„Schämen Sie sich! Haben Sie denn überhaupt keinen Anstand? Hier wird ja NS-Sprache benutzt. Und Sie klatschen auch noch.“

Wer: Anton Hofreiter
Wann: 2. Februar 2018
Wo: Deutscher Bundestag, Berlin

Anton Hofreiter hat die gleichen Initialen wie Adolf Hitler und ist eigentlich ein ganz sympathischer Kerl. Leider ist er nicht sonderlich intelligent – und leidet an der für Grüne typischen Nazi-Paranoia. Nichtsdestotrotz bin ich stolz, nun auch endlich mal Herrn Hofreiter auf dieser Internetseite einen Ehrenplatz zu verschaffen und ihn mit einem Zitat zu würdigen.

Am 2. Februar hielt der AfD-Abgeordnete Dr. Gottfried Curio eine packende Rede zum Thema Doppelpaß. Dabei muß man noch nicht einmal die Position der AfD zu diesem Thema teilen, um die Rede toll zu finden. Denn das erste Mal hat man wirklich das Gefühl, daß es im Bundestag eine echte Opposition gibt und eine Partei, die sich kompromißlos für deutsche Belange einsetzt. Ohne die sprachliche Folter politisch-korrekter Phrasen.

Es ist einfach herrlich, diese klare und polemische Rede zu hören. Ergötzend ist auch, daß der AfD-Mann eben erkennbar kein „Nazi“ ist, sondern eine gewisse Intellektualität und rhetorisches Können demonstriert.

Was ist nun passiert? Gar nichts.

Na, so einfach ist es nicht. Wir leben schließlich in einem neurotisch-nekrophilen Post-Nazi-Deutschland, in dem eine politisch unreife Kindergarten-Generation permanent die Vergangenheit in der Gegenwart korrigieren und nicht erwachsen werden möchte. In seiner Rede sagte Gottfried Curio z.B. dies:

Ein zur Regel entarteter Doppelpaß untergräbt Staat und Demokratie.

Wir sind fassungslos. Solche Sätze ebnen einer erneuten Ermordung von 6 Millionen Juden den Weg. Denn das Wort „entartet“ wurde auch von den Nazis gebraucht.

Da ist es nur folgerichtig, daß Anton Hofreiter, der nette Junge aus Bayern, durchdreht. Er schleudert dem AfD-Mann unter anderem dies entgegen:

Schämen Sie sich! Haben Sie denn überhaupt keinen Anstand? Hier wird ja NS-Sprache benutzt. Und Sie klatschen auch noch.

Seine Anwürfe scheint Hofreiter mehrmals zu wiederholen. Er redet sich richtig in Rage und bekommt einen roten Kopf. Hofreiter scheint fast den Tränen nahe zu sein während seines Wutausbruchs. Gegen Ende der Rede ruft er:

Herr Kollege Curio, gestatten Sie eine Zwischenfrage?

Die lapidare Antwort des AfD-Mannes:

Nein.

So viel zu den Szenen, die sich im Bundestag abspielten und die ich versucht habe, möglichst korrekt anhand der Informationen aus einem „bento“-Artikel sowie einem dort platzierten Video wiederzugeben.

Eigentlich kaum zu glauben, daß solch ein Kindergarten-Verhalten im deutschen Parlament grassiert. Aber es verdeutlicht, daß sich die Grünen wirklich in der Weimarer Republik wähnen. Gerade diese ewigen Nazi-Mahner haben also ganz offensichtlich die wenigste Ahnung von den echten Nazis. Verglichen mit den historischen Nazis ist die AfD eine links-alternative Love-Peace-and-Harmony-Truppe, wo Neger, Ossis, Stotterer, Juden, Lesben und selbst Muslime mitmischen.

Man schaue sich den kleinen Zusammenschnitt auf „bento“ an und staune. Da sitzt ein eingeschnappter Bub auf seiner Bank und will nicht wahrhaben, daß es solche Leute wie Gottfried Curio gibt.

„Bento“ ist so eine Art „Spiegel Online“ auf Sesamstraßen-Niveau. Und so kommt auch der Artikel über diesen „Skandal“ daher, der sich deutlich mit Hofreiter identifiziert und ebenfalls so tut, als sei etwas Schlimmes im Bundestag passiert. Auffällig ist, daß der Doktorgrad des AfD-Mannes im gesamten Artikel und im Video unterschlagen wird, während er auf Youtube genannt wird.

