„Wer mich schächten oder erschießen möchte, muß in der Regel keine Strafe fürchten“

Volker Beck hat wieder zugeschlagen. Wie die FAZ berichtet, äußert Schächtungs- und Beschneidungsverharmloser Beck Unmut darüber, daß diverse Staatsanwaltschaften Verfahren wegen Beleidigungen gegen ihn eingestellt haben.

Nachdem Beck dereinst die Meinung vertrat, daß das muslimische Schächten von Tieren und die Genitalverstümmelung von Jungen vereinbar seien mit dem Grundgesetz, hagelte es logischerweise harsche Kritik. Daß nun Pegida-Sympathisanten auf Facebook dazu aufriefen, Beck zu schächten, ist gewiß nicht frei von einer gewissen Komik. Die Ironie ist freilich leicht zu verstehen.

Ein psychisch gesunder Mensch würde nun ins Nachdenken kommen. Könnte all der „Haß im Netz“ nicht auch irgendwie berechtigt sein? Auf solche Gedankengänge hofft man bei Grünen natürlich vergeblich. Moralapostel Beck ist offenbar das Leid von Tieren und Jungen, die für den religiösen Fanatismus von Muslimen (und Juden) dran glauben müssen, egal.

Genau an solchen Momenten zeigt sich auch sehr deutlich die pervertierte Moral unserer Gesellschaft und warum der Begriff des Gutmenschen so treffend und berechtigt ist. Daß dieser Begriff jüngst zum Unwort des Jahres gekürt wurde, bedeutet wohl eine Auszeichnung und zeigt, wie intellektuell beschränkt und realitätsentrückt die federführende Jury sein muß.

Auf der Zunge zergehen lassen muß man sich folgende Passage in der FAZ:

Beck kritisierte die Anklagebehörden. „Wer mich schächten oder erschießen möchte, muss in der Regel keine Strafe fürchten“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Mit diesen alltäglichen Drohungen muss ich leben.“ Er sorge sich aber um Menschen, die sich ebenfalls für Flüchtlinge und gegen Hass engagierten und die sich alleingelassen fühlten. Daher solle die Justizministerkonferenz darüber beraten, ob für die Bekämpfung des Hasses im Netz mehr Ermittlungskapazitäten mobilisiert werden können. Beck fordert keine neuen Gesetze, „sondern eine konsequente Anwendung des bestehenden Rechts“.

Hier schafft es der grüne Pharisäer Beck, seine widerlichen Äußerungen bezüglich Beschneidung und Schächten in einen Zusammenhang mit der Hilfe für Flüchtlinge zu bringen. Offenbar hat ihm die Droge Crystal Meth schon ordentlich das Hirn verdreht. Aber so sind sie, die lieben Grünen. Beklagen sich über angebliche Demagogie von „Rechtspopulisten“, sondern aber selbst den größten, manipulativen Restmüll ab. Es gibt Menschen, die Schächten und Genitalverstümmelung ebenfalls als Ausprägungen von Haß ansehen, den es zu bekämpfen gilt. Haß und Menschenverachtung können eben auch in religiösem Gewande daherkommen, wie wir spätestens seit der Inquisition wissen.

Und dann gibt es noch Menschen, die zwar das Asylrecht bejahen, aber den gegenwärtigen Asylmißbrauch durch vormoderne Horden, die selbst größte Probleme mit den Menschenrechten anderer haben, deutlich kritisieren. Ich selbst habe jüngst einen atheistischen Iraker kennengelernt, dem zu Hause der Tod droht und der von den lieben muslimischen Refugees in Flüchtlingsheimen drangsaliert wurde, weil er z.B. den Ramadan ignorierte.

Aber was das eigentlich für Menschen sind, die hier in großer Zahl Asyl fordern, interessiert den gemeinen Grünen sowieso nicht. Schließlich ist das eigene gute Gewissen von der Huldigung der Invasoren abhängig.

Das obige Zitat aus der FAZ ist auch deshalb besonders amüsant, weil Drogendelinquent Volker Beck die „konsequente Anwendung bestehenden Rechts“ fordert. Er selbst konnte von der Einstellung des Verfahrens gegen ihn profitieren. Andere sollen weniger gnädig davonkommen. Diese eigentlich schon psychopathologische Doppelmoral findet man sehr häufig bei Grünen.

