„Unsere Herzen tanzen, wir sind aufgeregt, und wir freuen uns.“

Endlich einmal findet Claudia Roth mit einem Zitat Einzug in dieses Blog – leider um gut einen Monat verspätet, da der Entwurf dieses Artikels vom Autor sträflich liegengelassen wurde. Anlaß ist der Besuch Richard Geres im Deutschen Bundestag, zu dem er einen Abstecher von der Berlinale machte. Gere ist Vorsitzender der International Campaign for Tibet.

Ein „Spiegel Online“-Artikel beschreibt die Sache wie folgt:

„Es ist eine Sternstunde des Deutschen Bundestages“, schwärmt Claudia Roth. Hat das Parlament soeben eine Lösung gegen den Klimawandel gefunden? Die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt? Den Nahostkonflikt beendet? Nein, es ist Berlinale-Zeit, und Richard Gere ist in Berlin. Mit überschwänglichen Worten empfängt die grüne Bundestagsvizepräsidentin am Mittwoch den US-Schauspieler, um mit ihm über die Menschenrechte der Tibeter zu sprechen.

Des weiteren ist auf „Spiegel Online“ zu lesen:

„Unsere Herzen tanzen, wir sind aufgeregt, und wir freuen uns“, sagt Roth, gewohnt farbenfroh in Blau und Gelb. Die schulmädchenhafte Freude über den Schwarm vieler Männer- und Frauenherzen ist ihr anzusehen. Und nicht nur ihr: Auf den Gängen des Jakob-Kaiser-Hauses stehen plötzlich auffällig viele Bundestagsmitarbeiter, um zwischen den Kameras einen Blick auf den Gast aus Hollywood zu erhaschen. Auf einen Star wie Gere warten die Grünen seit Langem.

Es gibt zwar schlimmere Zitate von Claudia Roth, aber dieses sei hier durchaus einmal aufgeführt, weil es schön den hysterisch-kindischen Politikstil dieser Politikerin versinnbildlicht, der ja unter anderem auch aus diesem schönen Video bekannt ist:

„Spiegel Online“ ist jetzt vermutlich auch „queersensibel“, wenn man bedenkt, daß im Artikel behauptet wird, Richard Gere sei der Schwarm vieler Männer- und Frauenherzen. Merkwürdig ist, daß die Männer hier zuerst genannt werden, und natürlich die rhetorische Gleichstellung der wenigen schwulen Männer, die auf Richard Gere stehen mögen, und der vielen Frauen, die in solch einer Formulierung ja landläufig immer noch als heterosexuell angenommen werden.

„Spiegel Online“ versucht hier also sehr bemüht und ungelenk, eine Scheinnormalität herzustellen. Eine Selbstverständlichkeit, die es nie geben wird.

Intelligente Menschen müßten dies eigentlich realisieren. Aber solche Leute arbeiten nicht bei „Spiegel Online“, und wirkliche Intelligenz ist heutzutage zwangsläufig „rechts“ und muß linke Esoterik infrage zu stellen in der Lage sein.

„Homo AFD Vulgaris, freie Wildbahn. Einzeln harmlos, Rudel mörderisch. Weibchen selten. Brunftruf: HEIL!“

 

Dieser Humor ist gar nicht so schlecht. Lassen wir dies dem Herrn Oomen ruhig einmal. Der grüne Verkehrspolitiker Matthias Oomen ist vor nicht allzu langer Zeit mit einem höhnischen Tweet zur Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg aufgefallen, und er scheint noch eine Menge anderen Stuß auf Twitter von sich zu geben.

Der Humor von Oomen klingt ein bißchen wie das „GrüFri“ der „Bild“-Zeitung in bezug auf Parteichefin Simone Peter. Nach Peters Bullerbü-Einlassungen zum Polizei-Einsatz in Köln, bezeichnete sie das bildreiche Intellektuellenblatt als „Grün-Fundamentalistisch-Realitätsfremde Intensivschwätzerin“.

Lustig allemal. Für den gemeinen Grünen allerdings Hate Speech, wenn nicht gar Fake News. Deshalb nun die Frage: Ist die Veräppelung von AfD-Wählern wie oben nicht auch ein bißchen Hate Speech? Ein bißchen Verleumdung?

Denn „Homo AfD vulgaris“ sind ja auch ganz normale, gutgekleidete und gebildete Leute. Warum wird hier der gemeine AfD-Wähler als Rechtsextremer gezeichnet, gar als Nazi?

Richtig. Weil der Nazi die wichtigste Existenzbedingung für das herrliche moralische Überlegenheitsgefühl ist, in dem sich Homo grünensis verblendis gutmenschis suhlt.

