„Ich habe gelitten wie eine Hündin.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 21. November 2017
Wo: Interview auf „Spiegel Online“

Dieser Blogeintrag erfolgt weniger wegen eines besonderen Ausmaßes an Dümmlichkeit einer grünen Wortmeldung als wegen der peinlichen feministischen Sprache, zu der Grüne immer wieder neigen.

Göring-Eckardts Stoßseufzerin bezieht sich auf die Sondierungsgespräche mit CDU/CSU und FDP, und zwar direkt auf den Themenpunkt Asyl, bei dem die Grünen gewisse Zugeständnisse machen mußten. Hier Göring-Eckardts Statement im Volltext:

Es ging bei unserem Kompromissangebot nie um einen „Deckel“, also nicht um Begrenzung. Dennoch haben wir zum ersten Mal eine Zahl akzeptiert. Deshalb gab es da Kritik und Rückmeldungen und zwar mit gutem Recht. Der erste Gegenwind kam übrigens von mir gegen mich selbst. Das war für mich eine richtige Zumutung. Ich habe an dem Morgen, an dem ich darüber nachgedacht habe, gelitten wie eine Hündin.

Ein bißchen dümmlich ist das Statement dann doch, wenn man an die Passage mit dem Gegenwind denkt, dem Frau Göring-Eckardt sich durch sich selbst ausgesetzt sah. Schlimm, was man alles in Sondierungsgesprächen aushalten muß.Aber warum sind die Grünen eigentlich derartig bescheuert, daß sie in allen nur erdenklichen Zusammenhängen die weibliche Form in der Sprache hervorheben müssen? Der normale Sprachfeminismus ist schon schlimm genug und wird durch die Alltagssprache quasi empirisch widerlegt. Gesteigert wird dieser Unsinn allerdings noch durch Statements wie das obige, wo etablierte und tradierte Sprichwörter und Wendungen feministisch nachjustiert werden.

Das ist quasi die Steigerung der bereits überflüssigen Doppelnennungen und Binnen-is, mit denen wir mittlerweile nicht nur durch die Grünen gefoltert werden. Ich persönlich habe mich schon vor langer Zeit mit der feministischen Kastrierung unserer Sprache befaßt und spaßeshalber in diesem Zusammenhang einmal echte Frauen beim Reden belauscht. Echte Frauen ohne Minderwertigkeitskomplexe, die sie hysterisch in verquasten Sprachtheorien veredeln müßten.

Und siehe da, echte Frauen benutzen das generische Maskulinum nicht nur bei allgemeinen Gruppenbeschreibungen wie z.B. Lehrer, Schüler oder Passanten, sondern selbst in Fällen, wo sprachästhetisch die weibliche Form durchaus ihre Existenzberechtigung hätte – nämlich dann, wenn man in der Einzahl von sich selbst spricht.

Jeder lausche mal dem Weibe und er wird andauernd Äußerungen wie folgende hören:

Ich bin Student.
Ich bin Nichtraucher.
Ich bin Veganer.

Warum sollte „frau“ hier auch die weibliche Form benutzen, wenn der Zuhörer unmittelbar sieht, daß eine Frau zu ihm redet. Redundante Information, die sprachlich nicht abgebildet werden muß. Aber das erzähle man mal einer geisteskranken Sprachfeministin.

Die Steigerung der feministischen Sprachverhunzung sind nun Verbalfehlgeburten wie die obige von Frau Göring-Eckardt. Es wäre weniger schlimm, wenn das eine FDP-Frau gesagt hätte oder wenn jemand im Alltag dieses Sprichwort etwas ironisieren würde.

Die Grünen machen sich aber selbst lächerlich mit ihrer penetranten Frauenfixierung, bringt Frau Göring-Eckardt doch ungewollt zum Ausdruck, daß sie eine abgehobene, nicht erdverwachsene Tussi ist. Dies merkt man u.a. an ihrer verquasten Sprache.

