„Endlich gibt es wieder Demokratie in Bayern. Eine Alleinherrschaft wird beendet. Demokratie atmet wieder auf.“

Wer: Robert Habeck
Wann: 12. Oktober 2018
Wo: Twitter

Jüngst wurde ich mal wieder dreist nach den Regeln des Internetzeitalters hereingelegt, als ich auf Twitter gutgläubig folgende reißerische Schlagzeile las:

Schockaussage vor Bayern-Wahl – Grünen-Chef Habeck sorgt für Entsetzen

Natürlich dachte ich sogleich: Geil, neuer Stoff für mein Blog. Mal sehen, was dieses Mal wieder so ein Grüner für Stuß erzählt hat.

Mal abgesehen von Äußerungen zu Heimat, Vaterland, Volk und Patriotismus ist Habeck eigentlich nicht dafür bekannt, gedanklichen Sondermüll von sich zu geben. Für mich ist er einer der sympathischeren Grünen.

Als ich dann den verlinkten „Bild“-Artikel las, mußte ich denn auch enttäuscht feststellen, daß hier ein Riesenwind um eine Petitesse gemacht wurde. Einmal mehr mußte ich realisieren, daß in Deutschland „kapitalistische Pressefreiheit“ herrscht. Gedruckt und geschrieben wird das, was Geld bringt. Was viele Klicks generiert.

Robert Habeck sagte zwei Tage vor der Wahl nichts weiter als das:

Das ist eine unsagbar harmlose und völlig zulässige Polemik in Wahlkampfzeiten. Die „Bild“-Zeitung hyperventiliert:

Der Grünen-Chef tut darin so, als sei die aktuelle CSU-Führung in Bayern KEINE demokratisch gewählte Regierung – dabei hat es noch nie Zweifel daran gegeben, dass die CSU ihre Wahlen immer nach den Regeln der Demokratie gewonnen hatte.

„Alleinherrschaft“ klingt außerdem gefährlich nach Diktatur – als gäbe es die Konkurrenz der anderen Parteien überhaupt nicht. Vielleicht meinte er „Alleinregierung“?

Auch eine „Alleinregierung“ herrscht allein, Ihr Volltrottel von der „Bild“.

Demokratie bedeutet Wandel. Regierungsparteien werden ab und an abgelöst. In Bayern geschieht das höchst selten bis nie. Da wird auch zukünftig die CSU die Mehrheit und den Bayernhäuptling stellen.

Ich persönlich bin nicht verlegen darin, auf Grüne verbal einzudreschen. Das sollte dann aber auch wirklich nur in begründeten Fällen geschehen. Dieser hier gehört nicht dazu. Denn das Wort „Demokratie“ kann man auch im übertragenen Sinne verstehen. Und genau so wird es Robert Habeck gemeint haben. Aber was soll man auch von einer Zeitung wie der „Bild“ erwarten?

Viel interessanter im Zusammenhang mit der Bayern-Wahl ist die allseitige hysterisch-positive Berichterstattung zum Ergebnis der Grünen. Ich hatte es zuletzt nicht für möglich gehalten, daß die Öko-Partei in Bayern auf 18 Prozent kommen könnte, zumal mit solch einer histrionischen, feministisch gehirngewaschenen Spitzenkandidatin. Allerdings kannte ich als Preuße auch nicht die besonderen lokalen Gegebenheiten Bavarias.

Ein paar Tage nach der Wahl ist mir dann ein Licht aufgegangen, warum die Grünen aller Wahrscheinlichkeit nach so gut abschnitten. Die Grünen waren die treibende Kraft beim Nein zu Olympia und beim Nein zur Flughafenerweiterung in München. Das sind Themen, die viele Bayern betreffen und umtreiben. Es verwundert daher auch nicht, daß die Grünen in München stärkste Kraft wurden und auch andernorts reüssierten. Auch der Untergang des Ozeandampfers SPD führte wohl dazu, daß sich viele Wähler in die grünen Beiboote retteten.

Was macht nun unsere Lügenpresse daraus? Fragen wir doch mal exemplarisch Jakob Augstein:

Wer ohne Vorbehalte, Abstriche oder Einschränkungen für ein weltoffenes, proeuropäisches und menschenfreundliches Deutschland steht, konnte am Ende tatsächlich nur bei den Grünen sein Kreuz machen. Angela Merkel hatte zwar seinerzeit gesagt: „Wir schaffen das.“ Aber die Einzigen, die den Eindruck vermitteln, als glaubten sie das auch wirklich, sind die Grünen.