 

https://twitter.com/OomenBerlin/status/824382350029180928

„Still not loving Heimat“

Durch Zufall bin ich auf einen Facebook-Eintrag der Grünen Jugend Bayern gestoßen, der die ganze Pervertiertheit und Spießigkeit grünen Denkens offenbart. Es geht um einen Heimatkongreß der bayerischen Grünen, die aber höchst allergisch auf das Wort Heimat reagieren. So wie konservative Spießer in den 60ern kaum das Wort Sex aussprechen konnten, so haben grüne Spießer heute große Probleme mit Wörtern wie Heimat oder Nationalstolz.

In dem Facebook-Eintrag heißt es:

Auf dem Heimatkongress der Grünen Landtagsfraktion wurden in zahlreichen Workshops Grüne Forderungen diskutiert und weiterentwickelt. Es zeigte sich: Wir haben gute Ideen und es ist noch viel zu tun. Doch genauso wie der Begriff in den Workshops so gut wie keine Rolle spielte, wird es in der weiteren Arbeit keine politische Verwendung des Heimatbegriffs brauchen! GRÜN sollte besonders in diesen Zeiten unverwechselbar bleiben und dem Wunsch der Menschen nach unterscheidbaren Parteien klar nachkommen!

Aua. Diese „Unterscheidbarkeit“ sehnt sich der Wähler geradezu herbei, wie ich aus vertraulichen Gesprächen weiß. Es muß auch Parteien geben, die ein Problem mit dem Wort Heimat haben. „Heimat“ könnte schließlich auf manche Menschen ausgrenzend wirken.

Das eigentlich Kranke kommt aber noch. Man schaue auf dieses Bild und klicke, um es zu vergrößern:

heimatkongress gruene jugend bayern

Der Wortlaut der Transparente von links nach rechts:

Auch in der Wortwahl klare Abgrenzung zu Konservativen und Rechten!

Von Heimat zu reden schützt die Natur nicht!

Einsatz gegen Flächenfraß braucht keinen Heimat-Frame!

Grüne Werte und Ideen ohne Heimat-Frame zur Sprache bringen!

Still not loving Heimat

Vielfalt statt Heimat-Frame!

Nun denn. Ich finde es durchaus angebracht, hier von einem grünen Irrenhaus zu sprechen – gerade wenn ich mir die lachenden Gesichter auf dem Bild ansehe und die Parolen, die sie hochhalten. Das ist eigentlich schon Comedy-reif.

Die Grünen grenzen sich zu „Rechten“ also durch die Ächtung des Heimatbegriffes ab. Das wird Politikwissenschaftler und „Philosophen“ wie Richard David Precht freuen, die eine gewisse Einheitlichkeit der Parteien beklagen.

Wie soll man den Grünen erklären, daß man seine Heimat durchaus lieben und trotzdem linke Politik betreiben kann? Wie soll man ihnen erklären, daß es gerade der Integration nicht förderlich ist, wenn die, die schon lange hier leben, ihre Heimat nicht lieben und derartig verklemmt sind, daß sie beim Worte Heimat in die Hosen machen?

Ich bin ein ehemaliger Grüner (ohne Parteibuch) und sehe nur noch als Pathologe auf diese Partei. Ich habe gelernt, daß Heimatliebe, ein reflektierter Nationalstolz und linke Politik sich nicht ausschließen. Ich habe zudem gelernt, daß Gleichstellung, Gender, Multikulti, Refugees Welcome und Feminismus nicht „links“, sondern autoritär-esoterischer Schwachsinn sind.

Wer in die Gesichter auf dem obigen Bild schaut, der wird wohl nicht überrascht sein, wenn diese Menschen mich für einen „Nazi“ halten.

Jeder, der etwas auf sich hält, versteht solche „Hate Speech“ als Auszeichnung.

„Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1.000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden.“

Die Grünen haben ein spezielles Talent, genau dann den moralischen Zeigefinger zu erheben, wenn das Restvolk mal zufrieden ist und sich bei ihm wieder ein positiveres Gefühl unserem Staate gegenüber einstellt.

Dies traf auf die „Neutralisierung“ des Attentäters von Würzburg zu, welcher einige Touristen mit einer Axt schwerverletzte. Und dies trifft auch jetzt wieder zu, als die Polizei in Köln endlich Gesicht und Kante gezeigt und den „Schutzsuchenden“ aus Nordafrika unmißverständlich klargemacht hat, daß wir Ungläubigen nicht alles mit uns machen lassen.

