sitzt und die guten Parteien ein Mätzchen nach dem anderen aufführen? Von „Ich will nich‘ neben der AfD sitzen“ bis zu „Den Ausschußvorsitz kriegste nich“?

Kommen wir also jetzt zum masochistischen Teil dieses Artikels und studieren selbstgeißelnd mal die besten Statements der Haß-Predigerin Claudia Roth. Die reichhaltigen Wortbeiträge dieser Dame nehme ich auch zum Anlaß zu einer grundsätzlichen Abrechnung mit linksgerichtetem grünen Gedankengut.

Frau Roth hat das Wort:

Natürlich darf man sich freuen, wenn die deutsche Mannschaft gut spielt und gewinnt. Und ich will auch niemandem verbieten, ein Fähnchen aufzuhängen. Ich finde aber, dass es uns Deutschen gut zu Gesicht steht, wenn wir Zurückhaltung walten lassen mit der nationalen Selbstbeweihräucherung.

Tja, was soll dieser Irrsinn genau bedeuten? Wieviel Jubel ist jetzt erlaubt? Was darf ich empfinden? Wo beginnt „Selbstbeweihräucherung“? Über die Implikationen und die Realitätstauglichkeit ihrer volkspädagogischen Äußerungen scheinen viele Grüne gar nicht nachzudenken. Vielmehr geht es einfach darum, irgendwie etwas Böses, etwas Dräuendes an die Wand zu malen und sich selbst als nationale Therapeuten zu inszenieren. Irgendwie irgendeinen Stuß vom Stapel lassen, damit man sich selbst gutfühlt. Das ist die Conditio humana der grünen Existenz.

Nun entgegnet der Interviewer, was denn dagegen spreche, daß sich die Deutschen ein paar Wochen lang selbst feierten. Rothens Antwort:

Habe ich gesagt, wir sollten nicht feiern? Von meinen Eltern habe ich nur gelernt, dass es keine Gnade der späten Geburt gibt. Über Jahrzehnte haben wir in einem breiten demokratischen Konsens geschafft, uns der deutschen Geschichte zu stellen. Das hat uns stark gemacht und uns im Ausland hohe Anerkennung verschafft.

Nun gibt es mit der AfD eine Partei, die einen Schlussstrich ziehen will. Eine Partei, die auch die deutsche Fahne instrumentalisiert, um Ausgrenzung gegenüber Menschen zu signalisieren, die in ihren Augen nicht dazugehören. Das lässt sich nicht einfach so ausblenden, das sollten wir im Blick haben. Deshalb: Feiern ja, Nationalismus nein.

Schon wieder diese Vogelscheiße. Kann die Claudia es denn nicht lassen? Von Alexander Gauland habe ich gelernt, daß die NS-Zeit ein Vogelschiß ist im Vergleich zu den restlichen gut 1000 Jahren deutscher Geschichte. Wer hat jetzt das Richtige von uns beiden gelernt? Es ist für Grüne wohl unvorstellbar, daß auch so etwas wie die Nazi-Zeit zwangsläufig irgendwann zur historischen Fußnote wird. Und daß sich das auch sehr gut und richtig anfühlt. Claudia Roth sollte sich lieber auf den Dreißigjährigen Krieg stürzen. Da wurde von reaktionären Kräften nämlich schon längst ein Schlußstrich gezogen. Wenn wir wollen, daß Katholiken und Protestanten sich nicht die Birne einhauen, braucht es das beherzte Einschreiten der Grünen gegen das Vergessen.

Schlimm an Rothens Antwort ist diese unsagbar peinliche, moralisierende, übergriffige Selbstgewißheit, aus der sie schöpft. Die AfD will bekanntlich keinen Schlußstrich unter die Nazi-Zeit ziehen, sondern lediglich die Relationen in unserem Selbstverständnis wiederherstellen. Nicht jeder ist Anhänger eines masochistisch-hysterischen Geschichtsbildes. Daß die AfD dabei nach rechts übersteuert, ist nichts Ungewöhnliches für politische Parteien. Intelligente Menschen können das einordnen und erleben dies als Frischekur angesichts des nervenden sogenannten „Konsenses“, den Klein-Claudia hier beschwört.