Ich habe das Sprichwort mit dem leidenden Hund übrigens mal in eine Suchmaschine eingegeben und war mir relativ sicher, daß ich, wenn es von einer Frau benutzt wird, es auch in der „geschlechterungerechten“ Form vorfinden werde. Und so war es dann auch. Auf Seite zwei bei „Bing“ fand ich zahlreiche Frauen-Statements, die auf das Sprichwort zurückgriffen und es völlig selbstverständlich in der männlichen Form verwendeten.

Eine Verweiblichung wäre im Grunde genommen harmlos. Bei den Grünen aber wirkt sie peinlich, oberlehrerhaft und spießig.

Mal ganz abesehen davon, daß man bei Hündin durchaus auch an Hure denken kann.

 

 

PS: Was der FDP ihr Neoliberalismus und Ökonomismus sind, das sind den Grünen ihr Gleichstellungswahn und Sprachfeminismus. Beide Parteien merken nicht, daß sie diese Weltfremdheiten extrem unsympathisch machen.

„Wir sollten freiwillig auf das Schwenken der deutschen Flagge verzichten, um die Gefühle nationaler Minderheiten in Deutschland nicht zu verletzen.“

Wann: Mai 2006, im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft
Wer: Katrin Göring-Eckardt Satiriker Uwe Ostertag
Status: Fake

Leider stellte sich obiges Zitat bei der Recherche als Fake heraus. Das linksneurotische Portal Mimikama, das sich auf Fakes und Lügen von Rechtsextremen spezialisiert hat, hat hierzu einen lesenswerten Artikel verfaßt. Natürlich ist diese Aufklärung begrüßenswert, auch wenn sie von linksverstrahlten Leuten kommt.

Fußball EM: Auf das Schwenken der deutschen Flagge verzichten? – Mimikama

Die Satire von Uwe Ostertag muß allerdings als gelungen gelten. Da die obige Äußerung nicht nur extrem plausibel ist, sondern in ähnlicher Art auch verschiedentlich von Grünen und anderen Linksverstrahlten getätigt wurde. So z.B. von Göring-Eckardt höchstselbt. Im Juni 2006 sagte sie der FAZ:

Meine Kinder haben im Garten die Fahne aufgehängt. Das ist in Ordnung. Aber Fahne schwenken geht mit meiner Geschichte einfach nicht.

Was hat Frau Eckardt wohl für eine Geschichte? Und was haben die Deutschlandfahnen-Schwenker und -Schwenkerinnen für eine? Alles sehr rätselhaft. Vielleicht hat es ja etwas mit dem Nazikult der Grünen zu tun.

Und dann stelle man sich noch die Journalisten und Politiker vor, die geradezu zwanghaft behaupten, es gebe in Deutschland keinen „Schuldkult“, und so tun, als drehe die AfD am Rad, wenn sie nämlichen Kult kritisiert.

Das alles ist Realität in Deutschland.

 
 

PS: Da fällt mir noch ein, daß es ja mal tatsächlich eine verwirrte „Zeit“-Journalistin gab, die ein ziemlich paranoides Verhältnis zu unserer und anderer Länder Nationalflaggen im Zusammenhang mit der Fußball-EM 2016 hatte. Die Dame heißt Mareike Nieberding und plädierte gar für eine Neukreation, weil ihr die alte Fahne nicht behagte. Da sieht man mal wieder, wie nah sich Journalismus und Grüne Partei sind. Hier ein Verriß von mir auf lügen-presse.de: Qualitätsjournalismus in der „Zeit“

„Wir sind die letzten Mohikanerinnen und Mohikaner der Willkommenskultur, und darauf sind wir stolz.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 17.6. 2017
Wo: Grüner Bundesparteitag in Berlin

Dieses Zitat hört sich ähnlich trotzig und uneinsichtig an wie der Klassiker von Katrin Göring-Eckardt, in dem sie ihre Freude darüber kundtut, daß sich unser Land ändern werde im Zuge der massenhaften Flutung durch illegale Invasoren, von denen nur ein geringer Teil Aussicht auf Asyl in Deutschland hat.