Erschütternd finde ich persönlich nicht die Rede des AfD-Mannes, sondern die unglaubliche Infantilität des Grünen Anton Hofreiter, aber auch der übrigen Vertreter der etablierten Parteien, die mit Buh-Rufen reagierten, die erkennbar Ausdruck der Verunsicherung sind und eher ein Pfeifen im Walde darstellen.

Man kann an den Reaktionen wunderbar studieren, wie kastriert unsere Politiker mittlerweile sind. Sie laufen sofort zu Mutti und heulen, sind total außer Fassung, wenn jemand wie Gottfried Curio in einer klaren Sprache gegen Doppelpaß und Überfremdung argumentiert. Sie wissen gar nicht, daß man im Volke durchaus ähnlich denkt und spricht.

Unsere Politiker scheinen vergessen zu haben, daß die AfD-Position und deren sprachlicher Ausdruck ein ganz normaler Bestandteil unserer Demokratie sind. Dabei muß man wie gesagt diese Position gar nicht teilen.

Man kann regelrecht sagen, daß die Vertreter der etablierten Parteien demokratieunfähig sind. Denn die Rede Curios gehört genauso in den Bundestag wie irgendein Multikulti-Bereicherungsgedöns von Grünen oder Linkspartei. Der Bürger entscheidet, was ihm lieber ist.

Sehr erhellend sind die Reaktionen anderer Politiker auf die Rede laut „bento“:

Der Antrag der AfD sei „zutiefst fremdenfeindlich“, sagte der FDP-Abgeordnete Jürgen Martens und warf Curio „diffamierendes Gerede“ und „völkische Floskeln“ vor.

Der Linke-Abgeordnete Niema Movassat sagte, der Antrag sei „schwer erträglich“ und ein Sammelsurium „völkischer Begriffe“.

Grünen-Politikerin Filiz Polat sagte, sie sei „zutiefst schockiert“ über die Begründungen der AfD für ihren Gesetzentwurf.

Wir Bürger sind ja nicht doof und registrieren, daß hier keine Sachargumente geliefert werden, sondern man sich lediglich über angebliche No-Go-Begrifflichkeiten mokiert sowie mit pauschalen Zuschreibungen wie „fremdenfeindlich“ oder „völkisch“ etc. arbeitet.

Das ist argumentativ ziemlich dünn. Und das Volk kennt diese Phrasen zur Genüge. Ich habe nichts „Völkisches“ in der Rede wahrgenommen. Lediglich eine Kritik an naiver Integrationsromantik wider jegliche Realität.

Ja und was ist an „völkisch“ eigentlich so schlimm? Oder an „entartet“? Was genau bedeuten diese Wörter denn, daß sie gar so schröcklich sind?

Mit diesen Fragen kommt man auf eine Ebene, auf der die meisten berufsempörten Politiker ziemlich alt aussehen – und die verdeutlicht, daß Kampfbegriffe wie „völkisch“ zumeist der Dämonisierung dienen, aber inhaltlich kaum mit etwas „gefüllt“ werden können, das diese allumfängliche Empörung rechtfertigt.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vorwurf „Er hat ‚entartet‘ gesagt!“. Solche linguistischen Supermänner waren die Nazis nicht, daß sie das Wort „entartet“ neu erfunden hätten. Problematisch war vielmehr die pauschale Entwertung und Dämonisierung von zumeist jüdischer Kunst, die man als „entartet“ bezeichnete.

Nur in diesem Zusammenhang ist der Begriff also problematisch. Sonst darf man gerne alles Mögliche als entartet bezeichnen – z.B. auch unsere Demokratie.

Unsere Demokratie ist fürwahr entartet. Und das haben wir Leuten wie Hofreiter und seinen Gesinnungsgenossen zu verdanken.

 

 

PS: Wie erklären wir diesen Leuten, daß ihr infantiles Gehabe nicht normal ist, einer Demokratie unwürdig und das größte Subventionsprogramm für die AfD?

Werdet endlich erwachsen und begreift, daß eine Demokratie nicht nur nach links, sondern auch nach rechts voll ausgereizt werden darf.