Der normale Mann auf der Straße kann diese Scheiße einfach nicht mehr hören – und trotzdem Mitgefühl für die 6 Millionen ermordeten Juden und ihre Nachfahren empfinden.

Dann erzählt uns Roth noch, daß sie von ihren Eltern gelernt habe, daß es keine Gnade der späten Geburt gebe. Ihre Eltern waren also schon Nazi-Hypochonder, da wundert der Weg der Tochter nicht. Nicht alles, was einem die Eltern eintrichtern wollen, ist ja auch tatsächlich richtig. So erklärt sich vielleicht auch das infantile Getue der Claudia Roth. Denn erwachsene Menschen hinterfragen ja die elterlichen Prägungen. Ich bin jedenfalls froh, deutlich nach 1945 geboren worden zu sein, und empfinde dies als Gnade – da können Claudis Eltern faseln, so viel sie wollen.

Der Rest aus dem obigen Absatz ist nichts weiter als grüne AfD-Paranoia. Das gesamte Interview dreht sich um Themen wie Putin, Gündogan und Özil, um die sogenannte Integration, „Flüchtlinge“ etc. Der Redakteur des „Tagesspiegel“ lenkt das Gespräch nach einem Geplänkel über die beiden Erdogan-freundlichen DFB-Türken auf AfD-Anhänger, die sich in Deutschland vielleicht nicht mehr zuhause fühlten. Daraufhin antwortet die grüne Roth:

Manche Untersuchungen kommen zum Ergebnis, dass vor allem junge Männer das Gefühl haben, nicht dazuzugehören und nicht gebraucht zu werden. Es gibt aber auch andere Menschen, die sich in Deutschland nicht mehr zu Hause fühlen: Juden, die Angst vor Antisemitismus haben, Muslime, die unter einem wachsenden antimuslimischen Rassismus leiden, zunehmend auch wieder Schwule und Lesben und Queers, die sich nicht sicher in diesem Land fühlen. Da sehe ich eine große Gefahr.

Deshalb muss es die wichtigste Aufgabe der Politik sein, Zusammenhalt herzustellen statt zu spalten. Unser neuer Heimatminister, der offensichtlich glaubt, sein Haus käme auf Führungsebene auch ohne Frauen aus, vertritt hingegen ein brandgefährliches, ein exklusives, ein ausgrenzendes Heimatbild. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, war der Versuch einer Ausbürgerung.

Ich kenne fast nur gutsituierte Akademiker, die AfD wählen. Und das tun sie hauptsächlich wegen Merkels Invasionspolitik. Wegen der freiwilligen Selbstgleichschaltung der Medien. Und wegen der Unfähigkeit der Politik, dem Islam hier in Deutschland seine Grenzen aufzuzeigen. Auch wegen der Erosion des Rechtsstaates im Namen der totalen „Willkommenskultur“.

Die in obiger Passage zitierten Aussagen sind typisch für den wirren Geisteszustand von Frau Roth. Juden, Schwule, Lesben und sogenannte Queers würden sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen. Und die armen Muslime, die für die Unsicherheit letztgenannter Personengruppen verantwortlich sind, auch nicht. Was hilft? Selbstredend mehr „Integration“. Warum gibt es eigentlich nur mit Muslimen Integrationsprobleme? Vermutlich weil wir denen noch nicht genug Integrationsangebote gemacht haben.

Das, was Roth hier als „wachsenden antimuslimischen Rassismus“ bezeichnet, ist vielleicht auch so etwas wie eine gesunde Immunabwehr, wenn diese Klientel uns mit ihrem islamischen Chauvinismus auf die Nerven geht. Wenn Messer, Kartoffel-Mobbing, Kopftücher und Parallelgesellschaften Alltag werden in unseren Städten.