Angesichts von Gestalten wie Volker Beck oder Claudia Roth muß man sich ernsthaft um unser Land Sorgen machen, wenn eine Jury das Wort „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres kürt.

„Deutsche sollen Arabisch lernen“

Jüngst schallte es hysterisch durch den digitalen Blätterwald:

Idee von Grünen-Politiker: Deutsche sollen Arabisch lernen

Auch dies ist eine Aussage eines Grünen, die so nie getätigt wurde. Grüne reden auch so schon genug Quatsch daher, aber viele Medien scheinen es zu lieben, Aussagen von Grünen skandalstmöglich zu verkürzen.

In einem Interview mit N-TV fabulierte der grüne Moraltheologe Volker Beck tatsächlich dies daher, als er auf Viertel in deutschen Städten angesprochen wurde, in denen kaum noch Deutsch zu hören ist:

Andere Länder gehen damit entspannter um, dass in manchen Vierteln auch mal eine andere Sprache von einer Migrationscommunity gesprochen wird. In den USA finden Sie ihr Chinatown, da finden Sie die Gegenden, wo die Mexikaner wohnen, oder je nachdem, welche Community in der Stadt gerade stark ist. (…) Da gibt es ein bisschen ein Unwohlsein, weil man das Gefühl hat, man bekommt was nicht mit. Aber wenn einem das wirklich wichtig ist, soll man diese Sprache lernen.

Beck empfiehlt also uns Deutschen, Türkisch und Arabisch zu lernen, wenn wir in unseren Stadtvierteln auch wirklich etwas mitbekommen wollen. Zwar handelt es sich bei den reißerischen Überschriften zu diesem Beck-Interview tatsächlich um Verkürzungen seiner Aussage, ziemlich doof scheint Beck aber trotzdem zu sein. Sagt er doch den Deutschen implizit: Eure Stadtteile sind überfremdet. Paßt Euch an, wenn es Euch nicht paßt.

Da weite Teile westdeutscher Großstädte und Westberlins migrantisch geprägt sind, bedeuten Becks Worte nichts anderes als eine sprachliche Integrationsaufforderung an die autochthone deutsche Bevölkerung. Beck windet sich zwar wie üblich nach solchen Entgleisungen und rudert zurück, viel beklemmender ist es aber, daß ein Grüner überhaupt solch einen Stuß erzählt, selbst wenn er es nicht ganz so drastisch gemeint haben sollte.

Wenn man der grünen Toleranz- und Weltoffenheitsfolklore frönt, kommt es ganz schnell mal zu Fehlleistungen der Beckschen Dimension. Ein halbwegs realitätsaffiner Mensch würde nie auf die Idee kommen, solch verschwurbelte Sätze über Deutsche loszulassen, die in ihren überfremdeten Stadtvierteln auch mal etwas mitbekommen wollen.

Becks mangelnde interkulturelle Kompetenz zeigt sich auch in diesen Worten:

In den USA finden Sie ihr Chinatown, da finden Sie die Gegenden, wo die Mexikaner wohnen, oder je nachdem, welche Community in der Stadt gerade stark ist.

Warum fordert Beck hier implizit, daß wir uns den USA anpassen sollen? Wo ist seine Weltoffenheit und Toleranz für die deutschen Verhältnisse? Die USA sind schließlich eine europäische Exportnation, die durch Einwanderung erst entstanden ist und eine verhältnismäßig kurze Geschichte hat. Das Streben der Grünen nach Toleranz und Vielfalt hört wohl immer genau dann auf, wenn das Deutsche auf einmal als Teil der Vielfalt betrachtet werden kann. Oder wenn Menschen eben nicht den Kulturrelativismus der Grünen bevorzugen, sondern es für durchaus erstrebenswert erachten, daß sich die Migrationsmilieus langfristig „einnorden“, statt in kulturellem Autismus zu verharren, wie dies bei den Muslimen in Europa der Fall ist.