„Die Nazis haben die Frauenkirche zerstört.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 19. Oktober 2015
Wo: Morgenmagazin, ARD

Ich persönlich bin erstaunt, wie häufig ich seit dem Start dieses Blogs Katrin Göring-Eckardt mit Artikeln huldigen und verewigen durfte. Eigentlich dachte ich, daß Leute wie Claudia Roth, Volker Beck oder Renate Künast wesentlich mehr Material für ein Blog wie dieses abliefern würden.

Weit gefehlt. Davon abgesehen bin ich froh darüber, nun auch mal wieder einen echten Klassiker präsentieren zu dürfen. Angesichts des täglichen Schrotts, den Grüne allüberall von sich geben, ist es durchaus schwierig, sich auch hinreichend den Klassikern zuzuwenden.

Genau genommen handelt es sich ja bei Göring-Eckardts Einlassungen zur Dresdner Frauenkirche und den Nazis um einen „Youngtimer“, also um einen sehr jungen Klassiker.

Seit dem Herbst 2014 war in Deutschland die Kacke am Dampfen, denn viele Menschen nahmen es sich in Dresden heraus, Demokratie auch wörtlich zu nehmen, und demonstrierten gegen die Islamisierung des Abendlandes. Natürlich gibt es gar keine Islamisierung! Wie wir alle durch staatlich gelenkte Medien und weltoffene Politiker wissen.

Trotzdem wurde in Dresden und anderswo weiter demonstriert. Zusätzliche Brisanz erfuhr das Ganze durch die rechtswidrige Öffnung unserer Grenzen durch eine ehemalige FDJ-Sekretärin. Nun strömten Tausende und Abertausende häufig nicht asylberechtigte Hävelmannflüchtlinge in unser schönes Land, die zuvor schon zahlreiche sichere Staaten durchquert hatten – aber eben unbedingt in Deutschland vor Krieg und Verfolgung gerettet werden wollten.

Überall in Europa schüttelte man den Kopf über die Schuldgrandiosität der Deutschen und den damit verbundenen infantilen Größenwahn, die halbe Welt retten zu wollen. Der „Flüchtling“ wurde zum neuen Nationalheiligtum – in der unbewußten Hoffnung, eine ältere, negative Fixierung wiedergutmachen zu können, die uns seit Jahrzehnten peinigt. Der „Flüchtling“ wurde gewissermaßen der positiv gewendete „Jude“ unserer Zeit. Vernunftlose Idealisierung sollte vernunftlose Dämonisierung übertünchen.

Die Vergangenheit sollte in der Gegenwart korrigiert werden. Auf daß wir Gutmenschen endlich diese blöden Schuldgefühle loswerden. Die Vertreter der linken Parteien und der CDU müssen uns jedenfalls erklären, warum kein anderes Land in Europa – außer Schweden – dem Asylwahn verfallen ist und woher dieses enorme moralische Getöse herkommt, das die „Willkommenskultur“ begleitet und das jegliche Zweifel am „lupenreinen Flüchtling“ übertönt.

Die allergrößten Schuldgefühle bezüglich unserer deutschen Vergangenheit haben natürlich die rechtschaffenen Grünen. Als Katrin Göring-Eckardt im Oktober 2015 in der ARD zum Thema Pegida interviewt wird, ist sie ganz außer sich, daß es Menschen wagen, gegen die Islamisierung und die sogenannte Flüchtlingspolitik zu demonstrieren.

Im Interview sagt sie ganz putzig, daß sie leider die Gegendemo in Dresden nicht besuchen konnte, aber bereits auf einer Pegida-Gegendemo in Erfurt die schlimme „Hetze“ hören konnte. Was für eine Petze! Wir hingegen hören uns geduldig die viele Hetze gegen Pegida und Ostdeutsche an und fragen uns, wogegen die „Nazis raus“-Hetzer eigentlich demonstrieren und warum ganz normale Menschen als „Nazis“ bezeichnet werden.