Der grünen Parteivorsitzenden Simone Peter fällt allerdings nichts anderes ein, als sich über das sogenannte „Racial Profiling“ der Polizei in Köln zu mokieren. Auf dem Presseportal lesen wir:

„Das Großaufgebot der Polizei in Köln und anderen Städten hat Gewalt und Übergriffe in der vergangenen Silvesternacht deutlich begrenzt“, sagte sie der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). „Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1.000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden.

Nun gut. Soll man jetzt am Kölner Hauptbahnhof auch Neger oder Asiaten kontrollieren, auch wenn Menschen dieser Kategorie sich beim skandalösen Silvester vor einem Jahr völlig unauffällig verhielten? Was schwebt Frau Peter hier vor?

Zur Information: Vor einem Jahr bedrohten Hunderte Nordafrikaner die Sicherheitslage am Hauptbahnhof in Köln, betätigten sich als Diebe und belästigten und vergewaltigten unzählige Frauen. Wie man den Medien entnehmen kann, sollte Silvester 2016 genau das Gleiche passieren. Erneut rückten Massen von Nordafrikanern gezielt am Silvesterabend an:

„Die haben versucht, den deutschen Staat anzutanzen.“ Für den CDU-Innenpolitiker und ehemaligen Bundespolizisten Armin Schuster steht fest: „Dass sich in der Silvesternacht erneut so viele Menschen derselben Herkunft wie im Vorjahr nach Köln aufgemacht haben, das war eine Machtprobe.“ Darauf habe die Kölner Polizei absolut angemessen reagiert, und zwar „robust und konsequent“.

Dass die Polizei trotz ihres Großaufgebots in der Nacht zum Sonntag noch Verstärkung anfordern musste, überraschte die Verantwortlichen in Köln völlig.

Erneut stiegen in kurzer Zeit mehr als 1000 junge, teilweise aggressive Männer aus den Zügen, die der Szene der aus Nordafrika stammenden Intensivtäter zugerechnet werden.

In Essen zählte die Polizei eine 450 Köpfe große Gruppe von Nordafrikanern, nach Düsseldorf waren rund 800 aus der Problemgruppe gekommen.

Nun ja. Herzlich willkommen im Land der Willkommenskultur und der Nächstenliebe. Die Grünen sind übrigens die Partei, die sich beharrlich weigert, die Maghrebstaaten als sichere Herkunftsländer einzustufen. Die Asyl-Anerkennungsquote liegt bei dieser Klientel bei 2%. Man könnte auch einfach sagen, den Grünen ist unser Land scheißegal.

Bei Grünen wie Simone Peter weiß man eigentlich nicht mehr, was man noch sagen soll. An solchen Grünen sieht man schön, was Gutmenschentum ist und daß den Grünen völlig der Sinn für die Relationen abhanden gekommen ist. Polizisten sollen offenbar auch in ärgster Not noch vereint gegen Rassismus kämpfen, statt Rationalität und Pragmatismus walten zu lassen.

In solch einer spezifischen Situation wie in Köln ist es mehr als gerechtfertigt, ausschließlich „nordafrikanisch aussehende“ junge Männer, sofern sie sich am Hauptbahnhof aufhalten, zu kontrollieren und in Augenschein zu nehmen.

Daß bei einem solchen Einsatz auch der eine oder andere unschuldige „Nafri“ und manch Südländer und Migrationsdeutscher kontrolliert wird, obwohl er gar nicht aus Nordafrika kommt, muß ein Polizist eben inkauf nehmen. Und das kann er guten Gewissens.

Er kann auch guten Gewissens bei einem Einsatz in Moscheen die Schuhe anlassen. Aber auch hier sieht man, worauf Grüne wirklich wert legen. Alles Fremde ist gut. Wir Deutschen sind böse und müssen unsere allgegenwärtige Schuld tilgen.

Bleibt abschließend noch ein ironischer Seitenhieb: Wieso beschwert sich Frau Peter eigentlich nicht darüber, daß die Polizisten nur Menschen kontrollieren, die wie Männer aussehen? Ist das nicht Sexismus, mithin Männerfeindlichkeit?

Vor einem Jahr waren ausschließlich Männer sexuelle Gewalttäter am Hauptbahnhof. Der gemeine Polizist sagt sich nun: Okay, kontrollieren wir wieder Männer. Dies ruft aber nicht Simone Peter auf den Plan.

Wie sollte es auch? Sie würde sicherlich im Brustton der Überzeugung sagen: Ja, wieso sollen die auch Frauen kontrollieren? Die waren doch nicht die Täter vor einem Jahr.