Der Glaube hilft also. Man muß an die Willkommenskultur nur richtig glauben. Dann wird man auch gewählt. Und dann dieser Abschnitt in bester Augsteinistik:

Ja, Migration ist eine Herausforderung. Und was für eine. Aber es ist bei Weitem nicht die größte. Wenn man die Leute fragt, welche Themen ihnen wichtig sind, rangiert die Migration im hinteren Mittelfeld. Rente, Mieten, Steuern, Kriminalität, Umwelt kommen davor.

Ich will hier nicht so tun, als gäbe es keine rationalen Gründe, in München und größeren Städten grün zu wählen. Man muß aber wohl ein Augstein sein, um die obigen Themen so fein säuberlich zu trennen und hier einen Gegensatz aufzumachen. Denn einzig das Thema Umwelt wird durch die Migrationskrise nicht berührt. Alle übrigen genannten Themen werden teilweise sogar mehr als offensichtlich durch den Asylwahn tangiert.

Man muß wohl wirklich im Elfenbeinturm der Lügenpresse sitzen, wenn man so dämlich die Angst vor Kriminalität und die Flüchtlingskrise nicht in einen Zusammenhang bringt, wie Augstein das tut. Vom Mietenproblem wollen wir hier erst gar nicht reden.

Augsteinistik sollte als Zauberdisziplin auf Schloß Hogwarts gelehrt werden. Oder als psychiatrisches Krankheitsbild Eingang in die Medizingeschichte finden.

Die Grünen sind nichts anderes als ein Dopingfall der bayerischen Politik. Ihre Aufputschsubstanzen hießen Olympia und dritte Startbahn. Linkspopulistische Journalisten kriegten sich aber ob des fulminanten Ergebnisses gar nicht mehr ein und wähnten darin ein klares Nein gegen den sogenannten Rechtspopulismus und ein Ja zum Asylwahn.

Ich fürchte, da liegen unsere Qualitätsjournalisten falsch. Denn die Freien Wähler sind in Bayern nichts anderes als eine etwas bravere AfD, und bekanntlich hat das bürgerlich-konservative Lager in Bayern zugelegt, wohingegen das linke Lager Federn lassen mußte.

Es ist jedenfalls peinlich, wie sehr sich der Journalisten-Troß nach der Wahl für die Grünen ins Zeug legte und unverkennbar enttäuscht reagierte, als die CSU mit den Freien Wählern der bayerischen Demokratie frischen Wind einzuhauchen gedachte.

Wie dem auch sei, die Grünen sind jetzt jedenfalls auch mit 18 Prozent ordentlich gefickt.

 

 

„Fickt Euch!“

Wer: Katharina Schulze
Wo: München
Wann: 8. September 2018

Katharina Schulze ist die grüne Spitzenkandidatin für die bayerische Landtagswahl am kommenden Sonntag. Über Twitter bin ich auf obiges Zitat von ihr gestoßen. Ich bin natürlich entsetzt über diese Rhetorik und wähne mich schon in Weimarer Zeiten, habe mithin Angst um unsere Demokratie, die durch solche „Hate Speech“ regelrecht erodiert – erst recht wenn sie von den wohlmeinenden Grünen praktiziert wird.

Da hilft nur ein bißchen Kampf gegen Links, um der Verrohung der Diskurse Einhalt zu gebieten. Katharina Schulze ist übrigens auch Fraktionsvorsitzende der linkspopulistischen Grünen im bayerischen Landtag und hat sich auch in Sachen Nein zu Olympia und Nein zur Flughafenerweiterung in München hervorgetan.

Hier der Original-Tweet, dem ich das heutige Grünen-Zitat entnommen habe:

https://twitter.com/LR24826808/status/1047370548714622976

Ich habe mir erlaubt, das non-verbale Statement von Katharina Schulze in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen. „Fickt Euch!“ versteht jeder. Damit komme ich sicherlich auch Frau Schulze entgegen, die ein großer Fan der „leichten Sprache“ ist.