Das ist traurig, denn so werden die Grünen ganz bestimmt nicht attraktiver für die Gemeinbevölkerung. Mal abgesehen davon, daß die Linkspartei ähnlich verstrahlt ist beim Thema Asyl wie die Grünen. Wer mal einen realistischen Einblick haben möchte in das realexistierende Asylunwesen und den lupenreinen Flüchtling, schaue sich doch mal auf diesem Blog um: Refugees Welcome

Sicherlich braucht unser Land qualifizierte Zuwanderung. Das Asylrecht ist dafür aber nicht geschaffen. Zudem sind die angeblichen Fachkräfte aus dem Orient oder Nordafrika überwiegend Analphabeten oder haben gerade mal so etwas wie Grundschulbildung.

Wer nicht realisieren will, daß die sogenannten „Flüchtlinge“ überwiegend Wirtschaftsmigranten sind mit vormodernem, schwerst integrierbarem Kulturstatus, der sollte wohl besser nicht Deutschland regieren.

Hier noch ein Zitat aus dem Kölner Stadtanzeiger:

Und schließlich widmete sich Göring-Eckardt der Flüchtlingspolitik – ein Thema, das von den Grünen zuletzt eher klein gehalten wurde. „Ich habe das Christentum immer anders verstanden: dass Nächstenliebe keine Obergrenze hat“, erklärte sie. „Ich hoffe, Horst Seehofer hört das. Eine Obergrenze wird es mit uns nicht geben.“ Denn: „Wir sind die letzten Mohikanerinnen und Mohikaner der Willkommenskultur; und darauf sind wir stolz.“ Der Familiennachzug für Asylsuchende müsse wieder gewährleistet werden.

Natürlich soll Nächstenliebe keine Obergrenze haben. Sie soll aber auch keine Selbstverleugnung bedeuten. Und sie soll auch nicht in Gutmenschentum Pharisäertum ausarten. Es ist eben die Frage, was Nächstenliebe genau bedeutet. Und sind die Obdachlosen in Deutschland, die Armen, die entsorgten Väter und entfremdeten Kinder kein Objekt der Nächstenliebe?

Ist es sinnvoll, durch unkontrollierte Gesten der Aufnahmefähigkeit zahllose Menschen aus Nordafrika oder dem Nahen Osten, die eigentlich schon in Sicherheit waren und häufig nur geringe Aussicht auf Asyl haben, dazu zu ermuntern, ins Wohlstandsland Deutschland zu pilgern und den eigenen Tod im Mittelmeer inkauf zu nehmen?

Hier landen wir beim Unterschied von Verantwortungs- und Gesinnungsethik. Nicht überall, wo „Nächstenliebe“ draufsteht, ist auch Nächstenliebe drin.

Das ist das klassische Grundproblem der Grünen und der linken Parteien.

Pharisäertum kennt für die Grünen leider auch keine Obergrenze. Und die Nächstenliebe hört ganz schnell auf bei Deutschen, Christen, „Heterosexuellen“, kritischen Eltern von Schulkindern sowie bei Männern und Vätern. Die werden schnell als „besorgte Bürger“ verächtlich gemacht.

Man stelle sich mal vor, ein Grüner würde ähnlich gegen Flüchtlinge polemisieren, die hier durch Anspruchsdenken, Hävelmann-Gebaren, religiöse Intoleranz, islamischen Chauvinismus und Frauenfeindlichkeit auffallen.

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“

Diese Worte schmetterte Katrin Göring-Eckardt auf einem Parteitag der Grünen 2015 hernieder, auf dem selbige sich zur Flüchtlingskrise positionierten. In diesen Worten zeigt sich auch der infantile Trotz, mit dem die Grünen berechtigten Einwänden gegen massenhaften Asylmißbrauch, Hävelmannflüchtlinge und kulturelle Inkompatibilität der Invasoren begegnen.