Dann aber switcht Katrin Göring-Eckardt ins Pathetische und möchte noch mal klarmachen, was Dresden für eine tolle Stadt der „Dresdnerinnen und Dresdner“ sei. Und daß diese stolzen Dresdnerinnen und Dresdner sich von den bösen Pegida-Demonstranten, die ja auch „Dresdnerinnen und Dresdner“ sind, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen sollen. Sehr aufschlußreich sind der rührselige Tonfall und die treudoofe Gewißheit, mit der Göring-Eckardt sich eines Geistes mit der Moderatorin zu wissen meint. Katrin ist regelrecht besessen von ihrer vermeintlichen Gutheit, und es verursacht schon eine gewisse Seelenpein, dieser Frau bei ihrer Selbstbeweihräucherung zuzuschauen. Katrin im Wortlaut:

Aber meine Gedanken sind heute abend auf jeden Fall in Dresden bei der Gegendemonstration. Und ich finde es übrigens gut, daß sich die Dresdnerinnen und Dresdner, die sich mit ihrer Stadt identifizieren, jetzt auch zu ‚ner Aktion im Internet entschieden haben, wo sie posten, daß es ihr Dresden ist und daß sie nicht zur Pegida gehen, auch nicht da hingehören. Und Dresden, das ist vor allem die Frauenkirche. Die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben. Und das, finde ich, ist das Symbol, an das man heute denken sollte.

Manchmal, oder besser: ziemlich oft, hat man den Eindruck, daß viele Grüne geistesgestört sind, so neurotisch und kindisch hängen sie am Nazi-Narrativ. Je weiter das Kriegsende und die Nazi-Zeit zurückliegen, desto entschiedener und unerbittlicher wird der Widerstand gegen das NS-Regime. Nur ist das NS-Regime eben nicht mehr da. Wo nun hin mit dem heroischen Antifaschismus?

Das ist wohl die Erklärung dafür, daß heutzutage praktisch alles Nazi ist und verfolgt wird, was linke Ideologie infrage stellt. Früher war man da noch etwas toleranter. Die Nazi-Paranoia der Grünen und anderer Linker ist gewissermaßen das Gegenstück zur Sozialismus-Paranoia vieler Konservativer. Sie dient der Rechtfertigung und Immunisierung des eigenen Weltbildes.

Wer „Nazi“ ist, kann eigentlich keine guten Argumente oder berechtigten Anliegen haben. Oder besser noch: Der verdient es erst gar nicht, gehört zu werden.

Jeder schaue sich das Video mit Katrin Göring-Eckardt genau an. Es ist wirklich unfaßbar, was für ein kindlicher und naiver Geist aus diesen Äußerungen spricht. Das ist Gutmenschentum bis zur Vergasung. Da sieht man schön, daß der gemeine Grüne wie ein kleines, unselbständiges Kind an der Mutterbrust des Nazi-Narrativs hängt, Lichtjahre davon entfernt, die eigene widerliche und totalitäre Gesinnungsethik einmal zu hinterfragen. Göring-Eckardt wirkt fast wie eine brave Pionierin zu DDR-Zeiten, die der Lehrerin artig von den Erfolgen ihrer „Brigade“ berichtet.

Sie schwimmt während des Interviews quasi geistig in einem selbstgerührten Gutmenschenbrei dahin und driftet dabei völlig in eine Scheinwelt ab. Man kann schön studieren, wie das subjektive Gutsein einen autosuggestiven Selbstzweck darstellt, mit dem man die eigenen Sinne benebelt.

Eigentlich eine wunderbare Realsatire.

 

Ach so, und die Dresdner Frauenkirche wurde übrigens nicht von den Nazis zerstört, sondern von britischen Bomberpiloten.

In einem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Zivilbevölkerung.

Die Grünen sind so doof, daß man fast schon aus reiner Lust an der Provokation von einem „Bombenholocaust“ sprechen möchte. Aber keine Sorge, liebe Katrin, der Autor dieses Blogs ist ein aufrechter Demokrat.

Und demonstriert deshalb gegen die Islamisierung.

 

 

„Mit der Geburt von Jesus kam die erste bekannte Regenbogenfamilie der Welt zu Stande.“

Wer: Grüne Jugend
Wann: Weihnachten 2017
Wo: Twitter

https://twitter.com/gruene_jugend/status/944980593535840257

Dieser Witz ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, nur mangelt ihm an Realitätssinn bzw. Kenntnis des Christentums. Denn bekanntlich ist man dort der Meinung, daß Maria, der Mutter Jesu Christi, eine unbefleckte Empfängnis zuteil wurde. Josef ist also nicht der leibliche Vater nach christlicher Auffassung.

Ich persönlich halte dies für Sperenzchen einer antiken Kultur und Religiosität. Jesus Christus mag durchaus das Produkt einer befleckten Empfängnis sein. Im Endeffekt ist er trotzdem Gottes Sohn.