Zustande gekommen ist diese Hate Speech auf einer formidablen „Gegendemonstration“ auf dem Münchner Marienplatz. Ca. 500 „Gegendemonstranten“ standen ungefähr 9 NPD-Leuten gegenüber. Als ein NPD-Mann Frau Schulze filmte, zeigte sie der erstaunten Mitwelt den Mittelfinger.

Daß es sich bei Katharina Schulze um eine „Geistesschlanke“ handelt, kann man den abstrus feministischen „Gleichstellungs“-Forderungen auf ihrer Homepage entnehmen, aber auch sehr schön in diesem Video sehen, das selbst für grüne Verhältnisse ziemlich irre ist:

 

 

Ziemlich schlank die Frau, und ihr geistiges Vermögen auch – um es diplomatisch auszudrücken. Eben geistesschlank. Kann mir gar nicht vorstellen, wie so ein Claudia-Roth-Plagiat 18 Prozent für die Grünen herausholen kann, wie es Umfragen prognostizieren.

Ich prognostiziere einfach mal 15 Prozent. Oder vielleicht nur 13?

Dann wären die Grünen ordentlich gefickt.

„Was am Sonntag in Chemnitz passiert ist, nennt man nicht Selbstjustiz. Es ist Jagd auf Andersaussehende gemacht worden – das nennt man einen Pogrom.“

Wer: Jürgen Trittin
Wann: 31. August 2018
Wo: trittin.de

 

trittin-chemnitz-pogrom-twitter

 

Dieses Zitat von Trittins Homepage ist gleich aus mehreren Gründen amüsant und frappant. Zum einen, weil Herr Trittin hier mal kurz den Legastheniker heraushängen läßt und aus dem sächlichen Pogrom ein männliches macht. Als geschlechtergerechter Grüner ist das doppelt skandalös.

Zum anderen stellen Trittins Worte auch eine freudsche Fehlleistung dar, da sie ungewollt recht genau den Mord eines Deutschen durch Flüchtlinge beschreiben. Der wiederum dem vorausgegangen ist, worüber der ehemalige Umweltminister nun hyperventiliert – nämlich die Proteste nach der Gewalttat. Jürgen Trittin beschreibt hier also unbewußt die Situation, die durch messermordende „Schutzsuchende“ herbeigeführt wurde.

Diese lustigen Ironien findet man immer wieder, wenn man den gemeinen Gutmenschen und seine Äußerungen studiert. So auch z.B. in diesem völlig verrückten Tweet des „Spiegel“-Redakteurs Georg Diez zu den Demonstrationen in Chemnitz:

 

 

Trittins Zitat rangiert nicht zuletzt deshalb im Bullshit-Sektor, weil er von einer Jagd auf „Andersaussehende“ spricht. Sofern man also nicht seinen eigenen Zwilling oder Drilling jagt, ist quasi alles „einen Pogrom“.

Zu Chemnitz muß man eigentlich nicht mehr viel sagen. Medien und Politik haben sich wieder einmal in schockierender Weise als geistig korrupt entlarvt. Eine kleine Auseinandersetzung, wie sie in Deutschland wohl täglich dutzende Male stattfindet, wurde zur „Hetzjagd“ hochsterilisiert.

Die „Tagesschau“ zeigt manipulierte Bilder einer friedlichen AfD-Demonstration in Chemnitz – und entschuldigt sich hernach. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen wird medial und politisch zum Abschuß freigegeben, weil er die Medienhysterie kritisiert und das „Hetzjagd“-Video als unseriös einstuft.

Selten hat sich der kollektive Irrsinn unseres Landes derartig schrill gezeigt wie in diesen Tagen. Der von Flüchtlingen ermordete Deutsche kommt in der Debatte allenfalls noch am Rande vor. Der „Kampf gegen rechts“ wird als neue Endlösung propagiert. Und ein sehr merkwürdiges Konzert wird in Chemnitz veranstaltet. Dort werden sehr merkwürdige Texte gesungen, und der Opfer durch rechte Gewalt wird gedacht.

Kürzlich las ich eine ausgezeichnete Zusammenfassung der politisch-medialen Verwerfungen infolge von Chemnitz. Dort kann jeder noch einmal minutiös nachverfolgen, wie sich die Eliten und der gutgläubige Teil des Volkes in eine kollektive Psychose hineinsteigerten.