Schlußendlich seien dem lieben Volker vielleicht mal folgende Ausführungen einer Mutter anempfohlen, die auch gerne mehr davon mitbekommen würde, was in ihrem Stadtteil so läuft – aber dummerweise nicht Arabisch oder Türkisch lernen möchte:

Integration in München: Abschiedsbrief einer verzweifelten Mutter

Auszüge:

Also ich bin an einem Montagmorgen in den Nachbarschaftstreff ** *** ************ ******* (von der Landeshauptstadt München gefördert etc.. ) um hier am Frauenfrühstück teilzunehmen. Hier traf ich auf etwa 6-8 Mütter teilweise mit ihren Kindern. Alle Frauen trugen ein Kopftuch und keine von ihnen sprach Deutsch. Außer der sozialpädagogischen Leitung. Diese hat mir dann relativ schnell mitgeteilt, dass ich mir wahrscheinlich schwer tun werde mich hier zu integrieren (O-Ton!!!). Ich möchte dazu vielleicht noch anmerken, dass ich deutsch bin. Ich spreche fließend Deutsch und ich trage kein Kopftuch. Also habe ich ein wenig gelächelt und meinte dann, ich würde versuchen, mich zu integrieren.

Leider habe ich zu dem Frauenfrühstück, zu dem jeder aufgefordert war, etwas mitzubringen, Salami und Schinken in der Tasche gehabt. Damit hatte ich natürlich noch weniger Chancen auf Integration. Ich habe es nicht geschafft, in diesem Frauenfrühstück, das eigentlich integrativ sein soll, mit jemandem Deutsch zu sprechen und es war auch definitiv kein Interesse da. Weder seitens der Leitung darauf zu bestehen und auch die Frauen sahen sich glaube ich schon als eine eingeschworene arabisch-türkische Gruppe, die einfach den Raum nutzen wollte.

Ich sprach sie dann auf den Familienbrunch ** ******* an (soll glaube ich stattfinden ** *** – ************ ** ****), das wäre doch was für uns, vielleicht würde dann auch mein Mann mal andere Väter kennen lernen und wir würden Anschluss als Familie finden. Hier wurde ich dann darauf hingewiesen, dass das Frühstück in getrennten Räumen stattfinden würde. Männer und Frauen getrennt. Das hätte sich nun mal so ergeben. Ich habe das erst für einen ziemlich schlechten Scherz gehalten. Leider war es keiner.

Ich habe nicht aufgegeben und war dann immer Dienstags vormittags in einer Krabbelgruppe ** ***. Hier, habe ich das Gefühl, haben sich die Mütter getroffen, die woanders nicht „willkommen“ waren und leider hatte ich hier das Gefühl, dass einige ausländische Mütter und Väter hier eher vergrauelt wurden. Also mein Eindruck zu dieser Einrichtung bezüglich Integration ist miserabel. Hier findet überhaupt kein Austausch statt!!! Wie kann eine Einrichtung von der Landeshauptstadt München so etwas tolerieren?? Aus meiner Sicht muss hier das komplette Konzept der Einrichtung in Bezug auf Integration in Frage gestellt werden.

Mein Sohn ist nun seit zwei Monaten hier im ***-** **** in einer betreuten Spielgruppe ohne Eltern. Die Betreuerinnen machen das ganz wundervoll mit den Kindern, aber die ersten haben schon das Handtuch geworfen, weil die Leitung der Einrichtung auch hier eine Form der Integration durchsetzen will, die einfach nicht funktioniert. Gerne berichte ich hier auch noch ausführlich zu den Gründen. Ich wurde lediglich darauf hingewiesen, dass ich meinem Kind zum Frühstück kein Schweinefleisch mitgeben darf!!!!! Hallo?! Wir sind hier in Deutschland!

Ich habe noch weitere Einrichtungen besucht. Unter anderem die Einrichtung „**** *** *******“ in der *********** *******. Hier kämpft eine unglaublich motivierte, gut ausgebildete Sozialpädagogin gegen Windmühlen. Auch hier war ich an vielen Terminen und musste leider auch feststellen, dass das Interesse vieler Migranten gleich Null ist sich und ihre Kinder zu integrieren.