Hat es die Grünen eigentlich je interessiert, wenn eine Gruppe Diskriminierungen erfährt, die keinem ihrer Minderheitenfetische zuzuordnen ist?

 
 

PS: Und wieviele Shitstürme, Parodien und Fake-Zitate braucht es eigentlich noch, bis die Grünen begreifen, daß sie ne Macke haben? Die Lernfähigkeit und Intelligenz des grünen Spitzenpersonals sind jedenfalls atemberaubend schlecht.

„Wir müssen so viele Afrikaner und Syrer wie möglich in unser Land holen!“

Gute Satire erkennt man erst gar nicht und hält sie für echt. So erging es mir, als ich auf „Grüne? Nein danke“ folgendes krasse Statement eines Tobias Weihrauch las. Selbst der Name dieses vermeintlichen Grünen machte mich nicht stutzig:

Meine Freunde, Trumps Wahlsieg hat gezeigt, dass Rechtspopulismus sich durchsetzt. Genau so wird es auch 2017 in Deutschland passieren. Die AFD wird Stimmen sammeln. Wir müssen bis zur nächsten Wahl unser Bestes geben und so viele Afrikaner und Syrer wie möglich in unser Land holen! Leider werden immer mehr Gewalttaten von Flüchtlingen publiziert, da die Medien nicht mehr mit uns zusammenarbeiten. Daher fordere ich alle Grünen dazu auf, Flüchtlinge zu unterstützen, egal wie integrationswillig oder kriminell sie sind. Wir haben nicht mehr lange Zeit, bis das dritte Reich zurückkehrt!

Selbst der letzte Halbsatz muß einen bei Grünen nicht unbedingt stutzig machen. Denn viele Grüne ticken ja tatsächlich so. Man wird ja nicht müde, die Nazi-Zeit zu bemühen, wenn es um Pegida oder AfD geht. Und das Wort „Nazi“ ist ja so etwas wie die politische Existenzbedingung des gemeinen Grünen. Selbst die Dresdener Frauenkirche wurde ja laut Katrin Göring-Eckardt von den Nazis zerstört.

Selbst in abstrusesten Zusammenhängen müssen Nazis und das Dritte Reich herhalten, um das Gewissen eines Grünen zu befriedigen. Alles muß Nazi sein, damit das Gutsein der Grünen auch möglichst existentiell und wichtig ist.

Die obige Satire ist tatsächlich sehr gut gelungen, wenngleich auch ich recht bald das Fake-Radar einschaltete und mir auch aufgrund des sprechenden Namens „Tobias Weihrauch“ recht sicher war, daß hier Satire am Werk sein muß. Vielleicht wäre der Vorname „Malte“ noch besser gewesen. :)

Das „Fakebook“-Posting von „Tobias Weihrauch“ beschreibt besonders schön die Paranoia in den linken Parteien und deren törichte Idealisierung vermeintlicher „Flüchtlinge“. Statt sich über Fake-Zitate aufzuregen, täte es den Grünen einmal gut, über Fake-Flüchtlinge nachzudenken. Kann jemand eigentlich ein glaubwürdiger Flüchtling sein, der in Asylunterkünften christliche oder atheistische Flüchtlinge bedroht und schikaniert? Was ist mit muslimischen „Flüchtlingen“, die Christen aus ihren Schlauchbooten ins Mittelmeer werfen?

Ach, was soll’s. Man könnte noch ewig so weiter fragen. Aber diese Fragen bedrohen das Selbstkonzept des durchschnittlichen Grünen, der geradezu süchtig danach ist, sich selbst zu demonstrieren, wie „empathisch“ er doch ist. Wie er die deutsche Geschichte durch sein moralisch überlegenes Verhalten wieder zukleistert.

An dieser Stelle ist es aber auch einmal angebracht, auf den Belastungseifer und die Paranoia von asyl- und islamkritischen Kreisen hinzuweisen. Etwas peinlich ist es schon, wenn man sich dort recht wohlfeil über Herrn Weihrauch empört und kaum einer auf die Idee kommt, daß es sich hierbei um Satire handeln muß.

„Rechte“ Blogs und Facebook-Seiten sind ein wichtiges Korrektiv in Zeiten der Lügenpresse. Diese Szene tut sich aber keinen Gefallen damit, sich derartig leicht von solchen Fake-Grünen triggern zu lassen. Nichtsdestotrotz faßt folgender Kommentar die Sachlage gut zusammen:

Es ist egal ob fake oder nicht, aus deren Bande entspringt grundsätzlich so ein abstraktes Gedankengut.

