„Alle demokratischen Parteien haben verloren“

Am Wahlsonntag ließ Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Grünen, laut „Süddeutscher Zeitung“ verlauten, daß bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 alle demokratischen Parteien verloren hätten. Alle Parteien bis auf die AfD hatten Verluste zu verzeichnen. Dies ist die typische Rhetorik eines abgehobenen Grünen, der vermeint, zur Speerspitze der Demokratie in Deutschland zu gehören, und der der üblichen „Nazi“-Paranoia der linken Parteien frönt.

Der AfD wird ihr demokratischer Charakter abgesprochen, was auch immer das sein mag. Denn wenn man genau hinschaut, bleibt es doch recht nebulös, was die etablierten Parteien damit meinen. Die Spitzenkandidatin der Grünen Silke Gajek geht sogar noch weiter und fragt:

„Haben wir eine Demokratie-Krise?“

Eine Krise der Demokratie ausgerechnet also in einer Zeit, in der sich selbige dank der AfD höchster Lebendigkeit erfreut. Für viele totalitäre Linke ist es leider schwer verdaulich, daß Demokratien auch von rechts her leben, nicht nur von links.

Ein User auf Telepolis merkt dazu an:

Was für ein Hochmut der AfD abzusprechen eine demokratische Partei zu sein. Wie diese Leute sich Demokratie vorstellen hat man ja schön gesehen: Andere Politik als „rechtsextrem“ diffamieren, igrendwelche Zensoren von Bertelsmann und der fragwürdigen Amadeu Antonio Stiftung zu installieren um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, Leute an den Pranger stellen und Hetzkampagnen gegen die eigenen Bürger anzufachen, nach den Maßstäben Ötzdemirs war Stalin wohl ein lupenreiner Demokrat.

Eine Ironie von Özdemirs Worten besteht darin, daß die Nationaldemokratische Partei Deutschlands, kurz NPD, an diesem Wahlabend ebenfalls deutlich Stimmen verloren hatte. Meint Özdemir also auch die NPD, wenn er von den demokratischen Parteien spricht?

Bliebe schlußendlich noch zu ergänzen, daß die Grünen und andere linke Parteien die Werte unserer Verfassung mit Füßen treten, wenn sie Frauenquoten fordern, Männer im Sorgerecht benachteiligen, wenn sie – mit Ausnahme der Linkspartei – die „religiöse“ Genitalverstümmelung kleiner Jungen legitimieren, wenn sie Frauen im Staatsdienst bevorzugt einstellen und befördern, wenn sie offene Grenzen propagieren und illegale Einwanderer einladen, die zum größten Teil nicht die geringsten Aussichten auf Gewährung politischen Asyls nach dem Grundgesetz haben – dafür aber den Empathie-Egoismus der linken Gutmenschenseele befriedigen.

Ein besonders demokratisches Bewußtsein legten die Grünen angesichts der Proteste von Pegida, der AfD oder besorgter Eltern, die ihre Kinder nicht der grünen Sexualideologie aussetzen wollen, jedenfalls nicht an den Tag. Bei den Grünen ist man sehr schnell dabei, Andersdenkende als „Nazis“ oder „rechts“ zu denunzieren und zu dämonisieren, statt sich in der Sache auseinanderzusetzen.

Dabei ist die AfD von heute nichts anderes als die Grünen der 80er Jahre – bloß eben von Rechts. Sie geht mit ihren problematischen Gestalten vielleicht sogar konsequenter um, als es die Grünen mit ihren Pädophilen, Kommunisten und dergleichen in den Anfangsjahren taten.

Jetzt kämpft man eben mal gegen Links.

 

 

PS: Daß es um das Demokratieverständnis der Grünen nicht sonderlich gut bestellt ist, zeigt auch der Fall der Rostocker Landtagskandidatin Isabelle Pejic, die dabei erwischt wurde, wie sie ein CDU-Wahlplakat abmontierte. Sie verteidigt sich zwar, daß das Plakat Radfahrer behindert habe, allerdings sind die gängigen Plakate ja nicht an Laternenmasten festgenagelt, sondern lassen sich problemlos einfach um 90 Grad drehen. Zudem ist merkwürdig, daß die Missetat um 2 Uhr nachts mit einer Freundin stattfand. Wir werden sehen, wie der Fall ausgeht.

 

isabelle pejic grüne cdu-wahlplakat