Dieser Bericht einer integrationsfreudigen Mutter hält noch weitere aufschlußreiche Details bereit und löste ein gewaltiges Leserecho in der Münchner „TZ“ aus. Hier die Reaktion einer „Plüschi“:

Liebe Anna! Danke für Deinen Artikel!!! Ich bin Münchnerin und habe 3 Kinder im Grundschulalter. Jedes Deiner Worte stimmt! Ich habe eine Zeit lang mit meinen Kindern in der Nähe von Frankfurt gelebt und dort war es noch schlimmer. Meine Kinder durften auch dort keine Salami auf ihrem Pausenbrot haben, weil man sich nun mal „an der Mehrheit“ der Kinder im Kindergarten orientiert. Es gab im Kindergarten auch kein Ostern, nur ein Hasenfest.

Also bin ich von Hessen nach Bayern geflüchtet, in der Hoffnung hier meinen Kindern die Werte vermitteln zu können, die mir wichtig sind. Aber auch hier in München entwickeln sich die Dinge negativ, anstatt von Ausländern Integration zu fordern, wird von uns Anpassung und überzogene Toleranz gefordert. Übrigens Anna, ich bin diesen Monat auch von München Stadt aufs Land gezogen und meine Kinder gehen jetzt auch auf eine Privatschule. Demnächst lernen sie einen Kampfsport. Bin gespannt, was andere Mütter berichten. Liebe Grüße

Wie krank und dumm sowohl die Grünen als auch ihre Wiedergänger_*Innen in den anderen linken Parteien sind, kann man regelmäßig daran erkennen, daß sie Realitätslegastheniker sind und die oben beschriebenen Zustände offenbar völlig auszublenden in der Lage sind bzw. sie nicht als das begreifen, was sie sind.

„Integration fängt damit an, daß Sie als Deutscher mal Türkisch lernen!“

Diese Aussage, die an Thilo Sarrazin gerichtet war, hat Renate Künast nie getätigt. Es ist eines der vielen Fake-Zitate oder zurechtgebogenen Äußerungen von Grünen, die man im Internet finden kann. Das vorliegende Blog wurde auch deshalb gegründet, um dem Thema mit möglichst viel Seriosität zu begegnen. Das heißt, die hier gesammelten Zitate sind tatsächlich echt und verifiziert. Manipulationen und Fälschungen sollen als solche auch dargelegt werden.

 

kuenast-integration-tuerkisch-lernen

 

In der Talkshow „Beckmann“ saßen einst Thilo Sarrazin, Aygül Özkan – damalige Sozialministerin Niedersachsens – und Renate Künast beisammen, wobei Sarrazin Schwierigkeiten hatte, den Namen von Frau Özkan richtig auszusprechen. Daraufhin intervenierte Frau Künast offenbar mehrmals. Das obige Zitat lautet im Original wie folgt:

Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher sich ihren Namen mal merken.

Es war also ein polemischer Seitenhieb auf Thilo Sarrazins Kritik an muslimischen Parallelgesellschaften. So weit so gut. Auf ihrer Facebook-Seite hat Frau Künast die Sache mit dem fälschlichen Zitat richtiggestellt. Sie hat aber offenbar nicht begriffen, daß die ihr in den Mund gelegten Worte genauso polemisch und ironisch gedacht sind wie ihre Replik auf Thilo Sarrazin. Nach dem Motto: Soll ich jetzt Türkisch lernen, damit ich „Aygül Özkan“ richtig aussprechen kann? Es handelt sich also nicht um eine völlig willkürliche und bösartige Fälschung, sondern um eine Überspitzung von Künasts weltoffener Toleranz.

Manche türkische Namen sind ja tatsächlich schwer auszusprechen. Man denke nur an Namen wie z.B. Ümmühan Bayramoğlu. Künasts Worte an Sarrazin kann man also angesichts der Exotik des Türkischen und der Pedanterie von Frau Künast auch als Aufforderung verstehen, gleich ganz Türkisch zu lernen.

Frau Künast verschlimmert diese Causa aber noch, indem sie Folgendes dazu auf Facebook schreibt:

Ich finde es ein Unding, den Namen anderer Menschen wiederholt, trotz Hinweisen und Verbesserungen, falsch auszusprechen. Dies ist unterschwelliger Rassismus und zeugt von einem komplett fehlenden Integrationswillen.
Ich finde dieses Verhalten von Thilo Sarrazin – neben all seinen menschenfeindlichen Thesen – auch heute falsch.