„Wer mich schächten oder erschießen möchte, muß in der Regel keine Strafe fürchten“

Volker Beck hat wieder zugeschlagen. Wie die FAZ berichtet, äußert Schächtungs- und Beschneidungsverharmloser Beck Unmut darüber, daß diverse Staatsanwaltschaften Verfahren wegen Beleidigungen gegen ihn eingestellt haben.

Nachdem Beck dereinst die Meinung vertrat, daß das muslimische Schächten von Tieren und die Genitalverstümmelung von Jungen vereinbar seien mit dem Grundgesetz, hagelte es logischerweise harsche Kritik. Daß nun Pegida-Sympathisanten auf Facebook dazu aufriefen, Beck zu schächten, ist gewiß nicht frei von einer gewissen Komik. Die Ironie ist freilich leicht zu verstehen.

Ein psychisch gesunder Mensch würde nun ins Nachdenken kommen. Könnte all der „Haß im Netz“ nicht auch irgendwie berechtigt sein? Auf solche Gedankengänge hofft man bei Grünen natürlich vergeblich. Moralapostel Beck ist offenbar das Leid von Tieren und Jungen, die für den religiösen Fanatismus von Muslimen (und Juden) dran glauben müssen, egal.

Genau an solchen Momenten zeigt sich auch sehr deutlich die pervertierte Moral unserer Gesellschaft und warum der Begriff des Gutmenschen so treffend und berechtigt ist. Daß dieser Begriff jüngst zum Unwort des Jahres gekürt wurde, bedeutet wohl eine Auszeichnung und zeigt, wie intellektuell beschränkt und realitätsentrückt die federführende Jury sein muß.

Auf der Zunge zergehen lassen muß man sich folgende Passage in der FAZ:

Beck kritisierte die Anklagebehörden. „Wer mich schächten oder erschießen möchte, muss in der Regel keine Strafe fürchten“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Mit diesen alltäglichen Drohungen muss ich leben.“ Er sorge sich aber um Menschen, die sich ebenfalls für Flüchtlinge und gegen Hass engagierten und die sich alleingelassen fühlten. Daher solle die Justizministerkonferenz darüber beraten, ob für die Bekämpfung des Hasses im Netz mehr Ermittlungskapazitäten mobilisiert werden können. Beck fordert keine neuen Gesetze, „sondern eine konsequente Anwendung des bestehenden Rechts“.

Hier schafft es der grüne Pharisäer Beck, seine widerlichen Äußerungen bezüglich Beschneidung und Schächten in einen Zusammenhang mit der Hilfe für Flüchtlinge zu bringen. Offenbar hat ihm die Droge Crystal Meth schon ordentlich das Hirn verdreht. Aber so sind sie, die lieben Grünen. Beklagen sich über angebliche Demagogie von „Rechtspopulisten“, sondern aber selbst den größten, manipulativen Restmüll ab. Es gibt Menschen, die Schächten und Genitalverstümmelung ebenfalls als Ausprägungen von Haß ansehen, den es zu bekämpfen gilt. Haß und Menschenverachtung können eben auch in religiösem Gewande daherkommen, wie wir spätestens seit der Inquisition wissen.

Und dann gibt es noch Menschen, die zwar das Asylrecht bejahen, aber den gegenwärtigen Asylmißbrauch durch vormoderne Horden, die selbst größte Probleme mit den Menschenrechten anderer haben, deutlich kritisieren. Ich selbst habe jüngst einen atheistischen Iraker kennengelernt, dem zu Hause der Tod droht und der von den lieben muslimischen Refugees in Flüchtlingsheimen drangsaliert wurde, weil er z.B. den Ramadan ignorierte.

Aber was das eigentlich für Menschen sind, die hier in großer Zahl Asyl fordern, interessiert den gemeinen Grünen sowieso nicht. Schließlich ist das eigene gute Gewissen von der Huldigung der Invasoren abhängig.

Das obige Zitat aus der FAZ ist auch deshalb besonders amüsant, weil Drogendelinquent Volker Beck die „konsequente Anwendung bestehenden Rechts“ fordert. Er selbst konnte von der Einstellung des Verfahrens gegen ihn profitieren. Andere sollen weniger gnädig davonkommen. Diese eigentlich schon psychopathologische Doppelmoral findet man sehr häufig bei Grünen.

Angesichts von Gestalten wie Volker Beck oder Claudia Roth muß man sich ernsthaft um unser Land Sorgen machen, wenn eine Jury das Wort „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres kürt.