Bekanntlich standen Religionen schon immer auf Kriegsfuß mit den Naturgesetzen und lernten erst in der Moderne, sie zu akzeptieren. Moderne Menschen, insbesondere atheistische Fundamentalisten wiederum müssen lernen zu akzeptieren, daß eine göttliche und transzendente Sphäre trotz aller Naturgesetze nicht auszuschließen ist.

So richtig etwas Negatives an diesem Tweet kann ich eigentlich gar nicht finden, interessant sind aber die zahlreichen, ausschließlich negativen und wütenden Reaktionen darauf. Die Empörung ist meiner Meinung nach insofern gerechtfertigt, als ein weiteres Mal die Grünen auf zweifelhafte Weise zum Mittel der Instrumentalisierung greifen, um Werbung zu machen für ihre Homo-Ideologie.

Zudem ist der „Regenbogenfamilie“-Spin in bezug auf die heilige Familie Blödsinn, da Josef kein sexuelles oder auch nur platonisches Verhältnis mit Gott hatte. Es war eine ganz normale Ehe zwischen Josef und Maria. Nur daß Gott eben noch geringfügig mitgewirkt hat – um es flapsig auszudrücken.

Jesus ist ganz normal mit Mutter und Vater aufgewachsen. Nicht mit zwei schwulen Vätern, nicht mit zwei lesbischen Müttern. Darüberhinaus ist die Gottvaterschaft im Zusammenhang mit Jesus eigentlich nichts Besonderes. Denn nicht nur Jesus, sondern wir alle sind auch Gottes Kinder. Die Geschichte Jesu Christi soll uns zeigen, was aus einem Menschen werden kann, wenn er wie ein Kind Gottes aufgezogen wird – ohne psychische und physische Gewalt, sondern mit Respekt.

Leider ist diese Botschaft bis heute nicht wirklich im Christentum angekommen. Alle Kinder sind Kinder Gottes und sollten auch so behandelt werden. Die Katholische Kirche konnte sich bis heute nicht dazu durchringen, ihren Gläubigen das Schlagen ihrer Kinder zu untersagen.

Unangenehm finde ich den Homo-Tweet weniger wegen dessen religiösem Bezug als wegen der indirekten Behauptung, Kinder würden mit zwei Männern oder zwei Frauen als „Eltern“ gut aufwachsen können. Ich halte dies für Blödsinn und für einen Kotau vor dem egoistischen Homo-Narzißmus. Homosexuelle sollte akzeptieren lernen, daß ihre Neigungen pathologisch sind und daß Kinder aus einer Beziehung von Mann und Frau hervorgehen.

Deshalb muß es einem Kind nicht zwingend schlechtgehen in einer Homo-Ehe. Es ist allemal besser, ein Kind wächst bei Homo-Eltern respektvoll auf, als von normalen Eltern geschlagen zu werden. Auf diesen Aspekt der Homo-Debatte muß durchaus hingewiesen werden.

Die pauschale Glorifizierung und Idealisierung der Natur-Ehe um jeden Preis aufseiten konservativer Christen ohne Ansehen der tatsächlichen Situation des Kindes ist ein berechtigter Kritikpunkt.

Trotzdem führt kein Weg daran vorbei, den pathologischen Charakter der Homosexualität einzusehen und die Unerbittlichkeit der Naturgesetze. Die Natur hat Kinderlosigkeit für Homosexuelle vorgesehen, genauso wie sie zwei Beine für den Menschen vorgesehen hat – auch wenn die moderne Bionik uns theoretisch vier Beine bescheren könnte, wenn wir dies wünschen. Oder allerlei anderen Schnickschnack. Wir sollten nur das „re-parieren“, was von der Natur auch so vorgesehen ist.

In dieser Hinsicht fungiert die Homo-Ehe und -Adoption als schöner Schein für Homosexuelle – und für die Gesellschaft. Nach dem Motto: Schaut doch mal, wie natürlich alles ist. Wir müssen uns keine Gedanken über die Herkunft von homosexuellen Gefühlen machen. Alles ganz normal – nur eben zwei „Väter“.

Homosexualität ist das Produkt von sexuellem Mißbrauch in der Kindheit oder von einem traumatischen Elternverlust, meist des gleichgeschlechtlichen Elternteils – etwa durch Tod, Abwesenheit, Ablehnung oder dergleichen. Dies sind die Hauptursachen für homosexuelle Neigungen – wie man an zahlreichen Fallbeispielen studieren kann.