Dieser typisch grüne „Empörialismus“ ist es wohl, der zu immer mehr Unmut in der Bevölkerung führt. Wenn es um’s angeblich Gute geht, dreht man bei den Grünen immer gleich das ganz große Rad. Es fehlen Maß und Mitte. Die moralische Empörung gerät zum Selbstzweck.

Wer schon bei kleinen Missetaten oder vermeintlichen Grenzüberschreitungen immer gleich Verbrechen gegen die Menschlichkeit erblickt und diese mit reudigen Inquisitionsvokabeln wie „rassistisch“, „homophob“ oder „frauenfeindlich“ tadelt, der muß sich wohl gefallen lassen, nicht mehr ernst genommen und als „Gutmensch“ bezeichnet zu werden.

Noch dazu, wenn nicht wenige Grüne über ein erkleckliches historisches Sündenregister verfügen und lieber mal kleinere Brötchen backen sollten.

Auch bei Frau Künast wird man da fündig.

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“

Diese Worte schmetterte Katrin Göring-Eckardt auf einem Parteitag der Grünen 2015 hernieder, auf dem selbige sich zur Flüchtlingskrise positionierten. In diesen Worten zeigt sich auch der infantile Trotz, mit dem die Grünen berechtigten Einwänden gegen massenhaften Asylmißbrauch, Hävelmannflüchtlinge und kulturelle Inkompatibilität der Invasoren begegnen.

Der gemeine Refugee wird hoffnungslos idealisiert, die moralische Schuld Europas und Deutschlands geradezu angebetet. Göring-Eckardts Parole dient auch der Verharmlosung von kulturfremder Massenmigration und soll indirekt Einwanderungskritiker als latent rechtsextreme Angsthasen diffamieren. Das jedenfalls ist die Quintessenz linker Gutmenschenrhetorik.

Just ein Jahr später finden sich Göring-Eckardts Worte auf diesem Blog wieder, weil jüngst eine interessante Dynamik entstanden ist. Die Leipziger CDU-Abgeordnete Bettina Kudla zwitscherte vor ein paar Tagen nämlich etwas Ähnliches wie Frau Göring-Eckardt. Statt zu sagen, daß Deutschland sich drastisch verändern würde, benutzte sie folgende Worte:

 

bettina-kudla-umvolkung-twitter

 

Wie man sich denken kann, setzte daraufhin ein Sturm der Exkremente Entrüstung gegen Frau Kudla los, da sie einen Begriff aus der NS-Zeit verwendete. Und die ist schließlich erst 70 Jahre her. Dabei sagt sie ja nichts anderes als die moralisch integere Frau Eckardt.

Auch Frau Eckardt glaubt – wie viele ihrer Parteifreunde – an die „Umvolkung“, nur verbindet sie damit offenbar etwas Positives, was ihr ja auch gegönnt sei in einer Demokratie. Trotzdem ist ihre Meinung von Bettina Kudla wenig vorteilhaft:

 

 

Wie man bei Wikipedia nachlesen kann, hat der Begriff der Umvolkung eine lange Geschichte vor der Nazi-Zeit und unabhängig von der NS-Ideologie. Zudem wurde er damals in einem anderen Sinne gebraucht als heute. Ich persönlich finde es legitim, sich auch satirisch NS-Begriffen zu bedienen, um so die allgemeine Nazi-Paranoia und Hypochondrie zu karikieren. Also das zwanghafte Kontextuieren von allem und jedem mit der Nazizeit.

Das kann man gerade dadurch wunderbar persiflieren, daß man sich auf Nazi-Symboliken ironisch bezieht. Leider haben Politiker in der Regel nicht die intellektuelle Souveränität, um die infantilen Empörungsrituale in unserer Talkshow-Demokratie der Lächerlichkeit preiszugeben und gerade im Sturm der Empörung noch eins drauf zu setzen und selbstbewußt, humorvoll ihre Meinung und Wortwahl zu verteidigen. Sie ziehen dann leider häufig den Schwanz ein.

Schade, denn man könnte gerade in solchen Situationen die Moralisten in ihrer Schlichtheit und Nazi-Obsession gnadenlos vorführen. Bettina Kudla hat ihren Tweet von der Umvolkung leider pflichtbewußt und schamvoll gelöscht.