Jeder überzeuge sich selber von der Lügenhaftigkeit der Berichterstattung in folgendem Artikel auf „Publico“:

„Unterstellen, verdrehen, Thema wechseln“

Dieser Text animierte mich auch zum Schreiben dieses Blogeintrags. Als ich davon las, daß Trittin die Chemnitzer Proteste als „Pogrom“ einstuft, sah ich mich zum Handeln gezwungen.

 

PS: Auf Twitter ist das Pogrom übrigens wieder sächlich:

 

 

„Das ist ein Skandal: Die AfD-Landtagsfraktion #Niedersachsen steckt hinter der anti-muslimischen Kampagne ‚MähToo'“

Neues aus dem grünen Kindergarten. Man kann es sich ja eigentlich gar nicht mehr vorstellen, wie irre viele Grüne sind. Ich war ja selbst mal einer. Bin dann aber erwachsen geworden.

Jüngst startete die AfD in Niedersachsen eine ulkige Kampagne gegen das Schächten von Tieren. Sie parodierte die lächerliche Hysterie der frauenfreundlichen #Metoo-Psychose und der ausländerfreundlichen #Metwo-Neurose, indem sie den Hashtag „Mähtoo“ kreierte.

Diese Kampagne ist tierfreundlich unter besonderer Berücksichtigung von Schafen. Es dauerte nicht lange, bis irgendwelche Geisteskranken aus ihren Löchern kamen und behaupteten, diese Aktion gelte ja gar nicht dem Tierschutz, sondern solle Haß gegen Muselmanen schüren.

Schlagender Beweis: Die Leute, die diese Kampagne unterstützen, verspeisen völlig ungerührt Fleisch aus der Massentierhaltung. Die ganze Sache ist also ganz schlimm verlogen. Und die grünen Gutmenschen sind selbstverständlich allwissend. Sie wissen, daß sämtliche #Mähtoo-Aktivisten und -Unterstützer Fleisch aus der Massentierhaltung konsumieren. Und genau deshalb kann man nur islamfeindlich sein. Denn hier besteht ein zwingender Widerspruch.

An solchen Stellen denkt man immer wieder, Deutschland ist dem Untergang geweiht angesichts solch irrer Gutmenschen. Einige Tweets zu dem Thema lesen sich wie Realsatire. Man sieht, was Gutmenschen für glibberige und wabernde Gehirne haben, denn sie kommen nicht auf die Idee, daß unter den Unterstützern von #Mähtoo auch Vegetarier, Veganer und Bio-Fleischesser sein könnten.

Und sie kommen auch nicht auf die Idee, daß selbst das Leben in der Massentierhaltung angenehmer ist als das Leben in der Massentierhaltung mit anschließendem Schächten. Mal ganz abgesehen davon, daß selbst wenn alle #Mähtoo-Unterstützer Massentierhaltungsfleisch verzehren würden, niemand wissen kann, ob jemand aus dieser Gruppe „islamfeindlich“ ist.

Ich persönlich hasse diese kranken Gutmenschen einfach immer mehr, denen jegliche geistige Seriosität schlichtweg scheißegal ist und die sich wie infantile Idioten benehmen. Als ich noch Grüner war, in den 90ern, gab es diesen Wahnsinn noch nicht. Es ist ja auch kein Wunder, daß sich in den letzten Jahren mit der AfD eine dezidiert antigrüne Partei formiert hat. Warum ist das wohl so?

Weil die Grünen komplett irre geworden sind.

Und weil ihr Zeitgeist die anderen Parteien kontaminiert hat.

Dabei habe ich persönlich gar nichts gegen rationales grünes Denken. Das sucht man heute aber vergeblich – bzw. es verschwindet hinter dem überbordenden Gutmenschenwahn der heutigen Grünen und hinter Pharisäern wie Claudia Roth, Volker Beck, Katrin Göring-Eckardt und all den anderen Moral-Junkies.

Genug gefaselt. Schauen wir uns doch mal den Tweet eines grünen Nachwuchstalentes an. Timon Dzienus ist Sprecher der Grünen Jugend Niedersachsen. Was hat er uns zu der #Mähtoo-Kampagne zu sagen:

 

 

Heul weiter, du Opfer. Ich dachte immer, die Grünen seien eine progressive Tierschutzpartei. Wie geisteskrank muß man gerade als Grüner sein, wenn man das Schächten im Namen der „Religionsfreiheit“ verteidigt? Wie irre muß man da sein? Das kann man sich wohl nur mit einer gewissen Abgrenzungswut gegenüber der AfD erklären.