In einer Demokratie haben wir natürlich die Freiheit, uns auch noch viele weitere Jahrzehnte dummzustellen und Homosexualität zwanghaft zu naturalisieren.

Wir haben aber auch die Freiheit, dieses nur zu offensichtliche Gutmenschentum zu hinterfragen und mal genauer hinzuschauen auf das Phänomen Homosexualität.

 

 

 

„Ich möchte, daß es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt.“

Wer: Bettina Jarasch, ehemalige Parteivorsitzende der Berliner Grünen
Wann: 2. Dezember 2017
Wo: Landesparteitag

Wie verschiedene Medien berichten, wollen die Berliner Grünen ein Konzept für die erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund entwickeln. Was sich die Grünen da im einzelnen vorstellen, ist weniger interessant.

Wichtiger ist die Grundeinstellung der Grünen, daß alle Menschen gleich sind und teils gravierende, essentielle kulturelle Unterschiede daher ignoriert und beschönigt werden. Die enorme kulturelle Rückständigkeit des Islams wird tapfer geleugnet. Ein Integrationskonzept, welches darauf Rücksicht nähme, wäre mit den Grünen nicht machbar, da sich keiner von ihnen als „Rassist“ oder „Nazi“ fühlen möchte.

Nach Möglichkeit werden auch die Errungenschaften des westlichen Kulturkreises ausgeblendet und heruntergespielt zugunsten des heiligen Kultes um die Toleranz. Der Tanz um die Toleranz sozusagen.

Daher verwundert es nicht, daß wir Folgendes im „Focus“ und der „Welt“ lesen dürfen:

Die Grünen greifen auch das Neutralitätsgesetz an, das Lehrern das Tragen religiöser Symbole verbietet. Zuletzt hatten mehrere muslimische Kopftuchträgerinnen, die als Lehrer abgelehnt worden waren, auf dem Klageweg Entschädigungen erstritten. Die Bildung müsse neutral sein, das lasse sich jedoch nicht an Kleidungsvorschriften festmachen, argumentiert die Partei.

„Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt“, sagte die ehemalige Landeschefin Bettina Jarasch. „Was wir brauchen, sind Regelungen, die religiöse Manipulation wirksam ahnden, anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen.“ Das Thema ist in der Partei stark umstritten. Die erwartete Debatte unter den 130 Delegierten blieb jedoch weitgehend aus.

Einer erwachsenen Muslimin ist es zuzumuten, ohne Kopftuch als Lehrerin in Erscheinung zu treten. Es ist doch angeblich nur ein religiöses Symbol. Mehr nicht. Warum haben Musliminnen derartige Probleme, dieses abzulegen, fällt es doch Christen auch nicht schwer, ein Halsband mit Kreuz abzulegen oder zu verbergen? Was tragen eigentlich männliche Muslime als religiöses Symbol? Und warum tragen auch männliche Christen das gleiche christliche Symbol wie die Frauen? Gibt es eigentlich Christen in Deutschland, die nur ihren Mädchen das Tragen eines Kreuzes vorschreiben – und das nur ab Beginn der Geschlechtsreife.

Man muß wohl ein Grüner sein, um sich derartig offensichtliche und entlarvende Fragen bezüglich des kulturellen Entwicklungsstandes des Islams nicht zu stellen. Was verspricht man sich bei den Grünen von Kopftuchlehrerinnen? Eine bessere Integration von Kopftuchschülerinnen?

Das mag gutgemeint sein, zeigt aber das völlige Verkennen der Natur des Islams. Das Kopftuch ist kein bloßes religiöses Symbol wie das Kreuz am Halsband, sondern eben vor allem ein Bekenntnis zur rechtlichen Minderwertigkeit der Frau – bzw. zu einem vormodernen Geschlechterverhältnis mitsamt doppelten moralischen Standards.

Soll so etwas in der Schule affirmiert werden?

Wie doof muß man sein, um diese Dimension jenseits der rein religiösen Bekenntnissymbolik ignorieren zu können?

Und wie doof muß man sein, um die verheerende Wirkung auf muslimische Mädchen in Neukölln ausblenden zu können, die in ihren Familien häufig einem patriarchalen Druck, einer autoritär-religiösen „Erziehung“ ausgesetzt sind?