Die heutigen Grünen sind ein derartiger Schwachmaten-Verein, daß es einem immer wieder die Sprache verschlägt. Ich denke in diesem Zusammenhang auch an den gutgemeinten Ratschlag von Volker Beck, doch Arabisch oder Türkisch zu lernen, falls man sich ein bißchen fremd fühlt im muselmanischen Kalifat Germanistan. Diese Zeilen schreibt wohlgemerkt ein ehemaliger grüner Stammwähler. Gerade deshalb erfassen mich regelmäßig fast körperliche Schmerzen, wenn ich diese totale Verblödung bei den Grünen studiere, deren Nazi-Psychose jeglichen positiven Ansatz beim Thema Migration verhindert.

Schlimmste Phrasen-Folter stellt diese Zeile aus obiger Passage dar:

Deshalb muss es die wichtigste Aufgabe der Politik sein, Zusammenhalt herzustellen statt zu spalten.

Die moderne Palliativ-Medizin hat ein weiteres Aufgabenfeld. Immer mehr Menschen suchen Kliniken auf und schildern rätselhafte Schmerzen am ganzen Körper, nachdem sie akustischen und optischen Einwirkungen von Claudia Roth ausgesetzt waren.

Bin ich naiv, oder würde es nicht vielmehr den Zusammenhalt in der Bevölkerung stärken, wenn für Muslime und Migranten die gleichen Regeln gelten würden wie für den Rest des Volkes? Wenn sogenannte Flüchtlinge beinhart geprüft und hinsichtlich Mißbrauchs und Fehlverhaltens kontrolliert würden? So wie das bei uns Deutschen ja auch geschieht?

Würde es den Zusammenhalt nicht stärken, wenn man die AfD formal wie jede andere Partei auch behandeln würde? Teilnahme und Redezeit in Talkshows? Gleiche Rechte im Bundestag? Wenn man die AfD und ihre Wähler nicht ständig als sogenannte „Nazis“, „Dumpfbacken“ und dergleichen denunzieren würde?

Ist ja nur so eine Idee von mir.

Phrasenfolter zum zweiten:

Unser neuer Heimatminister, der offensichtlich glaubt, sein Haus käme auf Führungsebene auch ohne Frauen aus, vertritt hingegen ein brandgefährliches, ein exklusives, ein ausgrenzendes Heimatbild. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, war der Versuch einer Ausbürgerung.

Die Mehrheit unseres Volkes geht selbstredend mit Seehofer d’accord in Sachen Islam. Auch der Buddhismus gehört nicht zu Deutschland. Er ist ein Fremdkörper. Aber ein recht angenehmer und interessanter. Ein Fremdkörper ist er trotzdem. Früher gab es mal so etwas wie geschichtliche Bildung. Man kannte – und fühlte – die Säulen unserer Kultur. Und da gehört ganz gewiß nicht der Islam dazu, selbst wenn er nicht negativ durch eine ganze Reihe von Perversitäten wie Zwangsverheiratungen, Kopftuch, „Beschneidung“, religiösem Totalitarismus etc. auffiele.

Gehört American Football zu Deutschland?

Gehört Baseball zu Deutschland?

Nein? Aber wieso denn nicht?

Das bedeutet eine Ausgrenzung von Menschen, die diese Sportarten betreiben, die für deren Identität sehr wichtig sind. Das ist der Versuch einer Ausbürgerung!

Die ganze Islam-Debatte ist derartig neurotisch und dumm, daß es eigentlich kaum auszuhalten ist. Wenn sich Ex-Bundespräsident Christian Wulff ehedem wenigstens den Buddhismus ausgesucht hätte in seinem Dazugehörigkeitsbedürfnis. Aber warum gerade diesen vormodernen, frauenfeindlichen, totalitären, rückschrittlichen Islam, dessen Vertreter regelmäßig groteske Absonderlichkeiten von sich geben?

Ich hätte im übrigen auch vollstes Verständnis dafür, wenn ich als Christ in China leben würde und dort Menschen der Auffassung wären, daß das Christentum nicht zu China gehöre. Das ist nun mal Fakt. Nur in Deutschland hat man mit solch simplen Feststellungen Probleme.

Und das liegt u.a. an Claudia Roth.