Meinen persönlichen Kommentar zu dieser Affäre kann man ja auch mal einblenden:

 

„Keine Nazi-Zombies im Göttinger Kreistag & Stadtrat! Geht wählen!“

Soeben schaute ich mal in meine Twitter-Timeline in der Hoffnung, die eine oder andere verbale Fehlleistung von Gutmenschen zu erhaschen. Ich habe nicht nur Grüne abonniert, sondern auch Journalisten der Lügenpresse wie z.B. Jakob Augstein. Allerdings bin ich erst am Anfang dieses Prozesses. Bislang habe ich nur wenige Spitzen-Grüne im Abo.

Da kommt es gelegen, wenn diese Spitzen-Grünen sich auch einmal herablassen, um törichte Tweets ihrer Jugendorganisation zu „retweeten“ oder zu „liken“, wie man heute sagt. Eine dieser Spitzen-Grünen ist Katrin Göring-Eckardt. Sie „likete“ folgenden Tweet der Grünen Jugend Göttingen:

Der Begriff des Nazis hat mittlerweile eine ähnliche Funktion wie der Begriff des Juden im Dritten Reich. Er dient nur noch der Diffamierung unliebsamer Personen. Heute ist jeder Nazi, der sich irgendwie kritisch zu Asylmißbrauch oder positiv zu AfD oder Pegida äußert.

Richtig beklemmend wird es, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr linke Gruppierungen den neuen Fetisch der sogenannten „Hate Speech“ anbeten. Diese „Haßparolen“ gehen freilich nur von „Rechten“ aus. Auf obigem Bild werden AfD-Anhänger und -Mitglieder als „Nazi-Zombies“ bezeichnet. Das ist wohl nicht nur Hate Speech, sondern auch eine Entmenschlichung des politischen Gegners.

Sicherlich werden die diversen Begrifflichkeiten des linken Milieus nicht mit dem Ernst benutzt, wie die Nazis dereinst z.B. den Begriff des Untermenschen gebraucht haben. Letztlich läuft es aber doch auf dasselbe hinaus. Auf dem obigen Bild ist ein Mensch mit AfD-Mütze zu sehen, ein anderer mit Hakenkreuzbinde. Und dann ist noch der Schriftzug „Hass“ zu sehen, garniert mit SS-Runen.

Vermutlich hätten die Juden im Dritten Reich regelrecht darum gebettelt, so von den Nazis behandelt zu werden, wie es die AfD mit den Muslimen vorhat. Aber zu solchen Betrachtungen ist im Deutschland des Jahres 2016 de facto kein Journalist in der Lage. Die AfD möchte ja noch nicht mal Muslime ausweisen, lediglich deren Zuzug begrenzen und dem islamischen Chauvinismus in Deutschland deutliche Grenzen setzen.

Man muß komplett neben der Spur sein, wenn man wie z.B. Charlotte Knobloch ständig Parallelen zum Aufstieg der NSDAP zeichnet.

Kommen wir aber zurück zu unseren geliebten Grünen, die man angesichts ihres Geflennes über Hate Speech nun wohl auch zu den „besorgten Bürgern“ rechnen muß. Auf Twitter sah ich nämlich auch noch, wie Frau Göring-Eckardt das Bild mit den „Nazi-Zombies“ ebenfalls verwendete:

Bei diesem Bild können einem durchaus Assoziationen an den „Völkischen Beobachter“ und seine entmenschlichenden Karikaturen kommen. Viel schlimmer aber ist es für mich zu realisieren, in was für einem entsetzlich infantilen und selbstgerechten Geisteszustand der gemeine Grüne sich befindet. Man muß sich vor Augen führen, daß diese Menschen völlig blind sind für ihre eigene „Hate Speech“, während sie im Gegenzug beim politischen Gegner sehr großzügig mit dieser Zuschreibung umgehen.

Bleibt abschließend festzuhalten, daß Katrin Göring-Eckardt sich gemein macht mit der „Nazi-Zombie“-Rhetorik der Grünen Jugend, indem sie deren Tweet likete und das entsprechende Bild verwendete.