Und natürlich mit neurotischer Islam-Unterwerfung.

Und warum heult dieser „Grüne“ hier eigentlich so weinerlich in der Gegend herum? Ist dieses Opfergetue nicht eine Strategie der „Rechtspopulisten“?

Der Spaß geht weiter:

 

 

Das kann man eigentlich nur noch als Realsatire bezeichnen. Dank an Herrn Timon Dzienus, daß er uns seinen infantilen Geisteszustand hier so schön auf dem Silbertablett serviert.

Ist ja auch ungeheuerlich. Da nutzen Menschen ihre demokratischen Rechte, um anderer Meinung als die Grünen zu sein! Unfaßbar!

Leute, wenn Ihr in solch einem Kindergarten-Modus verharrt, wird das nie wieder etwas mit einer Regierungsbeteiligung im Bund.

Als Zeitdiagnostiker verzweifele ich immer mehr an unserer Gesellschaft. Man schaue sich mal das Publikum unter diesen Tweets an. Überall melden sich Moralapostel zu Wort, die nicht etwa ins Gespräch bringen, ob die #Mähtoo-Kampagne eventuell „islamophob“ sein könnte, sondern dies mit allerhöchster Grimmigkeit als selbstverständlich voraussetzen – und häufig mit irren, paranoiden, verschwörungstheoretischen Erklärungen aufwarten.

Da wird etwa moniert, warum der Jud‘ und sein koscheres Fleisch in der Kampagne angeblich nicht vorkämen. Das ist der Beweis! Islamophobie! Pöse AfD!

An anderer Stelle wird ganz klar konstatiert: Hilfe, Mutti, die Kampagne ist antisemitisch.

Wann befreit sich dieses Land endlich von diesem minderwertigen Gutmenschengeschmeiß?

Der Humanität und dem Tierwohl würden wir damit einen großen Dienst erweisen.

„Der Mauerfall brachte Freiheit – und die Einheit in Deutschland und Europa. Wer heute wieder Mauern bauen will, setzt all das auf’s Spiel!“

Wer: Bündnis90/Die Grünen
Wann: 13. August 2018
Wo: Twitter

Dieser famose Tweet wurde auch von Katrin Göring-Eckardt „retweetet“, was zu dem schönen Umstand führt, nun ein weiteres Zitat von ihr aufnehmen zu können. Göring-Eckardt ist einsame Spitze, was das Verfassen von fragwürdigen Statements angeht.

Bei obigem Thema kann ich mitreden, da ich selbst Ostler bin und den Fall der Mauer erlebt habe. Also der Mauerfall brachte erst mal recht wenig Freiheit, und alte Freiheiten, die man in der DDR hatte, verschwanden.

Gewonnene „Freiheiten“ waren Prostitution, soziale Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, sozialer Autismus, Arbeitslosigkeit, Milliardäre, Porsches, SUVs, Islamisierung, Ellenbogengesellschaft, „Bild“-Zeitung, politische Korrektheit und eine perverse Kultur des Konsums, Narzißmus und Innovationsstresses. Von manchen auch als „Wohlstand“ bezeichnet.

Alles ganz einfach zusammenzufassen in dem Satz: „Wir konkurrieren uns zu Tode.“

Aus den obigen gewonnenen Freiheiten ergeben sich die verlorenen Freiheiten, wozu u.a. ein größeres soziales Vertrauen, mehr Nähe zwischen den Menschen und überhaupt mehr Entspanntheit zwischen den gesellschaftlichen Milieus gehörten. Es gab z.B. keinen bürgerlich-akademischen Standesdünkel.

Aber lassen wir das. Ich will hier Axel-Springer-Fans nicht zur Weißglut treiben, aber vielleicht kann sich der eine oder andere jetzt besser erklären, warum die Linkspartei im Osten so groß ist.

Schwachsinnig ist der Göring-Eckardt-Tweet natürlich aus anderen Gründen. Eben noch redete sie von deutschen Familien, die durch den antibürgerlichen Schutzwall getrennt wurden. Dann sagt sie, daß der Schutz der außereuropäischen Grenzen vor Hävelmann-Flüchtlingen, die sich selbst von ihren Familien trennen, um diese mit den von Deutschen erarbeiteten Sozialleistungen zu versorgen, gleichbedeutend sei mit dem Bau der Berliner Mauer.

