„Tod dem weißen, deutschen Mann.“

Wer: Bündnis90/Die Grünen Identitäre Bewegung
Wann: April 2018
Wo: Donauwörth
Status: Fake

Wie geistig prekär die Lage bei den Grünen ist, kann man daran ersehen, wie sie mit ihnen untergeschobenen Fake-Zitaten umgehen. Sie reagieren meist völlig entrüstet und humorlos, wehren sich juristisch und spielen die verfolgte Unschuld. Sie benehmen sich wie Autisten und leugnen die tiefere Wahrheit hinter den Fakes. Selbstironie ist ihnen völlig fremd.

Daß diese Fake-Zitate satirischen Charakter haben und eine humorvolle Kritik an grüner Gesinnungsethik darstellen, scheint sich bei dieser „Volkspartei“ noch nicht herumgesprochen zu haben. Jüngst ging ein Bericht durch die Medien, daß Renate Künast sich erfolgreich gegen einen Fake-Schöpfer gewehrt hatte, der ihr ein ausgedachtes, sozialromantisches Gutmenschen-Zitat im Zusammenhang mit dem „Dreisam-Mörder“ von Freiburg unterschob.

Darin äußerte Künast Mitleid gegenüber dem Täter und erging sich in unbeholfenen Relativierungen. Die Künast-Fiktion hatte also starke Ähnlichkeiten mit der Künast-Realität, die nach einem Axt-Attentat auf chinesische Touristen in Würzburg monierte, daß der ausführende „Schutzsuchende“, der auch auf herbeigeeilte Polizisten losging, von diesen einfach erschossen und nicht in Watte gepackt wurde.

Liebe Grüne, diese Fakes sind keine Lügen, sondern paraphrasierte Wahrheiten über Euren verwahrlosten Geisteszustand. Über Eure gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Das Rohmaterial für diese „Fakes“ liefern die Grünen selbst ab. Aber wie gesagt: Sie scheinen diese Dynamik nicht wirklich zu verstehen. Ich persönlich kann solche Leute, die derartig begriffsstutzig sind, einfach nicht mehr wählen. Von Politikern erwarte ich ein gewisses Maß an Selbstreflexion.

Jüngst war es mal wieder so weit und ein Künstler paraphrasierte grünen Geist. Auf Twitter war folgendes lustige Bild im Umlauf:

 

tod-dem-weißen-deutschen-mann-gruene-donauwoerth

 

Ich vermute, daß die Identitäre Bewegung dahinter steckt. Natürlich bin ich ein Fake-Routinier, aber ich halte solche Plakate auch erst mal für wahr. Ihre Aussagen liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Daß es sich bei den Plakaten um Fakes handelt, legt der Umstand nahe, daß sie außen an die Scheiben angebracht sind.

Mehr aber auch nicht.

„Der Mauerfall brachte Freiheit – und die Einheit in Deutschland und Europa. Wer heute wieder Mauern bauen will, setzt all das auf’s Spiel!“

Wer: Bündnis90/Die Grünen
Wann: 13. August 2018
Wo: Twitter

Dieser famose Tweet wurde auch von Katrin Göring-Eckardt „retweetet“, was zu dem schönen Umstand führt, nun ein weiteres Zitat von ihr aufnehmen zu können. Göring-Eckardt ist einsame Spitze, was das Verfassen von fragwürdigen Statements angeht.

Bei obigem Thema kann ich mitreden, da ich selbst Ostler bin und den Fall der Mauer erlebt habe. Also der Mauerfall brachte erst mal recht wenig Freiheit, und alte Freiheiten, die man in der DDR hatte, verschwanden.

Gewonnene „Freiheiten“ waren Prostitution, soziale Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, sozialer Autismus, Arbeitslosigkeit, Milliardäre, Porsches, SUVs, Islamisierung, Ellenbogengesellschaft, „Bild“-Zeitung, politische Korrektheit und eine perverse Kultur des Konsums, Narzißmus und Innovationsstresses. Von manchen auch als „Wohlstand“ bezeichnet.

Alles ganz einfach zusammenzufassen in dem Satz: „Wir konkurrieren uns zu Tode.“

Aus den obigen gewonnenen Freiheiten ergeben sich die verlorenen Freiheiten, wozu u.a. ein größeres soziales Vertrauen, mehr Nähe zwischen den Menschen und überhaupt mehr Entspanntheit zwischen den gesellschaftlichen Milieus gehörten. Es gab z.B. keinen bürgerlich-akademischen Standesdünkel.

Aber lassen wir das. Ich will hier Axel-Springer-Fans nicht zur Weißglut treiben, aber vielleicht kann sich der eine oder andere jetzt besser erklären, warum die Linkspartei im Osten so groß ist.

Schwachsinnig ist der Göring-Eckardt-Tweet natürlich aus anderen Gründen. Eben noch redete sie von deutschen Familien, die durch den antibürgerlichen Schutzwall getrennt wurden. Dann sagt sie, daß der Schutz der außereuropäischen Grenzen vor Hävelmann-Flüchtlingen, die sich selbst von ihren Familien trennen, um diese mit den von Deutschen erarbeiteten Sozialleistungen zu versorgen, gleichbedeutend sei mit dem Bau der Berliner Mauer.

Wer jetzt wieder Mauern bauen wolle, setze die Errungenschaften des Mauerfalls auf’s Spiel. Wo ist da der Zusammenhang? Die Mauer in der DDR war ja undurchdringlich und galt den eigenen Leuten. Ein bißchen Stacheldraht und Zäune in und um Europa zum Schutz vor Schutzsuchenden bedeuten ja keineswegs ein Ende der Reisefreiheit. Noch ein Ende der Einheit Europas. Dutzende Morde und zahlreiche Vergewaltigungen in Deutschland hätten durch einen wirksamen Schutz vor Schutzsuchenden verhindert werden können.

Na ja. Göring-Eckardt ist ja auch die Tante, die meint, daß die Dresdner Frauenkirche von den Nazis zerstört worden sei. Eigentlich kann sie ihr Gehirn gleich wegschmeißen. Würde wohl nicht auffallen und wäre ökologisch wertvoll. Ökologie und Nachhaltigkeit müssen ganz neu gedacht werden.

Man sieht an obigem Zitat einmal mehr sehr schön, wie Gutmenschentum die Sinne benebelt und ganz eigene „Logiken“ herstellt. Und man sieht einmal mehr, daß Gutmenschlichkeit die eigentliche Conditio humana des Grünen ist. Sonst könnten Grüne nicht regelmäßig derartig unsinnigen Unsinn von sich geben, der jeglicher Rationalität und Faktizität entbehrt.

Göring-Eckardt erzählt eine Menge Blödsinn. Da ist sie bei den Grünen gut aufgehoben.