Diese Mädchen könnten stolz und anerkennend auf muslimische Lehrerinnen ohne Kopftuch schauen, sich inspirieren lassen und beginnen zu begreifen, daß sie in einem familiären Lügensystem aufwachsen.

Wie bescheuert müssen Grüne sein, die diese familiäre Realität bei vielen Muslimen in Deutschland ausblenden können?

Es lebe der heilige Tanz um die Toleranz.

Diese Partei war einmal emanzipatorisch, aufklärerisch und kritisch – kritisch gegenüber autoritären Strukturen jedweder Art. Das hat die Grünen attraktiv gemacht. Auch heute sind sie noch attraktiv, wenn sie z.B. die „autoritäre Ökonomie“ kritisieren – also die immergleichen Rechtfertigungen inhumaner Zustände mit dem „Argument“ der Konkurrenzfähigkeit, des Erhaltens von Arbeitsplätzen etc.

Geht es aber um heilige Minderheiten, versagt auf einmal die Kritikfähigkeit.

Es gibt nur wenige Linke, die das Ideal der Aufklärung auch universell anwenden. Auch in „falsche“ Richtungen.

 

 

PS: Trockener Kommentar eines Lesers:

Kurios ist allerdings, daß ausgerechnet die Grünen mit ihrem Programm von Feminismus, Homehe und Genderallerlei sich zum Steigbügelhalter machen.

„Ich habe gelitten wie eine Hündin.“

Wer: Katrin Göring-Eckardt
Wann: 21. November 2017
Wo: Interview auf „Spiegel Online“

Dieser Blogeintrag erfolgt weniger wegen eines besonderen Ausmaßes an Dümmlichkeit einer grünen Wortmeldung als wegen der peinlichen feministischen Sprache, zu der Grüne immer wieder neigen.

Göring-Eckardts Stoßseufzerin bezieht sich auf die Sondierungsgespräche mit CDU/CSU und FDP, und zwar direkt auf den Themenpunkt Asyl, bei dem die Grünen gewisse Zugeständnisse machen mußten. Hier Göring-Eckardts Statement im Volltext:

Es ging bei unserem Kompromissangebot nie um einen „Deckel“, also nicht um Begrenzung. Dennoch haben wir zum ersten Mal eine Zahl akzeptiert. Deshalb gab es da Kritik und Rückmeldungen und zwar mit gutem Recht. Der erste Gegenwind kam übrigens von mir gegen mich selbst. Das war für mich eine richtige Zumutung. Ich habe an dem Morgen, an dem ich darüber nachgedacht habe, gelitten wie eine Hündin.

Ein bißchen dümmlich ist das Statement dann doch, wenn man an die Passage mit dem Gegenwind denkt, dem Frau Göring-Eckardt sich durch sich selbst ausgesetzt sah. Schlimm, was man alles in Sondierungsgesprächen aushalten muß.Aber warum sind die Grünen eigentlich derartig bescheuert, daß sie in allen nur erdenklichen Zusammenhängen die weibliche Form in der Sprache hervorheben müssen? Der normale Sprachfeminismus ist schon schlimm genug und wird durch die Alltagssprache quasi empirisch widerlegt. Gesteigert wird dieser Unsinn allerdings noch durch Statements wie das obige, wo etablierte und tradierte Sprichwörter und Wendungen feministisch nachjustiert werden.

Das ist quasi die Steigerung der bereits überflüssigen Doppelnennungen und Binnen-is, mit denen wir mittlerweile nicht nur durch die Grünen gefoltert werden. Ich persönlich habe mich schon vor langer Zeit mit der feministischen Kastrierung unserer Sprache befaßt und spaßeshalber in diesem Zusammenhang einmal echte Frauen beim Reden belauscht. Echte Frauen ohne Minderwertigkeitskomplexe, die sie hysterisch in verquasten Sprachtheorien veredeln müßten.

Und siehe da, echte Frauen benutzen das generische Maskulinum nicht nur bei allgemeinen Gruppenbeschreibungen wie z.B. Lehrer, Schüler oder Passanten, sondern selbst in Fällen, wo sprachästhetisch die weibliche Form durchaus ihre Existenzberechtigung hätte – nämlich dann, wenn man in der Einzahl von sich selbst spricht.