Wer jetzt wieder Mauern bauen wolle, setze die Errungenschaften des Mauerfalls auf’s Spiel. Wo ist da der Zusammenhang? Die Mauer in der DDR war ja undurchdringlich und galt den eigenen Leuten. Ein bißchen Stacheldraht und Zäune in und um Europa zum Schutz vor Schutzsuchenden bedeuten ja keineswegs ein Ende der Reisefreiheit. Noch ein Ende der Einheit Europas. Dutzende Morde und zahlreiche Vergewaltigungen in Deutschland hätten durch einen wirksamen Schutz vor Schutzsuchenden verhindert werden können.

Na ja. Göring-Eckardt ist ja auch die Tante, die meint, daß die Dresdner Frauenkirche von den Nazis zerstört worden sei. Eigentlich kann sie ihr Gehirn gleich wegschmeißen. Würde wohl nicht auffallen und wäre ökologisch wertvoll. Ökologie und Nachhaltigkeit müssen ganz neu gedacht werden.

Man sieht an obigem Zitat einmal mehr sehr schön, wie Gutmenschentum die Sinne benebelt und ganz eigene „Logiken“ herstellt. Und man sieht einmal mehr, daß Gutmenschlichkeit die eigentliche Conditio humana des Grünen ist. Sonst könnten Grüne nicht regelmäßig derartig unsinnigen Unsinn von sich geben, der jeglicher Rationalität und Faktizität entbehrt.

Göring-Eckardt erzählt eine Menge Blödsinn. Da ist sie bei den Grünen gut aufgehoben.

„Das ist der erste illegale Pushback durch Europäer nach Libyen seit 2012. Bitte retweeten! #civilfleet“

Wer: Erik Marquardt
Wann: 30. Juli 2018
Wo: Twitter

Dieses etwas merkwürdige Zitat habe ich einfach mal kurzerhand übernommen, da ich in letzter Zeit wieder häufiger auf Twitter unterwegs war und mit diversem grünen Bullshit konfrontiert wurde. Vollständig sieht die Sache so aus:

Erik Marquardt ist seit September 2015 Mitglied des Parteirates der Grünen und engagiert sich in Migrationsfragen. Dieser Tweet zeigt schön die Weltfremdheit des gemeinen Grünen auf.

In Deutschland sind bereits Dutzende Menschen durch „Flüchtlinge“ getötet worden, zuletzt eine Flaschen sammelnde Rentnerin, und diesem Grünen fällt nichts anderes ein, als darüber zu hyperventilieren, daß sich die italienische Flotte nicht für Schleuserei und Schlepperei mißbrauchen läßt.

Was ist das für ein Wirrkopf? Die Leute haben sich in aller Regel selbst vorsätzlich in Seenot gebracht. Retter müssen sie an die nächstgelegene Küste bringen. Alles andere ist Schleuserei.

Aufgenommen habe ich den Tweet auch deshalb, weil der Tonfall am Ende so kindisch und pathetisch ist:

Das verstößt klar gegen das Hirsi-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Das ist der erste illegale Pushback durch Europäer nach Libyen seit 2012.

Als ob das irgendjemanden interessieren würde?

Wie irre muß man als Grüner sein, um nicht zu realisieren, wer hier mehrheitlich über diese Route nach Europa kommt? Das sind wohlgenährte Gewalttäter, Glücksritter und was weiß ich?

 

https://twitter.com/daspunkt/status/1027669624421273607

 

Die Grünen kümmern sich lieber um winzigste, rein formale rechtsstaatliche Nuancen als die schnöde Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Und zu dieser Realität gehören auch die zahlreichen Likes für grünen-kritische Tweets oder Kommentare wie z.B. auf „Welt Online“. Irgendwie schaffen es die Grünen, das Volk komplett zu ignorieren.

Unter Linken beruhigt man sich heutzutage mit der Konstruktion, die vielen Likes seien alle nur das Werk einer winzigen Zahl böser rechter Trolle. Na, wenn das keine Paranoia ist? Aber Verschwörungstheorien kommen selbstredend natürlich nur von bösen rechten Holzköpfen.

Und in „Filterblasen“ lebt der gemeine Grüne auch nicht.