Der gemeine Refugee wird hoffnungslos idealisiert, die moralische Schuld Europas und Deutschlands geradezu angebetet. Göring-Eckardts Parole dient auch der Verharmlosung von kulturfremder Massenmigration und soll indirekt Einwanderungskritiker als latent rechtsextreme Angsthasen diffamieren. Das jedenfalls ist die Quintessenz linker Gutmenschenrhetorik.

Just ein Jahr später finden sich Göring-Eckardts Worte auf diesem Blog wieder, weil jüngst eine interessante Dynamik entstanden ist. Die Leipziger CDU-Abgeordnete Bettina Kudla zwitscherte vor ein paar Tagen nämlich etwas Ähnliches wie Frau Göring-Eckardt. Statt zu sagen, daß Deutschland sich drastisch verändern würde, benutzte sie folgende Worte:

 

bettina-kudla-umvolkung-twitter

 

Wie man sich denken kann, setzte daraufhin ein Sturm der Exkremente Entrüstung gegen Frau Kudla los, da sie einen Begriff aus der NS-Zeit verwendete. Und die ist schließlich erst 70 Jahre her. Dabei sagt sie ja nichts anderes als die moralisch integere Frau Eckardt.

Auch Frau Eckardt glaubt – wie viele ihrer Parteifreunde – an die „Umvolkung“, nur verbindet sie damit offenbar etwas Positives, was ihr ja auch gegönnt sei in einer Demokratie. Trotzdem ist ihre Meinung von Bettina Kudla wenig vorteilhaft:

 

 

Wie man bei Wikipedia nachlesen kann, hat der Begriff der Umvolkung eine lange Geschichte vor der Nazi-Zeit und unabhängig von der NS-Ideologie. Zudem wurde er damals in einem anderen Sinne gebraucht als heute. Ich persönlich finde es legitim, sich auch satirisch NS-Begriffen zu bedienen, um so die allgemeine Nazi-Paranoia und Hypochondrie zu karikieren. Also das zwanghafte Kontextuieren von allem und jedem mit der Nazizeit.

Das kann man gerade dadurch wunderbar persiflieren, daß man sich auf Nazi-Symboliken ironisch bezieht. Leider haben Politiker in der Regel nicht die intellektuelle Souveränität, um die infantilen Empörungsrituale in unserer Talkshow-Demokratie der Lächerlichkeit preiszugeben und gerade im Sturm der Empörung noch eins drauf zu setzen und selbstbewußt, humorvoll ihre Meinung und Wortwahl zu verteidigen. Sie ziehen dann leider häufig den Schwanz ein.

Schade, denn man könnte gerade in solchen Situationen die Moralisten in ihrer Schlichtheit und Nazi-Obsession gnadenlos vorführen. Bettina Kudla hat ihren Tweet von der Umvolkung leider pflichtbewußt und schamvoll gelöscht.

Meinen persönlichen Kommentar zu dieser Affäre kann man ja auch mal einblenden:

 

„Keine Nazi-Zombies im Göttinger Kreistag & Stadtrat! Geht wählen!“

Soeben schaute ich mal in meine Twitter-Timeline in der Hoffnung, die eine oder andere verbale Fehlleistung von Gutmenschen zu erhaschen. Ich habe nicht nur Grüne abonniert, sondern auch Journalisten der Lügenpresse wie z.B. Jakob Augstein. Allerdings bin ich erst am Anfang dieses Prozesses. Bislang habe ich nur wenige Spitzen-Grüne im Abo.

Da kommt es gelegen, wenn diese Spitzen-Grünen sich auch einmal herablassen, um törichte Tweets ihrer Jugendorganisation zu „retweeten“ oder zu „liken“, wie man heute sagt. Eine dieser Spitzen-Grünen ist Katrin Göring-Eckardt. Sie „likete“ folgenden Tweet der Grünen Jugend Göttingen:

Der Begriff des Nazis hat mittlerweile eine ähnliche Funktion wie der Begriff des Juden im Dritten Reich. Er dient nur noch der Diffamierung unliebsamer Personen. Heute ist jeder Nazi, der sich irgendwie kritisch zu Asylmißbrauch oder positiv zu AfD oder Pegida äußert.