Bleibt ihr nur noch der Trost, daß von Grünen noch weitaus schlimmere Dinge überliefert sind.

 
 

PS: Es ist durchaus erhellend, einmal die Ansichten der AfD zum Thema Islam im Original zu lesen. Diese sind derart sachlich und ausgewogen formuliert, daß sie auch von einer CDU unter Helmut Kohl hätten stammen können. Viel wichtiger scheint aber die rein formale Losung des Ober-Moslems Aiman Mazyek zu sein, daß es mit der AfD erstmals seit Hitler-Deutschland und der NSDAP wieder eine Partei gebe, die eine Religionsgemeinschaft existenziell bedrohe.

Der Chef des Zentralrats der Muslime verrät damit wohl ungewollt, daß es für den realexistierenden Islam immer noch existenziell ist, nicht vollständig auf dem Boden unserer Verfassung zu stehen. Denn die AfD fordert nichts anderes, als die Werte dieser Verfassung auch unerbittlich gegenüber dem Islam durchzusetzen.

Die Gleichsetzung dieser Selbstverständlichkeit mit der Politik der Nazis gegenüber den Juden zeigt wohl ebenfalls ungewollt, auf was für einem zivilisatorischen Niveau sich der Islam noch befindet.

„Mecklenburg-Vorpommern, das am dümmsten besiedelte Bundesland“

Nicht jeder kommt damit klar, daß Deutschland eine Demokratie ist und die Wähler nach Gusto entscheiden. So auch der ehemalige grüne Landtagsabgeordnete und hauptberufliche Twitterer Daniel Mack. Angesichts des fulminanten AfD-Ergebnisses in Mecklenburg-Vorpommern sendete er diesen Tweet:

Twitter ist so etwas wie die Goldgrube für kritische Blogs wie dieses. Es gibt zwar mehr als genug törichte Äußerungen von Spitzengrünen, die uns auf analogem Wege erreicht haben. Allerdings bietet Twitter auch dem letzten Blödian und der letzten Blödianin bei den Grünen die Gelegenheit, Unfug in die Welt zu setzen.

Hier noch ein paar weitere Tweets des grünen Parteitalents Daniel Mack zum Thema:

Daniel Mack gehört wohl zu den Politikern, die ein Bundesland mit Bevölkerungsschwund auch gerne mit Klingonen, Aliens oder Predatoren besiedeln würden. Nicht jeder hält es für klug, demografische Probleme über den Zuzug vormoderner Kulturkreise zu lösen. Dazu zählen offenbar immerhin 20% der Mecklenburger.

Die geradezu neurotische Fremdenfreundlichkeit mancher Parteien entspricht übrigens der ebenso neurotischen Fremdenfeindlichkeits- und Naziparanoia in diesen Kreisen. Beide Phänomene sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn die eigene „Fremdenfreundlichkeit“ als unecht, neurotisch, kontraproduktiv, als Gewissensonanie entlarvt zu werden droht, dann muß man Kritiker umso schärfer als Rassisten, Nazis und Fremdenfeinde geißeln. Nichts ist so unschön wie der Verlust des eigenen Heiligenscheins.

https://twitter.com/danielmack/status/772485350216372224

Mir wäre neu, daß die Mecklenburger Deutsche aus Berlin oder Bayern als Fremde ansehen. Und mir wäre auch neu, daß die AfD etwas gegen „Fremde“ aus Deutschland oder Europa hat. Aber es geht doch nichts über den heiligen Kult der Fremdenfeindlichkeit in den linken Parteien. Es gibt eben anregende Fremdheiten und überfordernde, verstörende Fremdheiten. Aber wir wollen hier nicht allzu sehr differenzieren und das Talkshow-Niveau überschreiten.

Abschließend kann man aber auch noch etwas Positives über Herrn Mack sagen. Mir ist nämlich soeben aufgefallen, daß sein erstgenanntes Zitat eigentlich eine gelungene Anspielung ist auf den Ausdruck „dünn besiedeltes Bundesland“. Mecklenburg-Vorpommern ist also nicht nur am dünnsten besiedelt, sondern laut Mack auch „am dümmsten“.

Diesen Teil des Mackschen Humors wissen wir durchaus zu goutieren – trotz aller Schwächen in der inhaltlichen Argumentation.