Jeder lausche mal dem Weibe und er wird andauernd Äußerungen wie folgende hören:

Ich bin Student.
Ich bin Nichtraucher.
Ich bin Veganer.

Warum sollte „frau“ hier auch die weibliche Form benutzen, wenn der Zuhörer unmittelbar sieht, daß eine Frau zu ihm redet. Redundante Information, die sprachlich nicht abgebildet werden muß. Aber das erzähle man mal einer geisteskranken Sprachfeministin.

Die Steigerung der feministischen Sprachverhunzung sind nun Verbalfehlgeburten wie die obige von Frau Göring-Eckardt. Es wäre weniger schlimm, wenn das eine FDP-Frau gesagt hätte oder wenn jemand im Alltag dieses Sprichwort etwas ironisieren würde.

Die Grünen machen sich aber selbst lächerlich mit ihrer penetranten Frauenfixierung, bringt Frau Göring-Eckardt doch ungewollt zum Ausdruck, daß sie eine abgehobene, nicht erdverwachsene Tussi ist. Dies merkt man u.a. an ihrer verquasten Sprache.

Ich habe das Sprichwort mit dem leidenden Hund übrigens mal in eine Suchmaschine eingegeben und war mir relativ sicher, daß ich, wenn es von einer Frau benutzt wird, es auch in der „geschlechterungerechten“ Form vorfinden werde. Und so war es dann auch. Auf Seite zwei bei „Bing“ fand ich zahlreiche Frauen-Statements, die auf das Sprichwort zurückgriffen und es völlig selbstverständlich in der männlichen Form verwendeten.

Eine Verweiblichung wäre im Grunde genommen harmlos. Bei den Grünen aber wirkt sie peinlich, oberlehrerhaft und spießig.

Mal ganz abesehen davon, daß man bei Hündin durchaus auch an Hure denken kann.

 

 

PS: Was der FDP ihr Neoliberalismus und Ökonomismus sind, das sind den Grünen ihr Gleichstellungswahn und Sprachfeminismus. Beide Parteien merken nicht, daß sie diese Weltfremdheiten extrem unsympathisch machen.

«Keine andere Partei wird aktuell gerade so sehr gebraucht wie die Grünen – und wir alle können es uns nicht leisten, abzuwarten.»

Wer: Elke Twesten
Wann: 10. Juni 2017
Wo: Kolumne in der Bremervörder Zeitung

Elke Twesten ist die Landtagsabgeordnete der Grünen, die zwei Monate nach obigem Zitat die rot-grüne Koalition in Niedersachsen zu Fall brachte. Frau Twesten mißbehagte, daß sie von ihrem Kreisverband Rotenburg nicht wieder als Direktkandidatin für die nächste Landtagswahl aufgestellt wurde.

Da gab sie am 4. August flugs bekannt, daß sie zur CDU wechseln werde. Zwei Monate zuvor war sie aber – wie oben zu sehen – offenbar noch voll überzeugt von den Grünen.

Frau Twesten verhielt sich besonders ungeschickt, da sie ganz unverblümt bekanntgab, daß ihr Fraktionsübertritt mit ihren nicht erfüllten Karriereambitionen bei den Grünen zusammenhänge. Sie gab also keine politischen Gründe für ihre Entscheidung an. Das obige Statement fand ich zufällig, als ich nach ihrer dilettantischen Austrittsbegründung suchte.

Merkwürdig ist, was eine Frau wie Elke Twesten eigentlich bei der CDU will. Bei den niedersächsischen Grünen war sie „frauenpolitische Sprecherin“.

Obwohl dies eigentlich heutzutage kein Widerspruch mehr ist, denn auch in der CDU finden sich mittlerweile viele feministisch verstrahlte Frauen, die ganz ungeniert ihren weiblichen Chauvinismus und die Bevorzugung von Frauen betreiben. Ein bißchen seltsam ist es aber schon, wenn man sich mal die feministischen Gender-Mannweiber der Grünen und ihr Weltbild vergegenwärtigt.

Und weil es so schön paßt zur Verlogenheit und zum Opportunismus, die Elke Twesten mit obigem Zitat zur Schau stellt, noch diese schönen Worte, die Twesten dazumalen auf ihrer eilig einberufenen Pressekonferenz von sich gab:

„Ich bin keine Verräterin, ich fühle mich sehr gut.“