Richtig beklemmend wird es, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr linke Gruppierungen den neuen Fetisch der sogenannten „Hate Speech“ anbeten. Diese „Haßparolen“ gehen freilich nur von „Rechten“ aus. Auf obigem Bild werden AfD-Anhänger und -Mitglieder als „Nazi-Zombies“ bezeichnet. Das ist wohl nicht nur Hate Speech, sondern auch eine Entmenschlichung des politischen Gegners.

Sicherlich werden die diversen Begrifflichkeiten des linken Milieus nicht mit dem Ernst benutzt, wie die Nazis dereinst z.B. den Begriff des Untermenschen gebraucht haben. Letztlich läuft es aber doch auf dasselbe hinaus. Auf dem obigen Bild ist ein Mensch mit AfD-Mütze zu sehen, ein anderer mit Hakenkreuzbinde. Und dann ist noch der Schriftzug „Hass“ zu sehen, garniert mit SS-Runen.

Vermutlich hätten die Juden im Dritten Reich regelrecht darum gebettelt, so von den Nazis behandelt zu werden, wie es die AfD mit den Muslimen vorhat. Aber zu solchen Betrachtungen ist im Deutschland des Jahres 2016 de facto kein Journalist in der Lage. Die AfD möchte ja noch nicht mal Muslime ausweisen, lediglich deren Zuzug begrenzen und dem islamischen Chauvinismus in Deutschland deutliche Grenzen setzen.

Man muß komplett neben der Spur sein, wenn man wie z.B. Charlotte Knobloch ständig Parallelen zum Aufstieg der NSDAP zeichnet.

Kommen wir aber zurück zu unseren geliebten Grünen, die man angesichts ihres Geflennes über Hate Speech nun wohl auch zu den „besorgten Bürgern“ rechnen muß. Auf Twitter sah ich nämlich auch noch, wie Frau Göring-Eckardt das Bild mit den „Nazi-Zombies“ ebenfalls verwendete:

Bei diesem Bild können einem durchaus Assoziationen an den „Völkischen Beobachter“ und seine entmenschlichenden Karikaturen kommen. Viel schlimmer aber ist es für mich zu realisieren, in was für einem entsetzlich infantilen und selbstgerechten Geisteszustand der gemeine Grüne sich befindet. Man muß sich vor Augen führen, daß diese Menschen völlig blind sind für ihre eigene „Hate Speech“, während sie im Gegenzug beim politischen Gegner sehr großzügig mit dieser Zuschreibung umgehen.

Bleibt abschließend festzuhalten, daß Katrin Göring-Eckardt sich gemein macht mit der „Nazi-Zombie“-Rhetorik der Grünen Jugend, indem sie deren Tweet likete und das entsprechende Bild verwendete.

Bleibt ihr nur noch der Trost, daß von Grünen noch weitaus schlimmere Dinge überliefert sind.

 
 

PS: Es ist durchaus erhellend, einmal die Ansichten der AfD zum Thema Islam im Original zu lesen. Diese sind derart sachlich und ausgewogen formuliert, daß sie auch von einer CDU unter Helmut Kohl hätten stammen können. Viel wichtiger scheint aber die rein formale Losung des Ober-Moslems Aiman Mazyek zu sein, daß es mit der AfD erstmals seit Hitler-Deutschland und der NSDAP wieder eine Partei gebe, die eine Religionsgemeinschaft existenziell bedrohe.

Der Chef des Zentralrats der Muslime verrät damit wohl ungewollt, daß es für den realexistierenden Islam immer noch existenziell ist, nicht vollständig auf dem Boden unserer Verfassung zu stehen. Denn die AfD fordert nichts anderes, als die Werte dieser Verfassung auch unerbittlich gegenüber dem Islam durchzusetzen.

Die Gleichsetzung dieser Selbstverständlichkeit mit der Politik der Nazis gegenüber den Juden zeigt wohl ebenfalls ungewollt, auf was für einem zivilisatorischen Niveau sich der Islam noch befindet.